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09.02.2012 | Medizin, Gesundheit & Wellness | geschrieben von Annette C. Borngräber¹ | Pressemitteilung löschen

Zahnpflegekaugummi: Kariesschutz zum Kauen

Frankfurt, 09. Februar 2012. Im Büro oder unterwegs gibt es nach einer Zwischenmahlzeit selten Gelegenheit, die Zähne zu putzen. Um für ein sauberes Gefühl im Mund und einen frischen Atem zu sorgen, ist für viele Menschen der Griff zu einem Zahnpflegekaugummi zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Trotz des nachweislichen Beitrags zum Kariesschutz sind zuckerfreie Kaugummis nur eine Ergänzung und kein Ersatz für die Zahnpflege mit Bürste, Seide und Zahnpasta.

Während und nach jeder Mahlzeit zerlegen Enzyme bereits im Mund die Nährstoffe in einfache Zuckermoleküle. Diese sind die ideale Nahrung für Plaque-Bakterien, in deren Stoffwechsel der Zucker in Milchsäure umgewandelt wird. Diese Säure greift den Zahnschmelz, die natürliche Schutzschicht eines jeden Zahns, an. Wird der Zahnschmelz nachhaltig geschädigt, droht Zahnfäule (Karies) und schließlich der Verlust des Zahns.

Zahnpflegekaugummi wirkt diesem Prozess dadurch entgegen, dass auch nach dem Ende der Nahrungsaufnahme weiter Speichel produziert wird. Speichel ist geradezu ein Multitalent in Sachen körpereigener Mundhygiene. Speichel kann aufgrund seiner Zusammensetzung die zahnschädigenden Säuren im Mund neutralisieren. Zudem helfen die im Speichel enthaltenen Mineralstoffe dabei, die Schutzhülle des Zahns, den Zahnschmelz, wieder aufzubauen. Diese Remineralisation wird von vielen Zahnpflegekaugummis unterstützt. Ein weiterer positiver Effekt des Zahnpflegekaugummis ist die durch das Kauen bewirkte mechanische Reinigung der Zähne von festen Nahrungsresten. Auch Xylit, der hochwertigste aller Zuckeraustauschstoffe, kann, wie wissenschaftliche Studien belegen, auch die Zahl der Karies verursachenden Bakterien verringern helfen; dies jedoch nur bei Zahnpflegekaugummi, der ausschließlich mit Xylit gesüßt wurde.

Trotz dieser positiven Wirkung stellen Zahnpflegekaugummis stets nur eine Ergänzung der Zahnpflege für zwischendurch dar. "Wer drei Minuten ein Zahnpflegekaugummi kaut, entfernt etwa 20 Prozent des schädlichen Zahnbelags. Die Zahnbürste schafft in derselben Zeitspanne bis zu 90 Prozent der Plaque zu beseitigen", betont Dr. Antje Köster-Schmidt aus dem Vorstand der Landeszahnärztekammer Hessen. "In Situationen, in denen das gründliche Reinigen der Zähne nicht möglich ist, kann man die Kaugummis aber durchaus empfehlen".

Zahnpflegekaugummis sollten in jedem Fall länger gekaut werden, damit sie ihre Karies vermindernde Wirkung voll entfalten können. Wer nur die intensiv schmeckende Hülle "abknuspert" hat zwar den Wohlgeschmack, nicht aber die Wirkung.

Informationen zur richtigen Zahnpflege liefert der Patientenflyer (http://www.lzkh.de/Content/Pages/100/FOV1-000379C5/S00ADEF2B?FormID=96&both&listview) zu Zahnpflege und Mundhygiene auf der Webseite der LZKH (http://www.lzkh.de/). Auch die Patientenberatungs-Hotline der Landeszahnärztekammer Hessen 069-427275-169 hilft bei allen Fragen zur Gesunderhaltung der Zähne.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.lzkh.de
Landeszahnärztekammer Hessen
Rhonestraße 4 60528 Frankfurt

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