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21.09.2012 | Kunst & Kultur | geschrieben von Kay Zeisberg¹ | Pressemitteilung löschen

Als Langsamdreher auf dem Literaturmarkt starten

Man wird nicht als Schriftsteller geboren, und selbst wenn man Literaturwissenschaft oder Sprachen studiert hat, muss das nicht bedeuten, dass man mit dem, was man schreibt, die Leser und den Büchermarkt anspricht. Mit Book-on-Demand gibt es seit den 1990er Jahren im Grunde für jeden, der etwas zu sagen hat und es über das Medium Buch sagen will, die Möglichkeit, mit literarischer Arbeit zu starten, ohne bereits einen Namen zu haben oder bei einem namhaften Verlag unter Vertrag zu sein. Mit Kleinauflagen, die aufgrund stetiger Verfügbarkeit im Lauf der Zeit zu großen Auflagen werden können, da immer wieder nachgedruckt werden kann, so wie der Bedarf und die Bestellungen es erfordern, gibt es ein modernes System der Buchherstellung, welches für Autor wie Verlag wirtschaftlich effizient ist und auch auf der Seite des Buchhandels das Risiko einer unnützen Lagerhaltung sogenannter "Langsamdreher" minimiert.

Der Leipziger Autor Kay Zeisberg (47), von Hause aus Musikpädagoge und Kulturmanager, hat sein Erstlingswerk "Marmorpalast" vor ein paar Wochen bei tredition Hamburg herausgebracht und berichtet über erste Erfahrungen: "Es geht alles sehr schnell, was die Buchproduktion und den Vertrieb betrifft. Ich hatte bei tredition einen Ansprechpartner, der mir klar gesagt hat, was der Verlag leisten kann und wo ich meine Erwartungen zurückschrauben muss. Natürlich ist man nach einem Jahr Arbeit an seinem Buch aufgeregt und wünscht sich viele Leser, aber man braucht Geduld und ist in diesem Prozess nicht nur Künstler, sondern auch sein eigener Buchgestalter, Finanzier und PR-Manager. Manchmal ist vom Hinterzimmer der Literatur die Rede, wenn es um Eigenverlag oder Book-on-Demand geht, aber das Verfahren steht ja nicht nur für Masse, sondern auch für Vielfalt. Natürlich - als neuer Autor startet man nicht bei renommierten Verlagshäusern. Ich finde es nicht schlimm, sich aus der zweiten oder dritten Reihe zu melden und dann zu versuchen, sich nach vorn zu arbeiten."

Mit einer schnellen Verfügbarkeit auf Buchhandelsplattformen im Internet und der Möglichkeit, nicht nur das gedruckte Buch, sondern auch die zunehmend nachgefragte Form des E-Books anbieten zu können, hat das "Buch auf Bestellung" weitere Vorteile. Lachend sagt der Leipziger Schriftsteller: "Es wird nur gedruckt, was tatsächlich verkauft wird. Damit entsteht keine Makulatur und die Umweltressourcen werden geschont!" Nach dem Roman über den slowakischen Kurort Piestany (im Internet unter http://www.marmorpalast.de ) (http://www.marmorpalast.de) arbeitet Zeisberg nun an "Subloch", einem belletristischen Buch über die Insel Hiddensee und die Welt des Theaters und will weiterhin die Möglichkeiten nutzen, die ihm Book-on-Demand bietet.

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