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12.09.2012 | Medien & Kommunikation | geschrieben von Oliver Nord¹ | Pressemitteilung löschen

Schneller Zugang und aktuelle Materialien gefragt

Wenn Journalisten Informationen benötigen, haben sie für die Beschaffung in der Regel wenig Zeit. Eine Studie der Kommunikationsagentur Publik (http://www.agentur-publik.de/Newsroom/Whitepaper/) zeigt, dass Medienvertreter dabei häufig auf die Pressebereiche der Unternehmens-Webseiten zurückgreifen. Wer diesen pflegt, kann Themen setzen und gleichzeitig auch unerfreuliche Momente wie veraltete Produktfotos oder falsche Umsatzzahlen in Medienberichten vermeiden. Leicht zugänglich, klar strukturiert und aktuell wünschen sich die Medienvertreter das Informationsangebot.

Für Unternehmen lohnt es sich, ihren Online-Pressebereich aktuell zu halten und kontinuierlich zu pflegen. Wer alle wichtigen Informationen bereithält, kann bei Journalisten punkten. Das bestätigt eine Studie, die Publik im Juni 2012 unter 55 Medienvertretern durchführte: 45 Prozent nutzen wöchentlich Informationen von Pressebereichen, 24 Prozent sogar täglich - sowohl für allgemeine Recherchen, als auch, um sich vor dem ersten Kontakt mit einem Unternehmen über dieses zu informieren.

Registrierung wirkt abschreckend

Für Journalisten ist es wichtig, allgemeine Informationen über das Unternehmen zu finden. Genauso viel Wert legen sie darauf, auf aktuelle Fragen schnell eine Antwort oder ein exklusives Statement zu erhalten. Deshalb ist es für Medienvertreter unverzichtbar, ergänzend zu den bereitgestellten Unterlagen einen direkten Ansprechpartner mit Kontaktdaten im Pressebereich zu finden. Ein Bild der entsprechenden Person hingegen ist nicht zwingend erforderlich - darauf legen 58 Prozent der Befragten keinen Wert. Als Ärgernis empfinden es die Journalisten, wenn man sich im Vorfeld umständlich für einen Pressebereich registrieren muss. 29 Prozent sagen klar "Nein" zu einer Registrierung. Ob sie sich registriert, macht die Mehrheit (56 Prozent) von der Relevanz des jeweiligen Unternehmens abhängig.

In erster Linie nutzen Journalisten für ihre tägliche Arbeit Pressemitteilungen, aber auch Fotos und Hintergrundinformationen sind gefragt. Wer Bildmaterial anbietet, sollte auch Angaben zum Motiv und den Urheberrechten hinterlegen. 71 Prozent der Journalisten befürworten eine Suchfunktion, um gezielt nach Themen recherchieren zu können. Eine digitale Pressemappe mit Daten und Fakten zum Unternehmen wünschen sich 31 Prozent der Befragten. Für einen RSS-Feed oder eine Navigation per Tag-Cloud interessieren sich nur wenige Studien-Teilnehmer.

Social Media als Informationsquelle (noch) wenig gefragt

Knapp jeder fünfte Befragte gab an, auch im Social Network Facebook nach Informationen über Unternehmen zu suchen. Dass dieser Wert nicht höher ausfällt, ist zum Teil sicher damit zu erklären, dass die Informationen auf Unternehmensseiten in Facebook nicht auf die Zielgruppe Journalisten zugeschnitten sind. Viele Unternehmen und Marken betreiben ihre Seiten bewusst, um mit Kunden oder potenziellen Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Die Themen dort sind tendenziell weniger faktengetrieben, als Hintergrundwissen für Journalisten aber dennoch interessant. Für Unternehmen mit eigener Facebook-Präsenz ist es also eine interessante Option, die Facebook-Seite, oder auch andere Social Media Kanäle, in ihren Pressebereich auf der Webseite zu integrieren - beispielsweise über einen gut gestalteten Social Media Newsroom.

Aktueller Pressebereich fördert Medienpräsenz

Wer bei den Medien punkten möchte, benötigt einen professionellen und gut aufzufindenden Pressebereich, der schnellen Zugang zu Informationen, Fotos und Ansprechpartnern bietet. Das Unternehmen kann so sicherstellen, dass eine Journalistenanfrage an die richtige und kompetente Stelle gelangt. Das fördert zum einen die eigene Medienpräsenz und beugt zum zweiten der Gefahr vor, dass Journalisten auf andere Quellen zurückgreifen und so falsche Informationen und veraltetes Bildmaterial für die Berichterstattung nutzen.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
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