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13.01.2015 | Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen | geschrieben von Boris Cech¹ | Pressemitteilung löschen

Zeitarbeitsfirmen brauchen Geld

Die Zeitarbeitsbranche spürt bereits nach kurzer Zeit eine finanzwirksame Änderung im Manteltarifvertrag. Seit dem 1. Juli 2014 sind die Entgeltansprüche des eingesetzten Personals deutlich früher fällig. Am Ende des Abrechnungsmonats muss ein Abschlag in Höhe von 80 % des zu erwartenden Nettoentgelts gezahlt werden, der Rest bis zum 15. Bankarbeitstag des Folgemonats. Diese Verpflichtung besteht unabhängig davon, wann der Auftraggeber seine Rechnung anweist. "Vor allem bei kleineren Zeitarbeitsfirmen zeichnen sich bereits Liquiditätsengpässe ab", berichtet Gerd Georg. Geschäftsführer der Close Brothers Factoring GmbH.

Zuvor waren die Lohnzahlungen und die Sozial- und Steuerabgaben mit den Kundenzahlungen weitgehend kongruent. Erforderlichenfalls ließen sich Lohnzahlungen schieben oder zumindest aufteilen. Damit ist es vorbei. Wenn beispielsweise 250.000 Euro nun bis zu 30 Tage früher fällig werden, bedeutet dies bei 10,5 % Kontokorrentzinsen eine zusätzliche Belastung von 26.250 Euro pro Jahr bei nur einem Debitor. Hinzu kommt, dass vor allem größere Auftraggeber nicht selten Zahlungsziele von bis zu 45 Tagen verlangen und Überweisungen in einem festen Rhythmus vornehmen - in der Regel nur einmal pro Monat. So dauert es mitunter noch einmal 7 bis 14 Tage länger, bis die Zahlung letztlich angewiesen wird.

"Es verändert sich binnen kurzer Zeit die finanzielle Statik dieser Branche. Als Alternative zur teuren Kontoüberziehung greifen vor allem kleineren Unternehmen zum Factoring. Auf Dauer wird die Finanzierungslücke wohl nur durch Preisanpassungen zu schließen sein", so Georg.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.closefinance.de
Close Brothers Factoring GmbH
Große Bleiche 35-39 55116 Mainz

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