Startseite Impressum / Kontakt Datenschutz (Disclaimer) Haftungsausschluss
Auto & Verkehr Bildung, Karriere & Schulungen Elektro & Elektronik Essen & Trinken Familie, Kinder & Zuhause Freizeit, Buntes & Vermischtes Garten, Bauen & Wohnen Handel & Dienstleistungen Immobilien Internet & Ecommerce IT, NewMedia & Software Kunst & Kultur Logistik & Transport Maschinenbau Medien & Kommunikation Medizin, Gesundheit & Wellness Mode, Trends & Lifestyle PC, Information & Telekommunikation Politik, Recht & Gesellschaft Sport & Events Tourismus & Reisen Umwelt & Energie Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen Vereine & Verbände Werbung, Marketing & Marktforschung Wissenschaft, Forschung & Technik
  Pressemitteilungen heute: 128
  Pressemitteilungen gesamt: 277.039
  Pressemitteilungen gelesen: 35.471.275x
13.11.2017 | Medizin, Gesundheit & Wellness | geschrieben von Ilona Kruchen¹ | Pressemitteilung löschen

COPD-Patienten vor Herzinfarkt schützen

sup.- COPD-Patienten haben ein deutlich erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Herztod. Etwa 6,8 Mio. Menschen sind in Deutschland von dieser chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) betroffen. "Das Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden, ist der Rotterdam-Studie zufolge mit COPD um 30 Prozent höher als ohne COPD", warnt Dr. Thomas Voshaar, Vorstandsvorsitzender des Verbands Pneumologischer Kliniken (VPK) und Chefarzt des Lungenzentrums am Krankenhaus Bethanien, Moers. Die größte Gefahr geht dabei von akuten Krankheitsschüben, so genannten Exazerbationen aus. Diese können z. B. durch Infekte ausgelöst werden und verursachen meist eine starke Verschlechterung des Krankheitszustandes, insbesondere anhaltende Atembeschwerden. Während der ersten fünf Tage nach Einsetzen einer Exazerbation ist laut der Rotterdam-Studie das akute Herzinfarktrisiko doppelt so hoch wie in einer stabilen Phase der Erkrankung. Das wichtigste Therapieziel bei der Behandlung von COPD-Patienten ist es deshalb, mit einer angemessenen medikamentösen Einstellung eine Reduzierung und optimalerweise Vermeidung von Exazerbationen zu erreichen.

Als Basistherapie hat sich bei COPD-Patienten die tägliche Inhalation von bronchienerweiternden Wirkstoffen (Bronchodilatatoren) bewährt. Sie reicht bei vielen Betroffenen allein jedoch nicht aus, um eine akzeptable Lebensqualität zu erzielen und insbesondere das Risiko für Exazerbationen wirkungsvoll zu minimieren. Solche "instabilen" Patienten, die unter wiederkehrenden Krankheitsschüben leiden, können nach Information von Dr. Kai-Michael Beeh (Institut für Atemwegsforschung, Wiesbaden) zusätzlich zu bronchienerweiternden von anti-entzündlichen Wirkstoffen (inhalative Steroide, ICS) profitieren. Auch Dr. Voshaar bestätigt: "Jede Intervention, die die Entzündung der COPD vermindert, hilft die Häufigkeit und Schwere von Exazerbationen zu verringern." Dies gelingt nachweislich umso besser, je tiefer die entzündungshemmenden Substanzen bis in die feinen Verästelungen des Bronchialbaums gelangen. Von Vorteil sind Studien zufolge deshalb innovative COPD-Medikamente, die kombiniert einen bronchienerweiternden plus einen anti-entzündlichen Wirkstoff in einer extrafeinen Formulierung (wie z. B. im Inhalator Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten, mit denen auch die kleinen Atemwege therapiert werden können.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.supress-redaktion.de
Supress
Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf

Pressekontakt
http://www.supress-redaktion.de
Supress
Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf

Weitere Meldungen in der Kategorie "Medizin, Gesundheit & Wellness"

| © devAS.de