Startseite Impressum / Kontakt Datenschutz (Disclaimer) Haftungsausschluss
Auto & Verkehr Bildung, Karriere & Schulungen Elektro & Elektronik Essen & Trinken Familie, Kinder & Zuhause Freizeit, Buntes & Vermischtes Garten, Bauen & Wohnen Handel & Dienstleistungen Immobilien Internet & Ecommerce IT, NewMedia & Software Kunst & Kultur Logistik & Transport Maschinenbau Medien & Kommunikation Medizin, Gesundheit & Wellness Mode, Trends & Lifestyle PC, Information & Telekommunikation Politik, Recht & Gesellschaft Sport & Events Tourismus & Reisen Umwelt & Energie Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen Vereine & Verbände Werbung, Marketing & Marktforschung Wissenschaft, Forschung & Technik
  Pressemitteilungen heute: 1
  Pressemitteilungen gesamt: 306.758
  Pressemitteilungen gelesen: 39.738.139x
01.08.2018 | Garten, Bauen & Wohnen | geschrieben von Jutta Hecker¹ | Pressemitteilung löschen

Warnung vor Borreliose

01.08.2018. Reinheim. Von den vielen Mythen über Zecken und Borreliose
kann einer zum Leichtsinn verführen: die angebliche Saugdauer bis zur Übertragung der Erreger. Immer wieder liest man, dass die Übertragung der Borrelien erst nach acht bis zwölf oder sogar erst nach 24 Saugstunden stattfinde. Dafür gibt es weder Studien noch Beweise. Es sind einfach Behauptungen, die der Verharmlosung dienen, damit nicht jeder von einer Zecke Gestochene sofort als Notfall zum Arzt oder ins Krankenhaus eilt. Die Laborärztin Dr. Gabriele Liebisch, Burgwedel, berichtete schon vor Jahren, dass sie bereits nach einer Stunde Saugzeit Borrelien in ihrer Haut gefunden habe.

Immer wieder erleiden Patienten Wanderröten, Schwellungen, Fieber und Befindlichkeitsstörungen schon kurz nach einem Zeckenstich. Aus den USA, wo Borreliose in den 70er Jahren im Ort Lyme gefunden wurde, stammt die Vermutung, dass sich Borrelien im Zeckenleib bereits dann vermehren, wenn die Zecke einen Wirt nur ahnt und nicht erst, wenn sie sich festgebohrt hat und Blut saugt.

Notfalls Zecke mit Messer abschneiden

Deshalb soll jede Zecke, sobald sie bemerkt wird, unverzüglich entfernt werden, empfiehlt der Borreliose und FSME Bund, eine seit 25 Jahren in Deutschland tätige Patientenorganisation. Wer dann erst auf einen Arzttermin wartet oder ins Krankenhaus fährt, vergeudet wertvolle Zeit. Das beste Instrument zur Zeckenentfernung ist die Zeckenkarte, die von Krankenversicherungen auch manchmal kostenlos abgegeben wird. Notfalls tut es allerdings auch ein Messer, mit dem man die Zecke hautnah am Stechrüssel abschneidet. Der in der Haut verbliebene Rest kann keine Erreger abgeben und lässt sich auch später noch entfernen. Nur eines gilt nicht: Dass keine Angst vor einem Zeckenstich haben muss, wer geimpft ist. Die sogenannte Zeckenschutz-Impfung schützt nur gegen FSME, die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis.

Kontakt für die Medien:
Dr. Astrid Breinlinger
Tel. 07633 9380272
E-Mail: vorstand@borreliose-bund.de
http://www.borreliose-bund.de

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.borreliose-bund.de
Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V.
Kirchstraße 27 64839 Münster/ Hessen

Pressekontakt
http://www.fischer-siegmund.de
Redaktionsbüro Fischer + Siegmund
In den Rödern 13 64354 Reinheim

Weitere Meldungen in der Kategorie "Garten, Bauen & Wohnen"

| © devAS.de