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22.01.2015 | Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen | geschrieben von Valentina Blank¹ | Pressemitteilung löschen

Irland: Zeichen stehen auf Wachstum

Düsseldorf, 22. Januar 2015. Die Volkswirtschaft Irlands ist geprägt von einer positiven Unternehmenskultur und einem unternehmerfreundlichen Steuersystem. Dies sind zwei Kernaussagen der Sonderauswertung des RSM Unternehmer Reports, für den im Sommer des vergangenen Jahres irische Partner aus dem führenden Netzwerk unabhängiger Prüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften befragt wurden. Die überwiegende Mehrheit der RSM-Experten beschreibt das irische Steuersystem mit "gut" oder "sehr gut", womit sich ein klarer Unterschied zu anderen europäischen Ländern ergibt: Der Wert liegt deutlich über dem Durchschnitt.

"Zudem wird eine Senkung der Einkommenssteuer befürwortet", sagt Jim Mulqueen, Managing Partner RSM Farrell Grant Sparks aus Irland. "Denn zuversichtlich gestimmte Konsumenten werden der Wirtschaft weiteren Schwung verleihen. Dadurch verbessert sich auch das Geschäftsklima und es erleichtert die Kreditvergabe an kleinere und mittelständische Unternehmen." Irland zählt zu den Ländern, die von der Finanzkrise besonders stark betroffen waren. Inzwischen weisen zahlreiche Indikatoren darauf hin, dass die Krise überwunden ist. "Damit es dauerhaft weiter aufwärts gehen kann, ist ein besserer Zugang zu Bankkrediten dringend nötig", so Mulqueen. "Dies gilt insbesondere auch für Existenzgründer." Die überwiegende Mehrheit der befragten RSM-Experten kritisiert in der Umfrage demnach auch die mangelnde Verfügbarkeit von Krediten und die fehlende Bereitschaft zu Risikofinanzierungen.

Die Einstellung der irischen Manager ist ein weiterer Pluspunkt für Irland. Die Unternehmenslenker gelten als proaktiver als im europäischen Durchschnitt. Die meisten RSM-Experten sind der Ansicht, dass die Manager besonders häufig Innovationen in die Wege leiten. Dabei bevorzugen sie in ihrer Unternehmensstrategie einen ausgewogenen Mix aus risikoarmen und risikofreudigen Projekten. Die Bereitschaft, Kunden in einer anderen Sprache zu bedienen, ist dagegen vergleichsweise gering ausgeprägt, was aber für englischsprachige Nationen nicht untypisch ist. Auf der anderen Seite werden fremdsprachige Mitarbeiter mit offenen Armen empfangen "Mitarbeiter aus dem Ausland in das eigene Wirtschaftssystem zu integrieren, ist ein ganz wesentlicher Faktor für eine lebendige Volkswirtschaft", sagt Dr. Warner B. J. Popkes, Chairman von RSM Germany. "Dies ist in Irland eindeutig der Fall."

Das reale Bruttoinlandsprodukt in Irland stagnierte noch im Jahr 2013 (plus 0,2 Prozent). Nach einer Schätzung der Europäischen Kommission aus dem Herbst 2014 wird für das vergangene Jahr mit einem Anstieg von 4,6 Prozent gerechnet. In diesem Jahr soll es um 3,6 Prozent wachsen und im Jahr 2016 um 3,7 Prozent ansteigen.

Die RSM-Sonderauswertung ist Teil des "European Business Resilience Survey", für den 356 RSM Experten aus 14 europäischen Ländern befragt wurden und die von Prof. Dr. Michael Vogelsang, Prof. Dr. Niels Biethahn (beide BiTS), Dr. Amit Ghosh (INWT/BiTS), Hubertus Heuer und Philipp Walther (beide WeisseQ/BiTS) gemeinsam mit RSM entwickelt wurde.

Folgende Ergebnisse des RSM Unternehmer Reports wurden bereits veröffentlicht:
16. September 2014: Experten erwarten für 2015 Wirtschaftswachstum in Deutschland
21. September: Unternehmenskultur beeinflusst Kreditvergabe
12. November: Griechische Wirtschaft: Noch ein langer Weg
17. November: Frankreich: Ohne Reformen kein Wachstum
24. November: Schweden: Ausgeprägte Bereitschaft zu Innovationen
05. Dezember: Belgien: Exportnation im Wandel
10. Dezember: Polen: Risikobereite Unternehmenslenker
08. Januar 2015: Spanien: Auf wirtschaftlichem Erholungskurs
15. Januar 2015: Österreich: Drehscheibe nach Osteuropa

Bildmaterial und weitere Informationen erhalten Sie im Anhang und unter:
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RSM_Presse (http://www.rsmgermany.de/presse)
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