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04.10.2011 | Medien & Kommunikation | geschrieben von René Jochum¹ | Pressemitteilung löschen

Video-on-Demand: gute Ansätze, aber ausbaufähig

Feierabend, Füße hoch, Fernseher an. Doch was tun, wenn im TV nur alte Kamellen laufen und die nächste Videothek Kilometer entfernt ist? Rettung versprechen Videotheken im Internet: Über den Fernseher lassen sich Wunschfilme oder Folgen einer TV-Serie ausleihen. Die kommen dann per Internetanschluss auf den TV-Schirm. Eine bequeme Alternative mit kleinen Einschränkungen - das zeigt ein Test der Fachzeitschrift AUDIO VIDEO FOTO BILD (Heft 11/2011, ab Mittwoch am Kiosk).

Viele moderne Fernseher bringen den Zugang zu solchen Video-on-Demand-Diensten ab Werk mit. Nutzer müssen das TV-Gerät dann nur per Netzwerkkabel, per Datenübertragung über die Stromleitung oder über WLAN mit dem Internet-Router verbinden. Dagegen sind Fernseher mit Netzwerkanschluss, die vor 2010 verkauft wurden, für viele Online-Videotheken schon zu alt. Sie lassen sich allerdings nachrüsten, indem etwa ein Blu-ray-Player oder ein HDTV-Empfänger mit Videothekenzugang angeschlossen wird. Damit die Filme flüssig laufen, ist ein Internetanschluss ab 6000 Kilobit pro Sekunde nötig.

Wer die technischen Hürden überwunden hat, kann am TV die Online-Videotheken aufrufen, mit denen der TV-Hersteller kooperiert. Das sind derzeit maximal zwei, beispielsweise die Verleiher Acetrax und Maxdome auf Geräten von LG und Samsung oder Videociety und Viewster auf Philips. Aber das Angebot wächst: Maxdome soll künftig auf vielen weiteren Geräten verfügbar sein. Anmeldung und Bedienung sollten die Anbieter aber noch verbessern. So verlangen die Videotheken etwa eine Registrierung am PC und eine Kopplung des Fernsehers ans Benutzerkonto - wie das funktioniert, wird nur schlecht erklärt. Etwas fummelig ist auch die Bedienung per Fernbedienung.

In Sachen Filmauswahl lieferten der Testsieger Maxdome (Testergebnis: 3,00) sowie Video Unlimited (3,88) akzeptable Ergebnisse. Sie hatten die meisten Titel des Testwarenkorbs aus 40 aktuellen und 60 älteren Spielfilmen sowie 20 aktuellen TV-Serien im Angebot. Lovefilm und Viewster dagegen am wenigsten. Preislich liegen die Kandidaten etwas über den Laden-Videotheken: So kostet ein aktueller Titel in herkömmlicher TV-Qualität ab vier Euro, in HDTV-Qualität ab fünf Euro. Wer möglichst günstig viele Filme leihen will, sollte deshalb nach wie vor den Weg zur Laden-Videothek in Betracht ziehen. Wer es aber bequemer mag, findet in den Online-Filmverleihen eine attraktive Alternative mit guten Ansätzen. Wenn die Anbieter die Bedienung verbessern und die Filmauswahl noch weiter ausbauen, liefert Video-on-Demand künftig eine gute Vorstellung ab.

AUDIO VIDEO FOTO BILD im Internet: http://www.avfbild.de

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