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30.01.2015 | Auto & Verkehr | geschrieben von Lea Schrod¹ | Pressemitteilung löschen

Gebrauchtwagenpreise verharren stabil auf niedrigem Niveau

Bad Homburg, im Januar 2015. Die Preise bei Gebrauchtfahrzeugen blieben im Jahr 2014 erstmals durchgängig unter 35 Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung (UPE) der Hersteller, ohne dass es zu erhöhten Finanzleasingraten gekommen ist. Das zeigt der VMF-Restwert-Indikator des Verbandes markenunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften (VMF) für das vergangene Jahr. "In den letzten zwölf Monaten ist es zu einer leichten Verschlechterung der Marktpreise für Gebrauchtfahrzeuge gekommen. Wenn diese Veränderung der durchschnittlichen Wiederverkaufswerte zu Leasingbeginn in die Kalkulation eingeflossen ist, hat der Fuhrparkleiter heute kein Problem", sagt Michael Velte, Vorstandsvorsitzender des VMF und Geschäftsführer der Deutschen Leasing Fleet. Seit 2012 fallen die Werte kontinuierlich und haben zum Ende des Jahres mit 34,6 Prozent einen Tiefststand erreicht. Alles spreche für eine Stabilisierung auf diesem Niveau.

Einer der Gründe für die schwachen Preise ist die sich eintrübende Konjunktur in Deutschland, aber insbesondere auch die Verunsicherung der Märkte durch Krisen in einigen Exportländern für Gebrauchtfahrzeuge. Positive Effekte gehen allerdings vom sinkenden Ölpreis aus und dem nach wie vor stabilen Arbeitsmarkt, so dass der VMF nicht mit einem weiteren Verfall der Preise rechnet. Der Zentralverband des deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK) sieht eher ein etwas schwächeres Automobiljahr 2015. Bei den Neuzulassungen werde - nach den 3,04 Millionen 2014 im laufenden Jahr die 3-Millionen-Marke eher nicht geknackt. Der Gebrauchtwagenmarkt könne allerdings auf leichte Belebung hoffen, sodass 2015 rund sieben Millionen Besitzumschreibungen möglich seien.

Der VMF beobachtet die Restwertentwicklung seit vielen Jahren sehr genau, um den Kunden eine fundierte Kalkulation und damit keine Überraschung am Vertragsende zu bescheren. Der Verband profitiert dabei von der langjährigen Vermarktungskompetenz seiner Mitglieder. Auf dieser Basis wagt Velte die Prognose, dass es im Leasing-Neugeschäft grundsätzlich nicht zu veränderten Restwertansätzen kommen wird. "Das kann allerdings modellspezifisch passieren, wenn ein bestimmter Modellwechsel/-zyklus ansteht", sagt Velte und weist damit auf einen Effekt hin, der nicht vom Gebrauchtwagenmarkt selbst abhängt.

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*Der VMF-Restwert-Indikator
Der VMF-Restwert-Indikator ist ein Langzeitvergleich des Verbands markenunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften e. V. (VMF) und ein gutes Werkzeug zur Einschätzung der Marktlage. Aus einem regelmäßig (zuletzt im Oktober 2012) "eingefrorenem" Bündel von circa 10.000 Fahrzeugen verschiedener Fabrikate, Modelle, Laufzeiten und Laufleistungen, also einem typischer Weise in einem gewerblichen Fuhrpark genutzten Mix, wird jeden Monat eine Bewertung zu Händlereinkaufspreisen durch unabhängige Marktbeobachter bspw. Schwacke sowie durch die aktuellen Erfahrungswerte aus dem VMF Entwicklungen ermittelt. Durch diese monatliche Bewertung der theoretischen Vermarktung kann man den Werteverlauf des Gebrauchtwagenmarktes sehr gut verfolgen. Im Ergebnis erhält man den durchschnittlichen Wiederverkaufswert, also den zu erzielenden Restwert der circa drei Jahre alten Pkw.

**Die Unverbindliche Preisempfehlung (UPE)
Der durchschnittliche Neuwagenpreis liegt nach wie vor bei rund 26.000 Euro. Ein Rückgang des Restwertindikators um einen Prozentpunkt macht dann einen Mindererlös oder entgangenen Gewinn von 260 Euro aus. Bei großen Fuhrparks die jährlich hunderte oder sogar tausende Fahrzeuge austauschen kann eine falsche Restwertkalkulation zu einem hohen Fehlbetrag führen.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.vmf-fuhrparkmanagement.de
VMF - Verband markenunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften e. V.
Frölingstraße 15-31 61352 Bad Homburg v.d.H.

Pressekontakt
http://www.eckpunkte.com
eckpunkte Kommunikationsberatung
Bahnhofstraße 23 35781 Weilburg

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