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02.09.2018 | Mode, Trends & Lifestyle | geschrieben von Christine Scharf¹ | Pressemitteilung löschen

Wir müssen aufhören, Frauen über den Körper zu definieren

Warum werden Frauen so oft über ihr Aussehen und ihren Körper definiert? Wer ist schöner, wer ist schlanker, wer ist zu dick? Sprechen wir da nicht über das falsche Thema? Sollten wir uns nicht vielmehr dafür interessieren, was die Frau gerade macht, was sie erreichen will, ob sie ein Projekt hat? Das kann ja auch etwas Profanes und dennoch sehr Spannendes sein.

PlusPerfekt sprach mit Miyabi Kawai. Sie ist Stylistin und Modedesignerin, unter anderem bekannt als Buchautorin und durch ihre TV-Sendung "Schrankalarm". Zusammen mit der Journalistin Paula Lambert ist sie prominentes Gesicht der Sheego-Kampagne #nobodyisthesame.

Im Zuge des Kampagnen-Shootings führten wir mit Miyabi ein tiefsinniges Interview (https://www.plusperfekt.de/miyabi-kawai-im-interview-wir-muessen-aufhoeren-frauen-ueber-den-koerper-zu-definieren/) über Frauen, Zukunftspläne und das Plus Size Segment, in dem noch so viel zu tun ist.

Kleider machen Leute. Stimmt das heute mehr denn je?

Miyabi Kawai: Kleider machen Leute. Auch früher schon. Früher hat man Kleidung natürlich neben der Gebrauchsbekleidung viel mehr dazu benutzt um den Status zu zeigen. Das hat sich nicht wirklich verändert. Man will sich jetzt nicht mehr unbedingt zeigen als "Ich bin vom Adel" und so weiter. Trotzdem drücken wir über Kleidung sehr viel über unsere Persönlichkeit aus. Aber jeder kann lesen wie der andere sich fühlt, aufgrund dessen was er trägt: Kaschiert derjenige? Zeigt er sich? Geht er sehr nach vorne mit seiner Bekleidung? Drückt er seine Persönlichkeit aus? Ist jemand im Frieden mit sich? Das kann man in Kleidung durchaus lesen.

Spannend! Ich werde also künftig noch kritischer in den Spiegel schauen.

Miyabi Kawai: (Lacht) Nicht kritischer! Bitte entspannter.

Du bist Stylistin und Modedesignerin. Bei all den Beratungen, die du bisher geführt hast, gibt es da einen Styling-Fehler, der dir immer wieder unterkommt?

Miyabi Kawai: Einen klassischen Styling-Fehler würde ich gar nicht so benennen wollen. Mein Ansatz beim Styling ist eigentlich: Styling muss authetisch sein. Ich glaube, der für mich größte "Fehler" ist, wenn ich erkenne, jemand fühlt sich nicht wohl in seinen Sachen, weil er etwas trägt von dem er denkt: "Das ist jetzt Trend, das muss ich tragen. Aber das bin ich nicht." Das würde ich vielleicht als Fehler vom Gedankengang bezeichnen. Man sieht es jemandem einfach an, ob derjenige authentisch ist mit dem was er trägt oder nicht. Ansonsten ist es, glaube ich, einfach nur Geschmackssache. Ich könnte natürlich rein technisch helfen und sagen, dass bestimmte Schnitte mehr für dich tun würden oder bestimmte Farben wären besser für dich, aber ich bin kein Freund von No-Gos.

Es hat sich im Bereich Plus Size Mode viel getan. Die Anbieter geben sich Mühe, aber nichtsdestotrotz sind viele Kundinnen noch unzufrieden. Gibt es etwas, das du den Anbietern sagen könntest? Tipps, das müsstet ihr noch anders machen.

Miyabi Kawai: Die ganze Plus Size Branche wächst ja auch mit den Bedürfnissen und auch dem wachsenden Selbstbewusstsein der Plus Size Frauen, was ich ganz toll finde. Wir emanzipieren uns ein bisschen. Ich bin immer noch kein Freund davon, dass Plus Size und Straight Size so getrennt wird. Es mag unterschiedliche Bedürfnisse geben, aber eigentlich ist doch der Wunsch einer Frau mit etwas mehr genauso modisch, genauso modern, genauso jung und vor allen Dingen in so einer großen Vielfalt Sachen vorzufinden, die man tragen kann. Da muss noch viel passieren im Plus Size Segment, dass da vielleicht auch modischere, mutigere Sachen angeboten werden. Allerdings muss so eine Branche auch mit dem Mut der Kundinnen wachsen. Es gibt noch viel zu tun: In der Wahrnehmung, aber eben auch in Passform und Design. Ich glaube, das ist eine spannende Aufgabe, die man gemeinsam angehen muss. Kundinnen sowohl als auch die Anbieter.

Den vollständigen Text finden Sie auf http://www.PlusPerfekt.de (https://www.plusperfekt.de/).

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
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