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03.02.2012 | Politik, Recht & Gesellschaft | geschrieben von Alois Alois Gmeiner¹ | Pressemitteilung löschen

Schlecker Top - Schlecker Flop

10.000 Filialen, 40.000 Mitarbeiter - mehr als 5 Milliarden Umsatz, so sehen Zahlen eines wahren Riesen aus. Derzeit weiß aber scheinbar jeder Wirtschaftsfachmann, warum es zur Pleite kommen musste. Was dabei übersehen wird - irgendwas muss der "alte" Schlecker ja wohl richtig gemacht haben, um zu so einem Megaunternehmen zu werden. Werbetherapeut Alois Gmeiner http://www.werbetherapeut.com kennt die Antwort!

Für Gmeiner sind es die klassischen Kaufmannstugenden, die Schlecker knallhart umzusetzen wusste:
1.) günstige Mieten
2.) günstige Mitarbeiter
3.) möglichst günstiger Wareneinkauf
4.) supergünstige Preise für die Kunden

Gmeiner: "Da war es dann egal, ob die Läden nicht dem letzten Stand des Ladendesigns entsprachen. Gestern hatte ich ein Gespräch mit meiner Putzfrau - ein wahrerer Sparefroh die Frau. Sie sagte, sie geht nicht mehr zu Schlecker, weil die Preise zu hoch sind. Sie hätte vor einigen Wochen eine Haartönung gesucht und bei Schlecker hätte die günstigste 4,99 gekostet. Bei Penny 2,90 und sogar bei DM gab es günstigere. Darum geht die Frau nicht mehr zu Schlecker. Fällt Ihnen was auf, kein Wort von schlechte Mitarbeiterbehandlung, kein Wort von schlechtes Image, kein Wort von hässliche und altmodische Landeinrichtung und schon gar kein - die haben ein wenig imageträchtiges Logo. Meine Putze pfeift auf all diese, von obergescheiten Marketingfuzzis vorgeschobenen Argumente. Da zählt einzig und alleine der Preis. Und dieses klarste aller Kundenvorteile, hat Schlecker in den letzten Jahren verspielt. Die junge Garde, wollte es besser machen als Papa. Und vor allem schöner und mit höherem Image. Aber aus einem KiK kann man keinen Peek&Cloppenburg machen. Warum auch, wenn das Geschäft funktioniert und läuft. Aber genau das wurde versucht. Man hat sogar im letzten Jahr einen Logo-Relaunch gemacht - absolut lächerlich. Aus den Großbuchstaben wurden Kleinbuchstaben. Und noch letztes Jahr war waren die Werbefachzeitungen voll des Lobes."

Tatsächlich schrieb eine Designplattform: "Das vollzogene Logo-Redesign ist ... optisch näher an der Zielgruppe.... Aber wie dem auch sei. Die neue Wortmarke ist im Ergebnis stark und eigenständig. Das c und die beiden e lassen einen wunderbaren Fluss entstehen, dem das Auge folgen kann. Erstmals ist Bewegung im Schlecker-Logo! Und der Umstand, dass viele Kunden den Wechsel eher unbewusst wahrnehmen werden, zeichnet es umso mehr aus."

Der Werbetherapeut: "Man muss sich das ja nochmal auf der Zunge zergehen lassen. Logowechsel wird von den Kunden unbewusst wahrgenommen. Wooowww, dafür benötige ich also eine Werbeagentur mit hochbezahlten Kreativlingen - damit ein Imagewechsel leise, still und heimlich daherkommt, damit möglichst wenige etwas davon bemerken. Tolle Idee Jungs.
Jetzt ein Jahr später - hat es was gebracht? Nö!"

Für alle, die jetzt wissen möchten, wie der Werbetherapeut den Riesendampfer wieder auf Touren gebracht hätte, hier die einfachen und simplen Vorschläge:
1.) Rückbesinnung auf die Anfangserfolge (Top-Preise für die Zielgruppe)
2.) Verbesserung der Mitarbeiterbehandlung (wurde ja scheinbar auch bereits umgesetzt)
3.) Massive PR-Aktivitäten, um die "neuen, zufriedenen" MITARBEITER zu präsentieren (ev auch als TV-Doku-Soap)
4.) Werbekampagne, die nur TOP-GÜNSTIGE-Produkte zeigt, die aber von glücklichen Mitarbeitern präsentiert werden.
5.) Eigenmarke AS stärken

Gerade arbeitet der Werbetherapeut an einem Buch zum Thema Marketing und Schlecker. "Ich war und bin ein großer Fan der grundsätzlichen Geschäftsidee von Schlecker. Mir imponieren so Machertypen, obwohl viele Fehler passiert sind, aber wer bitteschön macht keine Fehler."
Man darf gespannt sein. Alle Infos zur Bucherscheinung und wie immer viele Gratis Downloads für Unternehmer und Freiberufler auf http://www.werbetherapeut.com


¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.werbetherapeut.com
Der Werbetherapeut
Rembrandtstraße 23/5 1020 Wien

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