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28.01.2015 | Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen | geschrieben von Helene Wilms¹ | Pressemitteilung löschen

3D-Druck hat enormes Potenzial für Produktion 4.0

(Ulm/Hamburg) - In den ersten Tagen des neuen Jahres hat die Ingenics AG einen Kooperationsvertrag mit der Hamburger LZN Laser Zentrum Nord GmbH abgeschlossen und ist dem Industriearbeitskreis "Light Alliance" beigetreten. Damit intensiviert das technische Beratungsunternehmen den Aufbau seiner Expertise im Zusammenhang mit der Industrie 4.0 weiter.

Die in ihrer Art beispiellose Initiative "Light Alliance" wurde Anfang 2014 auf Betreiben von Prof. Dr.-Ing. Claus Emmelmann, Leiter des Instituts für Laser- und Anlagensystemtechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg und Geschäftsführer der LZN Laser Zentrum Nord GmbH, gegründet.

Als hochkarätiger Industriearbeitskreis hat sich die Light Alliance vor allem die Aufgabe gestellt, Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Blick auf die Realisierung von funktionsoptimierten und ressourceneffizienten Produkten unter Nutzung modernster wirtschaftlicher Laserproduktionstechnik zu initiieren. Durchgeführt werden diese Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch das LZN; erforderlichenfalls unter Einbindung des Instituts für Laser- und Anlagensystemtechnik (iLAS) der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Die als Partner eingebundenen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft entwickeln in Workshops Ideen und Strategien, von denen am Ende alle Projektpartner profitieren sollen.

Das im Mittelpunkt sämtlicher Aktivitäten stehende Verfahren ist in Deutschland vor allem als "3D-Druck" bekannt. Im Blick auf die Produktion 4.0 erwarten Experten Enormes von den Lasertechnologieverfahren: eine Vervielfachung der Laserdruckproduktivität bei gleichzeitiger Senkung der Herstellkosten; Einsatzmöglichkeiten und Potenziale sind noch lange nicht ausgeschöpft.

Perfekte Ausgangsposition

Das Management der Ingenics AG (http://www.ingenics.de) und die Teilnehmer an den jüngsten Ingenics Veranstaltungen in Hamburg und Ulm lernten Prof. Emmelmann im vergangenen Jahr kennen. Mit der Frage "3D-Druck-Verfahren - Medienhype oder industrielle Revolution?" hatte er einen bedeutenden Aspekt von Industrie 4.0 thematisiert. So wenig die meisten Zuhörer bis dahin mit den technischen Details des additiven Fertigungsverfahrens vertraut waren, so groß war die Faszination dieser Technologie, der Prof. Emmelmann zutraut, Produktivitätssteigerungen um bis zum 1.000fachen auszulösen. Die USA und China seien zwar im Begriff, Milliarden zu investieren, so Prof. Emmelmann vor wenigen Monaten in Ulm; Deutschland habe als Technologieführer dennoch beste Chancen. Die damals aufgeworfene Frage, ob es deutschen Unternehmen gelingen werde, die Technologie entschlossen genug weiterzuentwickeln, treibt nun natürlich auch die Light Alliance an. Tatsächlich gibt es Branchen, in denen mit der neuen Technologie heute schon Geld verdient wird, allen voran der Flugzeugbau. So konnte Prof. Emmelmann einen Fall belegen, in dem die Lieferzeit für Ersatzteile durch "Light Engineering" von 96 auf 22 Wochen reduziert wurde.

Die Light Alliance bietet Unternehmen die Möglichkeit, auf der Basis von repräsentativen Bauteildemonstratoren den Weg zum Light Engineering zu trainieren. "Da viele unserer Kunden aus der Luft- und Raumfahrt sowie aus dem Automobilbau kommen, wo neue Freiheitsgrade in der Konstruktion im Blick auf gewichts- und funktionsoptimierte Bauteile nachhaltig strategische Wettbewerbsvorteile ermöglichen, müssen wir auch bei diesem Thema einen klaren Know-how-Vorsprung haben", erklärt Ingenics CEO Oliver Herkommer.

Bildquelle: LZN Laser Zentrum Nord GmbH

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.ingenics.de
Ingenics AG
Schillerstraße 1/15 89077 Ulm

Pressekontakt
http://www.zeeb.info
Zeeb Kommunikation GmbH
Hohenheimer Straße 58a 70184 Stuttgart

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