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04.01.2018 | Internet & Ecommerce | geschrieben von Florian Amberg¹ | Pressemitteilung löschen

"Banking-Apps für Bankgeschäfte unterwegs" - Verbraucherfrage der Woche der ERGO Direkt Versicherungen

Paula M. aus Meppen:
Da ich viel unterwegs bin, erledige ich Überweisungen oft mit der Banking-App auf meinem Smartphone. Wie sicher sind diese Apps und wie kann ich mich gegen Hacker-Angriffe schützen?

Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen:
Sogenannte Banking-Apps werden bei Smartphone-Nutzern immer beliebter. Mit ihnen lassen sich schnell und bequem Überweisungen erledigen oder der Kontostand überprüfen. Neben Apps der jeweiligen Banken gibt es auch neutrale Anbieter, die den Nutzern die Verwaltung mehrerer Konten in einer App ermöglichen. Grundsätzlich ist Mobile-Banking via Smartphone genauso sicher wie Online-Banking am Computer, dennoch sind auch hier Hacker-Angriffe nicht ausgeschlossen. Daher haben die meisten Apps mehrere Sicherheitsvorkehrungen: Die App selbst sollte mit einem komplexen Passwort geschützt sein. Für eine Überweisung benötigen Nutzer zudem eine sogenannte Transaktionsnummer (TAN). Um die TAN zu erhalten, gibt es verschiedene Verfahren. Zu den sichersten Methoden gehört die chipTAN: Hier fordert der Kunde mit einem zweiten Gerät, einem sogenannten TAN-Generator, und seiner EC-Karte die TAN an. Dazu startet er die Überweisung auf seinem Smartphone. Nachdem der Nutzer die entsprechenden Daten eingegeben hat, erscheint in der App ein blinkender Code. Um die notwendige TAN zu erhalten, steckt der Nutzer jetzt die EC-Karte in den Generator und hält diesen über den Code auf dem Handy-Display. Anschließend zeigt der TAN-Generator die TAN an, die der Nutzer dann in der Banking-App auf seinem Handy eingeben muss.
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