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29.01.2015 | Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen | geschrieben von Michael Boxheimer¹ | Pressemitteilung löschen

Die Gesellschaft für Projektmanagement lud zum Elevator Pitch mit Fahri Akdemir ein

"Mein Name ist Fahri Akdemir und ich bin Alkoholiker." Mit diesem Satz hatte der Referent anlässlich seines Impulsvortrages zum Thema Elevator Pitch die volle Aufmerksamkeit des Publikums. Dass der Sachverhalt nicht der Wahrheit entspricht, war schnell klar, aber er hatte so das gewünschte Ziel erreicht. Ungeteilte Aufmerksamkeit.

Es waren mehr als 30 Personen der Einladung der Gesellschaft für Projektmanagement, Regionalgruppe Mannheim/Ludwigshafen, gefolgt und fanden sich bei der Firma Project Solutions zum Vortrag des Soft Skills Trainers Fahri Akdemir ein. Die Teilnehmer kamen aus ganz unterschiedlichen Branchen, waren aber alle von Neugier getrieben, wie man es tatsächlich schafft, eine Idee oder ein Projekt innerhalb kürzester Zeit einem Stakeholder oder Investor schmackhaft zu machen.

Zunächst muss man sich Gedanken darüber machen, was man mit dem Elevator Pitch erreichen möchte. Es geht nicht darum, detaillierte Informationen zu transportieren oder Floskeln auszutauschen, da dafür in max. 30-60 Sekunden einfach keine Zeit ist. Möchte ich eine Projektidee verkaufen? Wen möchte ich ansprechen? Investoren? Projektverantwortliche?

Laut dem Referenten Fahri Akdemir ist es zum Üben immer sinnvoll, einen Elevator Pitch einem Kind zu erklären, denn nur, wenn das Kind versteht, worum es geht, hat man seine Sache gut gemacht. Das gilt auch für Projektteams, denn mithilfe eines Elevator Pitches innerhalb dieses Teams weiß man in kurzer Zeit, ob wirklich alle das gleiche Ziel verfolgen oder die gleiche Vorstellung zur Erfüllung von Aufgaben haben.

Worauf ist beim Elevator Pitch zu achten?
- Leidenschaft - denn ohne Leidenschaft kann man niemanden für sich und sein Projekt gewinnen. Man muss es verkörpern.

- Interessante Eröffnung - wer sein Gegenüber überrascht, hat ihn oder sie klar für sich gewonnen. Sei es Ungewohntes, Schockierendes, Beispielhaftes, Rätselhaftes - nur so bekommt man die Aufmerksamkeit, die man verdient.

- KISS - oder auch Keep It Short and Simple - ist die Devise. Es macht keinen Sinn, im Fachchinesisch sein Gegenüber mit Wortsalven zu überschütten. Kurz und prägnant ist gut. Fertig.

- Direkt ins Ziel. In 30-60 Minuten ist keine Zeit für Floskeln und Höflichkeiten. Einfach zum Punkt kommen. Und schon hat man es geschafft.

- Authentizität ist gefragt. Wer sich verbiegt und versucht, jemand zu sein, der man nicht ist, wird sofort entlarvt. Es macht keinen guten Eindruck und sorgt für Misstrauen. Einfach man selbst sein. Ohne Umschweife.

- Keine großen Worte. Kein Slang. So wie das Projekt sollte auch die Sprache klar und deutlich sein. Für andere Dinge ist keine Zeit. Und so bleibt man verständlich.

Nach dem Vortrag ging man direkt zu praktischen Übungen und Elevator Pitches über, die unmittelbar von den anderen Teilnehmern kommentiert wurden. So war der Abend lebhaft und durch die vielen Gespräche und Anregungen sehr kurzweilig.

Weitere Veranstaltungen der GPM-Gruppe Mannheim/Ludwigshafen findet man unter: http://www.gpm-ipma.de/events/veranstaltungsdetails/event/stakeholdermanagement-im-projekt.html

Der nächste Vortrag zum Thema Stakeholdermanagement findet am 18. Februar 2015 um 18.00 Uhr in Ludwigshafen statt. Thomas Röllecke, der viele Jahre im internationalen Projektmanagement bei Siemens beschäftigt war, wurde als Referent engagiert.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.gpm-ipma.de
GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. Regionalgruppe Mannheim/Ludwigshafen
c/o Projekt- und Prozess-Managementsysteme, Heddesheimer Str. 15 68549 Ilvesheim

Pressekontakt
http://www.cjhaase.de
Christiane Haase
Uzèsring 45 69198 Schriesheim

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