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04.07.2018 | Medizin, Gesundheit & Wellness | geschrieben von Dr. Marianne von Schmettow¹ | Pressemitteilung löschen

CP GABA Symposium: Mundgesundheit im Alter

Einer der vielfältigen Themenkomplexe des diesjährigen sechsten CP GABA Symposiums war die Mundgesundheit im Alter. Die Veranstaltung unter dem Motto "Zukunft der Zahnmedizin - Mundgesundheit im Fokus" fand diesmal in Leipzig statt. Den mehr als 90 Teilnehmern wurde ein praxisnahes Vortrags-Konzept mit renommierten Referenten geboten, welches den aktuellen Wissensstand in der modernen Zahnmedizin widerspiegelte.

Durch das Programm führte Dr. Marianne Gräfin von Schmettow, Leiterin Scientific Affairs D-A-CH bei CP GABA. "Meet & Talk" - der Austausch zwischen Referenten und Teilnehmern wurde auch in diesem Jahr sehr positiv aufgenommen.

"Altern gilt für alle"

Aufgrund der demographischen Entwicklung wird der Anteil von Patienten mit über 65 Lebensjahren in den zahnärztlichen Praxen deutlich ansteigen. Wie sich die Seniorenzahnmedizin gut in die zahnärztliche Praxis integrieren lässt, welche Präventionskonzepte bei älteren Patienten sinnvoll sind und welche Veränderungen in der BEMA-Abrechnung ab Juli 2018 gelten, erläuterte Professor Dr. Ina Nitschke, Universität Zürich, in ihrem Vortrag. "Altern gilt für uns alle. Wenn jeder in den Spiegel schaut, sieht keiner mehr aus wie vor zehn Jahren", resümierte Nitschke zu Beginn und verdeutlichte, dass die Selbstverständlichkeit des Alltäglichen durch den natürlichen Alterungsprozess eines Menschen zunehmend beeinträchtigt wird. In der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) von 2016 wurden erstmalig auch ältere Senioren in die Studie einbezogen. Dabei wurde aufgezeigt, dass sich der Mundgesundheitszustand beim Eintritt der Pflegebedürftigkeit rapide verschlechtert.

Als wichtigster Parameter zur zahnärztlichen Therapieplanung hat sich die Zahnmedizinische Funktionelle Kapazität (ZFK) bewährt. Diese beinhaltet eine Einteilung älterer Patienten in vier Belastbarkeitsstufen, um diese in Bezug auf ihre Therapie-, Mundhygienefähigkeit und Eigenverantwortlichkeit einordnen zu können. Die Einschätzung erfolgt nach dem Anamnesegespräch, wobei der am schlechtesten bewertete Parameter zur Festlegung der Belastbarkeitsstufe führt. In Anlehnung an diese Einstufung sollte die Therapieplanung und Nachsorge erfolgen [1]. Besondere Herausforderungen bei der Versorgung von älteren Patienten stellen insbesondere auch multimorbide Erkrankungen dar, die mit steigendem Lebensalter deutlich zunehmen. Daher sollte das gesamte Praxisteam in der Lage sein, altersspezifische, medizinische und psychosoziale Defizite zu erkennen. Alle diese Faktoren zusammen bestimmen den gerostomatologischen Wohlfühlfaktor. Fortbildungsmaßnahmen für Zahnärzte und Personal bieten z.B. die Landeszahnärztekammern.

Mit der mobile Zahnarztpraxis unterwegs

Ein Beispiel für eine gelungene Integration der Alterszahnmedizin in die zahnärztliche Praxis stellte Dr. Ilse Weinfurtner, Detmold, den Teilnehmern im "Meet & Talk" vor.
Weinfurtner ist als Spezialistin für Alterszahnheilkunde tätig und besucht seit 1992 mit ihrer mobilen Zahnarztpraxis Patienten in Pflegeeinrichtungen oder im häuslichen Umfeld. "Die aufsuchende zahnärztliche Betreuung ist für viele Patienten notwendig, da sie nicht mehr in der Lage sind, selbst in die Praxis zu kommen können", so Weinfurtner. Mehr als drei Millionen Pflegebedürftige haben einen festgeschriebenen Anspruch auf zahnmedizinische Prävention in Deutschland und eine gute Mundgesundheit ist essentiell für diese Patientengruppe. So zählt die mangelnde Mundhygiene immer noch zu den größten Problemen, da die Pflegekräfte kaum ausgebildet seien und chronischer Zeitmangel herrsche. Die Behandlung von Pflegebedürftigen sei sicher keine leichte Aufgabe - Dankbarkeit zu erfahren sei jedoch einer der schönsten Momente, resümierte Weinfurtner.

