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04.08.2015 | Politik, Recht & Gesellschaft | geschrieben von Michael Rainer¹ | Pressemitteilung löschen

Steuerhinterziehung: Knapp 2500 Selbstanzeigen im ersten Halbjahr in NRW

http://www.grprainer.com/Selbstanzeige.html Die Zahl der Selbstanzeigen wegen Steuerhinterziehung bleibt hoch. Knapp 2500 Selbstanzeigen sind nach Medienberichten im ersten Halbjahr 2015 bei den zuständigen Finanzämtern in NRW eingegangen.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Immer noch rund 2500 Selbstanzeigen wegen Steuerhinterziehung sind in den ersten sechs Monaten 2015 bei den nordrhein-westfälischen Finanzämtern eingegangen. Im Vorjahreszeitraum waren es zwar fast doppelt so viele, dennoch bleibt die Zahl der Selbstanzeigen hoch. Nachdem zum Jahresbeginn die Anforderungen an die Selbstanzeige deutlich verschärft wurden, erwarteten viele einen noch stärkeren Einbruch bei den Selbstanzeigen. Der Bedarf ist aber offenbar nach wie vor vorhanden und wohl auch die Einsicht bei den Steuersündern, dass die Selbstanzeige alternativlos ist, um sich vor einer Strafverfolgung zu schützen.

Darüber hinaus steigt das Risiko, dass die Steuerhinterziehung durch die Behörden entdeckt wird, weiter kontinuierlich an. Besonders durch den automatischen Informationsaustausch von Bankdaten, der 2017 beginnt, wird die Luft für Steuerhinterzieher zusehends dünner. Sobald die Steuerhinterziehung durch die Behörden entdeckt ist, ist die Rückkehr in die Steuerlegalität über eine Selbstanzeige verbaut. Denn mit der Tatentdeckung liegt ein Sperrgrund für die Selbstanzeige vor.

Die Selbstanzeige muss aber nicht nur rechtzeitig gestellt werden, sie muss auch vollständig und fehlerfrei sein, damit sie wirken kann. Daher muss eine Selbstanzeige sehr sorgfältig vorbereitet werden. Schon kleine Fehler können zum Scheitern der Selbstanzeige führen. Für den Laien sind diese hohen Anforderungen kaum zu bewältigen. Wer dennoch eine Selbstanzeige auf eigene Faust oder mit Hilfe vorgefertigter Musterformulare verfasst, riskiert, dass sie fehlschlägt. Denn die Fehlerquellen sind vielfältig.

Damit das nicht passiert, sollten von Anfang an im Steuerrecht erfahrene Rechtsanwälte und Steuerberater mit der Selbstanzeige beauftragt werden. Sie könne jeden Fall individuell beurteilen und die Selbstanzeige entsprechend so verfassen, dass sie wirkt.

Bis zu einer Hinterziehungssumme von 25.000 Euro kann die erfolgreiche Selbstanzeige für komplette Straffreiheit sorgen. Wird diese Grenze überschritten, erhebt der Fiskus Strafzuschläge, die zusammen mit den Steuerschulden samt Zinsen bezahlt werden müssen.

http://www.grprainer.com/Selbstanzeige.html

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.grprainer.com/
GRP Rainer LLP Rechtsanwälte Steuerberater
Hohenzollernring 21-23 50672 Köln

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