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29.05.2018 | Maschinenbau | geschrieben von Melanie Schreiber¹ | Pressemitteilung löschen

Die Aufgaben des Seitenkanalverdichters bei der Klärung von Abwasser durch Belüften

Die Aufbereitung von Abwasser erfolgt durch mechanische und biologische bzw. biologisch-chemische Klärung in drei Phasen.

1.)
In einem ersten Schritt werden die Abwasser mechanisch geklärt. Dazu wird das Wasser mit sogenannten Rechen gereinigt. Grobe Verunreinigungen wie Äste oder Gestrüpp oder Unrat werden ausgesiebt.
2.)
Danach setzt sich im sogenannten Absetzbecken oder Sandfang der Schlamm ab, der bis dahin noch im Abwasser gelöst war oder schwebend mitgeführt wurde. Der Schlamm enthält Sand, Kieß oder kleine Glassplitter und weitere grobe unlösliche Stoffe. Zu diesem Zeitpunkt hat das Abwasser ca. 33 Prozent seiner Verunreinigungen verloren.
3.)
Nach dem Absetzbecken wird das Abwasser in ein Vorklärbecken
geleitet. Hier kommt das Wasser zur Ruhe. Öle, Fette werden an der Oberfläche treibend abgeschöpft oder abgelassen und feine Schwebebestandteile können sich hier absetzen. Bis zu diesem Prozessschritt werden noch keine Seitenkanalverdichter eingesetzt.
4.)
Vom Absetzbecken aus kommt Bewegung ins Spiel. Im folgenden Becken wird das Wasser belüftet und bewegt. Die aerobe und die anaerobe biologische Klärung setzt ein. Die biologische Klärung wird durch Mikroorganismen erledigt, die sich von den jetzt noch im Abwasser befindlichen Abfallstoffen ernähren. Die Mikroorganismen "fressen" das Wasser sauber. Damit diese nützlichen Kleinstorganismen leben können, muss das Wasser gut durchlüftet sein, der zweite Nahrungsbestandteil dieser Tiere neben gelösten Faulschlamm ist Sauerstoff. Dabei gilt: je mehr Sauerstoff im Wasser gelöst ist, um so mehr Mikroorganismen können dort leben und um so besser ist der Reinigungseffekt des Abwassers. Der Sauerstoff wird durch Seitenkanalverdichter in das Wasser eingebracht. Die Seitenkanalverdichter blasen Druckluft, welches sie einfach aus der Umgebung ansaugen, in möglichst großer Tiefe ins Wasser. Dabei blubbert die durch die Seitenkanalverdichter eingeblasene Luft nicht einfach aus dem Schlauch heraus, sondern wird mit Ausströmersteinen in tausende kleine Luftbläschen zerteilt. Diese strömen dann bis zur Wasseroberfläche hoch. Auf diesem Weg geben sie an der Trennung der Blasen zum Wasser Luftsauerstoff an das Wasser ab. Mit der starken Bläschenbildung mit Ausströmersteinen erzielt der Anlagenbetreiber der Abwasseraufbereitungsanlage eine insgesamt höhere Oberfläche als bei der Ausströmung einfacher großer Blubberblasen ohne diese Steine. Wie bereits erwähnt ist das Ziel die möglichst hohe Anreicherung des Wassers mit Sauerstoff. Damit erhalten die Mikroorganismen möglichst gute Lebensbedingungen. Nach diesem Reinigungsschritt ist das Wasser bereits bis zu 97 Prozent geklärt.
5.)
Nach diesm biologischen Reinigungsprozess mit Seitenkanalverdichtern erfolgt bei den meisten Kläranlagen noch ein letzter Schritt, die chemische Reinigung. Hier werden Phosphate und Nitrate entfernt. Durch die Zugabe von Eisensulfat werden die Phosphate ausgefällt und setzen sich als Eisenphosphat am Beckenboden ab. Nitrate werden durch Bakterien abgebaut. Die Nitrationen werden dabei mit dem Luftsauerstoff aus dem Wasser zu Stickstoff umgewandelt. Der Stickstoff entweicht in die Umgebungsluft und das Eisenphosphat wird abgeschöpft.

Arbeitsweise mit Seitenkanalverdichter:
Wie der Leser an der Prinzipskizze erkennt, drückt der Seitenkanalverdichter seine ausströmende Luft in die Ausströmsteine. Technologisch bedingt wird die Luft in viele kleine Bläschen zerzeilt, die nach oben stömen. Je kleiner die Bläschen sind und um so mehr je Zeiteinheit in das Wasser gedrückt werden, desto mehr Sauerstoff wird im Wasser pro Zeiteinheit gelöst. Die mechanische Aufwärtsbewegung der Luftblasen führt zu einer Umwälzung im Becken und einer gleichmäßigen Verteilung der Inhalte. Der Sauerstoffgehalt des Klärbeckens kann nun gemessen werden und diese Informationen können durch eine Steuerung verarbeitet, den Seitenkanalverdichter steuern.

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