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04.05.2018 | Garten, Bauen & Wohnen | geschrieben von Sarah Opitz-Vlachou¹ | Pressemitteilung löschen

Gläserne Herausforderung

Nach zehn Jahren war die Glasdach-Abdichtung eines Bürogebäudes in der Wiener Taborstraße nicht mehr funktionstüchtig: Die Dichtmasse war mit der Zeit spröde geworden und begann, sich abzulösen. Dadurch drang bereits Feuchtigkeit in den Lichtinnenhof unter dem Glasdach ein. Um weitere Schäden zu vermeiden und die Konstruktion dauerhaft zu schützen, wurde die BDS Bau- und Dachservice GmbH, Wien, mit der Instandsetzung beauftragt. Gemeinsam mit dem Flüssigkunststoffspezialisten Triflex erarbeiteten die geschulten Bauspengler eine Lösung, die schnell aufzubringen ist und gleichzeitig langfristig dicht hält. Mit der Kombination aus Triflex Glas Primer und Triflex ProDetail stellten sie innerhalb weniger Tage eine beständige Abdichtung her. Zwischen Donaukanal und Nordwestbahnhof verläuft die 2,5 km lange Taborstraße in Wien. Im Jahr 1406 als Kremser Straße erstmals schriftlich erwähnt, zählt sie zu den ältesten Straßen Wiens. Noch heute ist sie eine der wichtigsten Geschäftsstraßen im zweiten Gemeindebezirk der Stadt. Das sanierungsbedürftige Gebäude am Anfang der Taborstraße wurde zwischen 1887 und 1890 errichtet. Mit seinen drei Etagen dient es jetzt als Bürogebäude. Die vorhandene Abdichtung des 120 Quadratmeter großen Glasdachs wies einige Schäden auf: Die Dichtmasse war brüchig, stellenweise löste sich das Silikon ab. Deshalb konnte Regen durch die Metall- und Glaskonstruktion eindringen. Unter dem Dach befindet sich ein Lichtinnenhof mit einem Treppenaufgang. In diesen tropfte bereits Niederschlagswasser. Daher war schnelles Handeln gefordert - eine neue Abdichtung sollte möglichst ohne Anschleifen des Glases appliziert werden. Die Herausforderung bestand darin, eine Lösung zu entwickeln, die sowohl auf Glas als auch auf Metall haftet und den unterschiedlichen Längenausdehnungen dieser Materialien standhält. Die Sanierungsexperten der BDS Bau- und Dachservice GmbH besichtigten mit Triflex-Mitarbeiter Matthias Preizs die Baustelle, um alle Anforderungen der Konstruktion optimal zu erfüllen. Nach der intensiven Beratung durch Triflex entschieden sich der Auftraggeber und die Verarbeiter für eine kombinierte Flüssigkunststoffabdichtung. Um die Flächen nicht anschleifen zu müssen, sollte zunächst Triflex Glas Primer zum Einsatz kommen. Die 1-komponentige Grundierung trocknet innerhalb kürzester Zeit, sodass sie schnell überarbeitbar ist. Dank niedriger Viskosität verläuft das Material nicht. Als Abdichtung wählten die Partner Triflex ProDetail auf Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA). Auch während der Verarbeitung stand Triflex den Dachspezialisten beratend zur Seite. Damit eine optimale Gewichtsverteilung gewährleistet war und sie sicher arbeiten konnten, kamen Dachleitern auf der Glasfläche zum Einsatz. Um die verschiedenen Längenausdehnungen der Glasscheiben und der Metallkonstruktion sicherzustellen, entkoppelten die Spengler den Untergrund mit Triflex Steinklebeband. Darauf folgten die Grundierung mit Triflex Glas Primer sowie die vliesarmierte Abdichtung mit Triflex ProDetail. Zunächst wurden die Längen des Glasdachs abgedichtet, anschließend die Grate, der First und die Traufen. Durch die schnelle Verarbeitbarkeit und das ideale Zusammenspiel von ausführendem Betrieb und Hersteller konnte das Glasdach des Bürogebäudes innerhalb weniger Tage instandgesetzt werden. Nach der Sanierung kann keine Feuchtigkeit mehr in den Lichtinnenhof eindringen. Durch die helle Farbgebung des Flüssigkunststoffs passt sich die Abdichtung optisch ansprechend an die umgebende Gebäudekonstruktion an.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.triflex.com
Triflex GmbH & Co. KG
Karlstraße 59 32423 Minden

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presigno Unternehmenskommunikation
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