Basis für den Erhalt der Zahn- und Mundgesundheit ist ein gutes Plaque-Management, welches den motorischen Fähigkeiten dieser Patientengruppe angepasst ist. Zur mechanischen Reinigung empfehlen sich Zahnbürsten mit dickeren Griffen oder elektrische Zahnbürsten. Zusätzlich ist die ergänzende tägliche Anwendung einer Mundspülung, z.B. meridol® Mundspülung, sinnvoll. Bei Patienten mit stark eingeschränkter Motorik steigt das Risiko für Parodontalerkrankungen, zudem haben sie ein erhöhtes Kariesrisiko. Die sorgfältige häusliche Mundhygiene fällt ihnen oft schwer. Es empfehlen sich daher Produkte mit einer erhöhten Fluoridkonzentration wie Duraphat® Fluorid 5mg/g Zahnpaste. Bei Spülungen mit Anti-Plaque-Wirkung - zur Kurzzeitanwendung - hat sich seit Jahren der Wirkstoff Chlorhexidin (CHX) in einer Konzentration von 0,2 Prozent (z.B. meridol® med CHX 0,2% Mundspülung) etabliert.

Alle Vorträge als Videoaufzeichnungen sowie die Präsentationsfolien stehen Ihnen im Dental Online College unter https://bit.ly/2MGpIqM zur Verfügung.


Quelle:
[1] Nitschke I, Hopfenmüller W, 1996.



Duraphat® Fluorid 5 mg/g Zahnpaste. Wirkstoff: Natriumfluorid. Zusammensetzung: 1 g Zahnpaste enthält 5 mg Fluorid (als Natriumfluorid), entsprechend 5.000 ppm Fluorid. Sonstige Bestandteile: Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Siliciumdioxid, gefälltes Siliciumdioxid, Macrogol 600, Kaliumdiphosphat, Xanthangummi, Natriumbenzoat (E 211), Natriumdodecylsulfat, Krauseminz-Aroma (bestehend aus Pfefferminzöl, (-)-Carvon, Krauseminzöl, Levomenthol, Anethol und Citronenöl), Saccharin-Natrium, Brillantblau FCF (E 133) und gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur Vorbeugung von Zahnkaries bei Jugendlichen ab 16 Jahren und Erwachsenen, insbesondere bei Patienten mit erhöhtem Kariesrisiko (Kronen- und/oder Wurzelkaries). Gegenanzeigen: Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber Natriumfluorid oder einem der sonstigen Bestandteile. Nebenwirkungen: Selten Überempfindlichkeitsreaktionen. Ein brennendes Gefühl im Mund wurde ebenfalls beobachtet. Warnhinweis: Enthält Natriumbenzoat. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Pharmazeutischer Unternehmer: CP GABA GmbH, Beim Strohhause 17, 20097 Hamburg. Verschreibungspflichtig. Stand: April 2014

meridol® med CHX 0,2 % Lösung zur Anwendung in der Mundhöhle. Wirkstoff: Chlorhexidindigluconat-Lösung (Ph.Eur.). Zusammensetzung: 100 ml Lösung enthalten 1,0617 g Chlorhexidindigluconat-Lösung (Ph.Eur.), entsprechend 200 mg Chlorhexidinbis (D-gluconat), Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend) (Ph.Eur.), Glycerol, Macrogolglycerolhydroxystearat (Ph.Eur.), Citronensäure-Monohydrat, Pfefferminzöl, Patentblau V, gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur zeitweiligen Keimzahlreduktion in der Mundhöhle, als temporäre adjuvante Therapie zur mechanischen Reinigung bei bakteriell bedingten Entzündungen der Gingiva und der Mundschleimhaut sowie nach parodontalchirurgischen Eingriffen, bei eingeschränkter Mundhygienefähigkeit. Gegenanzeigen: Bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels, bei schlecht durchblutetem Gewebe, am Trommelfell, am Auge und in der Augenumgebung. Nebenwirkungen: Reversible Beeinträchtigung des Geschmacksempfindens, reversibles Taubheitsgefühl der Zunge, reversible Verfärbungen von Zahnhartgeweben, Restaurationen (Zahnfüllungen) und Zungenpapillen (Haarzunge). Selten treten Überempfindlichkeitsreaktionen auf. In Einzelfällen wurden auch schwerwiegende allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock nach lokaler Anwendung von Chlorhexidin beschrieben. In Einzelfällen traten reversible desquamative Veränderungen der Mukosa und eine reversible Parotisschwellung auf. CP GABA GmbH, 20097 Hamburg. Stand: 04/2014

Bildquelle: CP GABA / A. Böhle

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.cpgabaprofessional.de
CP GABA GmbH
Beim Strohhause 17 20097 Hamburg

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