Startseite Impressum / Kontakt Datenschutz (Disclaimer) Haftungsausschluss
Auto & Verkehr Bildung, Karriere & Schulungen Elektro & Elektronik Essen & Trinken Familie, Kinder & Zuhause Freizeit, Buntes & Vermischtes Garten, Bauen & Wohnen Handel & Dienstleistungen Immobilien Internet & Ecommerce IT, NewMedia & Software Kunst & Kultur Logistik & Transport Maschinenbau Medien & Kommunikation Medizin, Gesundheit & Wellness Mode, Trends & Lifestyle PC, Information & Telekommunikation Politik, Recht & Gesellschaft Sport & Events Tourismus & Reisen Umwelt & Energie Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen Vereine & Verbände Werbung, Marketing & Marktforschung Wissenschaft, Forschung & Technik
  Pressemitteilungen heute: 21
  Pressemitteilungen gesamt: 297.792
  Pressemitteilungen gelesen: 38.507.896x
10.01.2018 | Politik, Recht & Gesellschaft | geschrieben von Michael Rainer¹ | Pressemitteilung löschen

GRP Rainer Rechtsanwälte - Bewertung des Pflichtteils

Ehepartner und Kinder haben auch dann einen Anspruch auf den Pflichtteil, wenn sie vom Erblasser im Testament nicht berücksichtigt wurden. Der Pflichtteil muss allerdings auch geltend gemacht werden.

Ohne Testament oder Erbvertrag gilt die gesetzliche Erbfolge. Aus unterschiedlichen Gründen muss das nicht im Sinne des Erblassers sein. Durch eine letztwillige Verfügung kann er die Verteilung seines Nachlasses selbst bestimmen und auch Personen als Erben einsetzen, die nach der gesetzlichen Erbfolge keinen Erbanspruch gehabt hätten. Der Ehepartner oder nahe Verwandte wie z.B. die eigenen Kinder haben aber auch dann einen Anspruch auf ihren gesetzlichen Pflichtteil.

Zu den pflichtteilsberechtigten Personen zählen der Ehegatte, der Partner einer eingetragenen Lebensgemeinschaft, die Kinder und unter Umständen auch die Eltern des Erblassers. Die vollständige Enterbung dieser Pflichtteilsberechtigten ist nur unter engen Voraussetzungen möglich.

Die Bewertung der Höhe des Pflichtteils kann aber zu Schwierigkeiten führen. Der Pflichtteil beträgt zwar die Hälfte des gesetzlichen Erbteils, dennoch kann die Berechnung problematisch sein, da der Wert des Nachlasses festgestellt werden muss. An diesem Punkt kommt es häufig zu rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen den testamentarisch eingesetzten Erben und den Pflichtteilsberechtigten, erklärt die Wirtschaftskanzlei GRP Rainer Rechtsanwälte. Beim Barvermögen des Erblassers ist die Bestimmung des Pflichtteils noch unproblematisch, bei Immobilien und anderen Werten wird dies schwieriger und lässt sich unter Umständen nur durch ein Gutachten ermitteln.

Für die Bewertung des Pflichtteils muss der Wert des Nachlasses festgestellt werden. Die Pflichtteilsberechtigten haben daher gegenüber den Erben einen Auskunftsanspruch über den Wert des Nachlasses und Anspruch auf die Erstellung eines Nachlassverzeichnisses. Auf der anderen Seite können aber auch die Erben Auskunft von den Pflichtteilsberechtigten verlangen, ob sie noch zu Lebzeiten des Erblassers von diesem auf den Erbteil anzurechnende Zuwendungen erhalten haben.

Trotz eines wirksamen Testaments oder Erbvertrags kann es bei der Berechnung des Pflichtteils zu Streitigkeiten unter den Erben kommen. Im Erbrecht erfahrene Rechtsanwälte können beraten und dafür sorgen, dass die letztwilligen Verfügungen des Erblassers rechtssicher umgesetzt werden.

https://www.grprainer.com/rechtsberatung/private-clients/erbrecht.html

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.grprainer.com
GRP Rainer Rechtsanwälte
Augustinerstraße 10 50667 Köln

Pressekontakt
http://www.grprainer.com
GRP Rainer Rechtsanwälte
Augustinerstraße 10 50667 Köln

Weitere Meldungen in der Kategorie "Politik, Recht & Gesellschaft"

| © devAS.de