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03.05.2011 | Logistik & Transport | geschrieben von Peter Büttner¹ | Pressemitteilung löschen

Gemeinsam Frachtdiebstähle aktiv bekämpfen

Mainz, 3. Mai 2011 - Jedes Jahr sind rund 200.000 Transporte von Frachtdiebstählen betroffen. Den Unternehmen entstehen hierdurch Schäden in Milliardenhöhe. Gleichzeitig sehen sich die Lkw-Fahrer einem hohen Risiko ausgesetzt. In jedem fünften Fall werden sie tätlich angegriffen. Fünf Gesellschaften und Institutionen bündeln jetzt ihr Know-how und bieten den betroffenen Unternehmen und Fahrern aktive Unterstützung entlang der Lieferkette an. Ihr Ziel: Aufklärung und Sensibilisierung über das zunehmende Risiko, Entwicklung praktischer Gegenstrategien sowie eine aktive Unterstützung bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen.

Europaweit verursachen Frachtdiebstähle jährliche Gesamtkosten von über acht Milliarden Euro. Geraubt werden nicht nur Uhren und Notebooks. Im Visier der Täter sind unterschiedliche Waren, angefangen bei Lederbekleidung bis hin zu Tabakwaren. Für die Betriebe haben verspätete bzw. ausgefallene Warensendungen häufig Produktionsausfälle und Auftragsstornierungen zur Folge. Einer erhöhten Gefahr sind die Lkw-Fahrer ausgesetzt. Denn bei jeder fünften Tat werden sie tätlich angegriffen und ihr Leben bedroht.

Angesichts der verstärkten Internationalisierung des Handels und eines steigenden Straßengüterverkehrs auch auf deutschen Straßen, rechnen Experten mit einer weiteren Zunahme von Frachtdiebstählen. Ohne aktives Gegensteuern besteht die Gefahr einer weiteren Zunahme von Diebstählen durch gut organisierte kriminelle Banden. Fünf Institutionen bzw. Gesellschaften bündeln deshalb ihre Aktivitäten an unterschiedlichen Stellen der Lieferkette, um die betroffenen Unternehmen und Fahrer gezielt zu unterstützen:

- Das Landeskriminalamt Niedersachsen
- Der Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland (VSWN)
- TimoCom und Teleroute, marktführende Anbieter von Frachtenbörsen
- HDI-Gerling Industrie, langjähriger Industrie- und Transportversicherer

Risiko mindernde Gegenstrategien können auf unterschiedlichen Feldern ansetzen. Sie reichen von technischen Anpassungen über veränderte organisatorische Maßnahmen bis hin zu entsprechend präventiven Verhaltensweisen bei den Fahrern, wie zum Beispiel:

- Je nach Art der Ladung und Strecke sollte das passende Fahrzeug mit entsprechenden Sicherungssystemen eingesetzt werden. Generell ist dabei sicherzustellen, dass das Fahrzeug sicher und fahrbereit ist.
- Transportinformationen sollten nicht im Beisein unbefugter Dritter ausgetauscht werden. Je kleiner die Zahl an Informationsträgern, Transportbeteiligten und Schnittstellen entlang der Lieferkette ausfällt, desto geringer ist das Risiko von Datenmissbrauch.
- Fahrer sollten eingezäunte und beleuchtete Rast- und Stellplätze, insbesondere für längere Pausen und Übernachtungen ansteuern. Entsprechende Parkplätze sind schon bei der Routenplanung zu bevorzugen.
- Während des Transports dürfen keine unbeteiligten Dritten mitgenommen werden. Zwischen Leitstelle und Fahrer ist ein ständiger Kommunikationsfluss sicherzustellen. Dies gilt besonders bei ungeplanten Routenänderungen und Fahrzeugstopps.

Bei Fragen stehen die beteiligten Institutionen und Gesellschaften mit Rat und Tat zur Seite.

Über Teleroute
Teleroute ist ein führender europäischer Anbieter elektronischer Dienstleistungen und innovativer Lösungen für die Speditions- und Logistikbranche. Das Unternehmen wurde 1985 als erste Online-Börse für Frachtladungen und Fahrzeuge gegründet und liefert heute Lösungen für eine bessere Zusammenarbeit für den Transport- und Logistiksektor. Firmen, die die Börse nutzen, können effizienter und kostensparender arbeiten und damit ihre Rentabilität erhöhen. Teleroute mit Hauptsitz in Brüssel ist in 25 europäischen Ländern tätig und beschäftigt über 250 Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.teleroute.com.

Über Teleroute Deutschland
Die Teleroute Deutschland GmbH mit Hauptsitz in Mainz ist führender Anbieter elektronischer Dienstleistungen für die Transport- und Logistikbranche. Die Teleroute Frachtenbörse ermöglicht Transportunternehmen eine optimale Fahrzeugauslastung, die Vermeidung von Leerfahrten sowie das schnelle Finden von Transportkapazitäten für kurzfristige Aufträge. Teleroute ist seit 1989 deutschlandweit tätig. Mariusz Odkala ist Geschäftsführer bei Teleroute Deutschland. Im Rahmen langfristiger Partnerschaften bietet Teleroute Großkunden maßgeschneiderte Lösungen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.teleroute.de.

Über Wolters Kluwer Deutschland
Die Wolters Kluwer Deutschland GmbH ist ein Wissens- und Informationsdienstleister, der insbesondere in den Bereichen Recht, Wirtschaft und Steuern fundierte Fachinformationen für den professionellen Anwender bietet. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Köln beschäftigt an 22 Standorten rund 1.000 Mitarbeiter und agiert seit über 20 Jahren auf dem deutschen Markt.
Wolters Kluwer Deutschland ist Teil des internationalen Informationsdienstleisters Wolters Kluwer n.v., dessen Kernmärkte Recht, Wirtschaft, Steuern, Rechnungswesen, Unternehmens- und Finanzdienstleistungen sowie das Gesundheitswesen sind. Wolters Kluwer hat einen Jahresumsatz (2009) von 3,4 Milliarden Euro, beschäftigt weltweit rund 19.300 Mitarbeiter und ist in über 40 Ländern vertreten. Informationen zu Marktpositionen, Kunden, Marken und die Organisation unter http://www.wolterskluwer.com , YouTube, oder auf Twitter @Wolters_Kluwer.

Was ist eine Online Frachten- und Laderaumbörse?
Eine Online-Frachtenbörse bringt Frachtangebote und verfügbaren Laderaum zusammen. Transportunternehmer und Fahrer können online nach verfügbarer Fracht suchen oder ihre freien Kapazitäten anbieten. Auf ähnliche Weise können Spediteure Frachten anbieten oder geeignete Fahrzeuge suchen.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.teleroute.de
Teleroute Deutschland GmbH
Weberstraße 6 55130 Mainz

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