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09.01.2015 | Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen | geschrieben von Jörg Schulte¹ | Pressemitteilung löschen

Caledonias Produktionszahlen für das 4. Quartal

Zwar begleiteten geringere Erzgehalte und Probleme im Bereich der unterirdischen Infrastruktur die Goldproduktion des kanadischen Goldproduzenten Caledonia Mining (ISIN: CA12932K2020 / TSX-V: CAL; - http://bit.ly/1pL1xYq -), aber dennoch blieb man auf Jahressicht über der eigenen Schätzung.

Wie das Unternehmen, das 49% an der ,Blanket‘-Mine im Süden Zimbabwes hält, bekannt gab, stieg zwar die Goldproduktion im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorquartal um 6,0% auf 10.482 Unzen Gold - 9.890 Unzen im Vorquartal -, aber dennoch musste das Unternehmen einen Produktionsrückgang von 8,3% gegenüber dem Vorjahresquartal – 11.429 Unzen Gold – hinnehmen, was an den bereits erwähnten und im Vorfeld vom Unternehmen angekündigten Problemen lag.

Im Gesamtjahr 2014 konnte Caledonia Mining 41.836 Unzen Gold produzieren, was zwar einem Rückgang der Vorjahresproduktion - 45.527 Unzen Gold - von 8,1% entspricht, aber immer noch 4,6% über der eigenen Prognose von 40.000 Unzen Gold lag. Das Produktionsziel für das laufende Jahr wurde sogar um 5% auf 42.000 Unzen Gold angehoben.

Wie Caledonias CEO Steve Curtis sagte, sei er zuversichtlich, dass der überarbeitete Investitionsplan ab dem Jahr 2016 zu einer kontinuierlichen Produktionssteigerung führen wird. Sobald die ersten Fördermengen aus dem Bereich unterhalb des 750-Meter-Niveaus - zunächst aus dem Bereich Nr. 6 und in Folge dann auch aus dem zentralen Schacht – verarbeitet werden, solle die Goldproduktion sukzessive ansteigen.

Wie im bereits Anfang November vorgelegten überarbeiteten Investitionsplan für die ,Blanket‘-Mine dargestellt, soll durch einen Ausbau der unterirdischen Infrastruktur und Logistik der Mine eine effizientere und nachhaltigere Produktion gewährleistet werden. Kernziel der in diesem Zusammenhang geplanten Maßnahmen ist es, bis zum Jahr 2021 - zusätzlich zu den bis dahin verbliebenen rund 6.000 Unzen aus nachgewiesenen bzw. wahrscheinlichen (,proven & probable‘) Ressourcen - den jährlichen Abbau von 70.000 bis 75.000 Unzen aus derzeit nur als 'abgeleitet' (,inferred‘) definierten Goldressourcen zu ermöglichen. Darüber hinaus soll die langfristige Betriebseffizienz, Flexibilität und Nachhaltigkeit der Mine verbessert werden.

Im Rahmen der von Minxcon durchgeführten Überprüfung dieser Investitionspläne, bei der ein Goldpreises von 1.250,- USD pro Unze sowie eines realen Abzinsungsfaktors von 8,36% zugrunde gelegt wurde, konnte u.a. bestätigt werden, dass sich durch die geplanten Maßnahmen die abbaubaren Reserven um rund 345.000 Unzen erhöhen dürften. Zudem wurde festgestellt, dass zur Amortisierung der Ausbaukosten in Höhe von insgesamt rund 46,6 Mio. USD ein Goldpreis von 775,- USD pro Unze erforderlich ist und dass hierfür lediglich 3% des geförderten Goldes aus bislang als ,abgeleitet‘ eingestuften Ressourcen stammen müssen. Darüber hinaus konnte unter Berücksichtigung der Ausbauvorhaben ein Kapitalwert der Mine ermittelt werden, der mehr als doppelt so hoch ausfiel wie der Wert der Mine auf Basis der bisherigen Reservenschätzung, der lediglich bei 66 Mio. USD lag.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

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Quelle: http://pr.dernachrichtenverteiler.de/finanzen-boerse/1811-caledonias-produktionszahlen-4-quartal/

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