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01.07.2019 | Freizeit, Buntes & Vermischtes | geschrieben von Nadine Anschütz¹ | Pressemitteilung löschen

Verschnaufpause an den Zapfsäulen: Kraftstoffpreise im Juni nach monatelanger Aufwärtsspirale gefallen

(Mynewsdesk) * Benzin 3 Cent, Diesel 4 Cent pro Liter günstiger als im Mai
* Super E10 am günstigsten in Essen, Bremen und Bochum und am teuersten in Dresden, München und Berlin
* Diesel am günstigsten in Bremen, Bochum und Essen sowie am teuersten in München, Nürnberg und Stuttgart
Nürnberg, 1. Juli 2019. Nach monatelanger Bergfahrt und Jahreshöchstständen im Mai sind die Kraftstoffpreise im Juni deutschlandweit spürbar gefallen. 1,4703 Euro kostete der Liter Super E10 im Monatsschnitt. Das waren rund 3 Cent weniger als im Vormonat. Für den Liter Diesel wurden im Mittel 1,2544 Euro aufgerufen – und damit 4 Cent weniger als im Mai. Zu diesen Ergebnissen kommt die monatliche Marktauswertung des Verbraucherinformationsdienstes clever-tanken.de.

Als Hauptgrund für die gefallenen Kraftstoffpreise bezeichnet Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken, die sinkenden Rohölnotierungen zwischen Ende Mai bis Mitte Juni. „Obwohl diese anschließend wieder angezogen haben, hat sich dies an den Zapfsäulen im vergangenen Monat kaum ausgewirkt“, erklärt Bock. Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im Juni im bundesweiten Schnitt 352,87 Euro. Das waren zwar 7,18 Euro weniger als im Mai, dem bisher teuersten Tankmonat 2019, aber 7,70 Euro mehr als im Vorjahresmonat und 36,46 Euro mehr als noch im Februar, dem bisher preisgünstigsten Super-E10-Monat 2019. Für die gleiche Menge zahlten Dieselfahrer rund 301,06 Euro – und damit rund 9,67 Euro weniger als im Vormonat, etwa 6,02 Euro weniger als im Vorjahresmonat und nur rund 5,38 Euro mehr als im Januar, dem bisher preisgünstigsten Dieselmonat des Jahres.

Darüber hinaus hat sich die mittlere Preisdifferenz zwischen beiden Kraftstoffsorten im Juni gegenüber Mai um rund 1 Cent pro Liter auf etwa 22 Cent weiter leicht geöffnet. Damit klafft die Benzin-Dieselschere seit vier Monaten in Folge mehr und mehr auseinander.

Die Kraftstoffpreise waren auf hohem Niveau in den Juni gestartet, dann aber im Monatsverlauf nahezu kontinuierlich gefallen. Nur für Diesel ging es in der letzten Juniwoche wieder leicht aufwärts. Der günstigste Tanktag für Super E10 war der 27. Juni. 1,4510 Euro kostete an diesem Tag der Liter im bundesweiten Mittel. Diesel war hingegen am günstigsten am 15., 19. und 20. Juni. 1,2440 Euro kostete der Liter an diesen drei Tagen im Schnitt. Teuerster Tanktag war für beide Kraftstoffsorten Sonntag, der 2. Juni. 1,5180 Euro kostete an diesem Tag der Liter Super E10, 1,2880 Euro der Liter Diesel.

Essen und Bremen auf den Polepositions der günstigsten Tankstädte

Beim Clever-Tanken-Preisvergleich der 20 größten deutschen Städte belegte im Juni Essen Platz eins der günstigsten Super-E10-Tankstädte. 1,4252 Euro kostete der Liter hier im Mittel. Auf den Plätzen zwei und drei folgten im Juni Bremen (1,4269 Euro) sowie Bochum (1,4278 Euro). Am höchsten waren die Preise hingegen in Dresden (1,4955 Euro), München (1,4949 Euro) und Berlin (1,4924 Euro). Im Portemonnaie zeigte sich der Preisunterschied deutlich. Im günstigen Essen kosteten vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 im Schnitt 342,05 Euro – und damit rund 17 Euro weniger als im teuren Dresden.

Beim Vergleich der günstigsten Dieselstädte holte sich Bremen im Juni die Poleposition. 1,2114 Euro kostete hier der Liter. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit geringen Abständen Bochum (1,2130 Euro) und Essen (1,2146 Euro). Am teuersten war Dieselkraftstoff hingegen wiederholt in München (1,2996 Euro), Nürnberg (1,2871 Euro) und Stuttgart (1,2625 Euro).

Preise könnten im Juli wieder anziehen

Dass die seit Mitte Juni steigenden Rohölnotierungen sich auch im Juli nicht an den Tankanzeigen spiegeln werden, hält Steffen Bock für illusorisch. „Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) sowie deren verbündete Förderstaaten werden am heutigen Montag sowie morgen in Wien darüber beraten, inwiefern sie das Produktionsniveau weiter kürzen oder die derzeitige Begrenzung zumindest verlängern. Es ist damit zu rechnen, dass die Produktion auch im zweiten Halbjahr limitiert wird“, sagt Bock. Auch machten die politischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran die Lage am Persischen Golf weiterhin unsicher. „Dazu könnte sich hierzulande ein weiterer Preistreiber addieren, der bereits im vergangenen Herbst zu hohen Preissprüngen an den Tankstellen geführt hatte: Hält die Trockenheit in den kommenden Wochen an, besteht die Gefahr, dass wichtige Wasserstraßen, über die das Rohöl innerhalb Deutschlands zu den Raffinerien befördert wird, nur noch eingeschränkt befahren werden können. Das würde den Transport verteuern und sich an den Zapfsäulen auswirken“, sagt Bock. Für fallende Preise spreche hingegen der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China. Mit ihm gehe die Angst vor einer weiter abbremsenden Weltwirtschaft einher – und damit der Nachfragerückgang nach Rohöl.

Der Experte rät Autofahrern jedoch in jedem Fall, die Kraftstoffpreise entlang geplanter Fahrtrouten regelmäßig via App, Navigationsgerät oder Internet zu vergleichen. So sparen sie bei steigenden wie auch bei fallenden Preisen und stützen den Wettbewerb. Dabei sollten sie die mittlerweile vielfachen, teils enormen Sprünge im Tagesverlauf und zwischen den Anbietern beachten. Diese probieren nach den Worten Bocks derzeit verschiedene Preisstrategien aus. Günstige Tankzeiten bieten sich oft im Zeitraum zwischen 8 und 10 Uhr, 12 und 13 Uhr und ab 18 Uhr am Abend.


Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/clever-tanken-de/pressreleases/verschnaufpause-an-den-zapfsaeulen-kraftstoffpreise-im-juni-nach-monatelanger-aufwaertsspirale-gefallen-2892679) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im clever-tanken.de (http://www.mynewsdesk.com/de/clever-tanken-de)

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
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