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07.12.2017 | Garten, Bauen & Wohnen | geschrieben von Fabian Rieder¹ | Pressemitteilung löschen

Innovatives PVC Schallschutzfenster spart auch Energie

Strenge Schallschutzauflagen stellen nicht nur Bauherren, sondern auch Fensterbauer vor große Herausforderungen. Denn die seit Anfang 2017 geltenden Schallschutz-Vorschriften sind nur schwer mit den allgemeinen Vorgaben für den Wärmeschutz zu vereinbaren. Dem Eifeler Fensterbau-Unternehmen JOLEKA gelang es jüngst, ein Modulfenster aus Kunststoff und ohne spezielles Schallschutzglas zu entwickeln. Eine Innovation, die betroffenen Bauherren Zeit und Geld spart.

Dauerhafter Lärm macht krank, das ist heute wissenschaftlich erwiesen. Baugenehmigungen für Neubauten an stark befahrenen Straßen oder in unmittelbarer Nähe anderer Lärmquellen, wie etwa Flughäfen, reglementiert der Gesetzgeber seit dem 01.01.17 mit strengeren Auflagen für den Schallschutz.

Das Prüfinstitut für Bauelemente, die profine GmbH in Pirmasens, hat es am 18. Oktober 2017 bestätigt und offiziell zertifiziert: Dem auf Fensterbau spezialisierten Eifeler Traditions-Unternehmen JOLEKA ist es gelungen, ein Kunststoff-Energiesparfenster zu entwickeln, welches der aktuell höchsten Schallschutzklasse entspricht.

Um einen Schallschutzwert der Klasse 5 oder höher zu erreichen mussten bisher spezielle Schallschutzgläser verbaut werden. Doch mit Schallschutzglas ausgestattete Fenster sind aufgrund der Glasdicke äußerst schwer. Hinzu kommt, dass eine Energiespar-Fensterscheibe in der Regel aus drei einzelnen Gläsern bestehen sollte. Ein mit Gas gefüllter Zwischenraum sorgt dabei für die optimale Wärmedämmung. Hierzu erläutert Fabian Rieder, Mitgeschäftsführer der JOLEKA GmbH & Co. KG.: "Die beiden Anforderungen - Wärme- und Schallschutz - waren bislang kaum gleichzeitig zu erfüllen."

Insofern ist die Aufgabe, ein Fenster mit dem geforderten Energiewert von maximal 0,9 Uw im Zusammenspiel mit einem 45db-Schallschutz zusammenzubringen, für jeden Fensterbauer eine große Aufgabe. Rieder: "Uns ist es nun gelungen, ein Schallschutzfenster aus Kunststoff und gänzlich ohne Schallschutzglas zu entwickeln, welches zudem den heutigen Energiespar-Vorgaben entspricht."

Das Grund-Prinzip dabei sei simpel: "Das Kastenfenster besteht vereinfacht gesagt aus zwei hintereinander gebauten Fenstern. Die Herausforderung war jedoch, die beiden Fensterelemente so miteinander zu verbinden und in die Laibung einzubauen, dass der optimale Schallschutz erreicht wird. Und gleichzeitig die Energieeffizienz der Kunststofffenster optimal erhalten bleibt."

Ein Schallschutzfenster der Klasse 6 sei immer eine teure Sonderanfertigung gewesen, die zudem extra geprüft werden musste, erklärt Rieder: "Mit dem Modulfenster sind wir nun in der Lage Bauherren mit energiesparenden Schallschutzfenstern der Klasse 6 zu versorgen, ohne erneute Einzelprüfung. Unsere Neuentwicklung spart den betroffenen Bauherren künftig eine Menge Zeit und Geld."

Das von JOLEKA entwickelte Schallschutzfenster hat zwar konstruktionsbedingt, trotz des geringeren Gesamtgewichtes, im Vergleich zum Standard-Energiesparfenster eine etwas höhere Bautiefe. Doch bei Baugrundstücken an viel befahrenen Straßen oder in Flughafennähe lassen die baulichen Vorschriften den Bauherren kaum Alternativen. Zudem werden sich die Auflagen für Bauvorhaben zum Beginn des neuen Jahres noch einmal verschärfen: Baugenehmigungen in solchen Gebieten werden nur noch mit höchsten Schallschutz-Auflagen erteilt.

Fabian Rieder rät dazu, diese Auflagen keinesfalls als reine Empfehlung zu betrachten: "In der Praxis ist es leider so, dass diese Auflagen im Zusammenhang mit Baugenehmigungen meist ignoriert werden. Und insbesondere den privaten Bauherren herkömmliche Energiesparfenster verkauft werden." Doch die Bauaufsicht werde zunehmend strenger und kontrolliere Baustellen immer häufiger, so Rieder: "Werden Bauherren dabei erwischt, Fenster ohne die erforderlichen Schallschutzwerte einzubauen, wird das ohne Zweifel sehr teuer."

Bauherren, die eine Baugenehmigung mit Schallschutz-Auflagen erhalten, sollten sich also unbedingt von unabhängigen Instituten oder Fachbetrieben des Fensterbaus eingehend beraten lassen.

Bildquelle: antiksu

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.joleka.de
JOLEKA GmbH & Co. KG
Hauptstraße 2 54570 Kalenborn-Scheuern

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