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01.10.2018 | Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen | geschrieben von Nadine Anschütz¹ | Pressemitteilung löschen

Tankmonat September 2018: Kraftstoffpreise auf neuem Vierjahreshoch

(Mynewsdesk) Nürnberg, 01. Oktober 2018. Tanken wird immer teurer. Im September zahlten Autofahrer an deutschen Tankstellen so viel wie seit vier Jahren nicht mehr. Wie die aktuelle Monatsauswertung des Verbraucherinformationsdienstes clever-tanken.de zeigt, wurden pro Liter Super E10 im bundesweiten Schnitt 1,4927 Euro aufgerufen, pro Liter Diesel 1,3305 Euro. Das waren rund drei beziehungsweise vier Cent pro Liter mehr als im Vormonat und rund 16 beziehungsweise 19 Cent mehr als im Vorjahresmonat. „Die weltweit steigende Nachfrage, das im November startende Ölembargo gegen den Iran, die Wirtschafts- und Finanzkrise in Venezuela, der US-Handelskrieg mit großen Wirtschaftsnationen wie China und die jüngste Entscheidung des Ölkartells OPEC, seine Fördermengen nicht anzuheben, haben den Ölpreis im September weiter nach oben getrieben. Zeitweise kostete ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent mehr als 82 Dollar – der höchste Stand seit November 2014. Das schlägt sich an den Zapfsäulen nieder. Und ein Ende des Höhenfluges ist vorerst nicht in Sicht“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken.

Seit April dieses Jahres steigen die Spritpreise monatlich – und haben im September ein neues Vierjahreshoch erreicht. Zuletzt teurer waren Super E10 und Diesel im September 2014 mit 1,5107 Euro beziehungsweise 1,3502 Euro pro Liter.

Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten Autofahrer im Schnitt 358,25 Euro – das waren 7,46 Euro mehr als noch im August, rund 37,58 Euro mehr als im Vorjahresmonat und rund 42,41 Euro mehr als im März, dem bisher preisgünstigsten Tankmonat 2018. Die gleiche Menge Diesel kostete im September 319,32 Euro und damit 9,86 Euro mehr als im Vormonat, 45,91 Euro mehr als im Vorjahresmonat und 37,42 Euro mehr als im preisgünstigen März 2018.

Am günstigsten waren Super E10 und Diesel im bundesweiten Schnitt am 26. September. 1,4720 Euro kostete an diesem Tag der Liter Super E10, 1,31 Euro der Liter Diesel. Am teuersten hingegen war Super E10 am Sonntag, den 16. September mit 1,5050 Euro pro Liter. Teuerster Tanktag für Diesel war Sonntag, der 30. September mit durchschnittlich 1,3450 Euro pro Liter. Der Preisunterschied zwischen beiden Kraftstoffsorten lag bei etwa 16 Cent pro Liter – und damit rund einen Cent niedriger als im Vormonat.

Städteranking: Hamburg zum neunten Mal in Folge günstigste Tankstadt

Beim monatlichen Vergleich der 20 größten deutschen Städte von Clever Tanken belegte Hamburg mit 1,4552 Euro pro Liter im September den ersten Platz unter den günstigsten Tankstädten der Republik – und ist damit zum neunten Mal in Folge unter den Top zwei der preiswertesten Tankstädte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Hannover (1,4555 Euro) und Berlin (1,4613 Euro). Teuerste Super E10-Städte waren hingegen München (1,5223 Euro), Nürnberg (1,5174 Euro) und Frankfurt am Main (1,5112 Euro). Nachdem Nürnberg neun Mal aufeinanderfolgend unter den Top zwei der günstigsten Tankstädte gewesen ist, rutschte die mittelfränkische Stadt erstmals seit November 2015 in die Kategorie der teuersten Tankstädte. Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten in Hamburg 349,25 Euro und damit 16,10 Euro weniger als im teuren München.

Auch bei den Dieselpreisen hatten die Hamburger im September wiederholt die Nase vorn. 1,2889 Euro kostete der Liter Diesel hier im Schnitt. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Berlin (1,2922 Euro) und Hannover (1,2931 Euro). Die teuersten Dieselstädte waren ebenfalls München (1,3656 Euro), Nürnberg (1,3655 Euro) und Frankfurt am Main (1,3477 Euro).

Bayernoil-Explosion treibt Preise in Süddeutschland

„Dass die Preise im September insbesondere in Süddeutschland sehr hoch gewesen sind, könnte mit der schweren Explosion in der Bayernoil-Raffinerie am 1. September in Vohburg zusammenhängen“, sagt Steffen Bock. Die deutschlandweiten Preissprünge haben jedoch andere Gründe – und flächendeckende Auswirkungen. „Aufgrund der weltweiten Spannungen ist eine Kehrtwende bei den Ölpreisentwicklungen vorerst nicht in Sicht. Auch das Fracking in den USA wird vorerst keine Entspannung bringen, da neue Pipelines zum Transport des Schieferöls zu den Raffinerien und Industriezentren erst Mitte 2019 fertiggebaut sein werden. Eine Erhöhung der Fördermengen ist bis dahin nicht möglich. Finanzmarktexperten rechnen daher damit, dass der Preis für das weltweit als Referenz geltende Nordseeöl Brent in den kommenden Wochen die bedeutende Schallmauer von 100 US-Dollar pro Barrel durchbrechen wird. Die Preise an den Zapfsäulen dürften daher weiter steigen und demnächst die 1,50-Euro-Marke knacken. Interessant sein wird, inwiefern sich der Markteintritt von Aldi Süd ins Tankstellengeschäft auf die Preise hierzulande auswirkt.“

Sparen können Autofahrer allerdings in jedem Fall auch dort schon, wo der Discounter noch keine Tankstellen eröffnet hat – durch das regelmäßige Vergleichen entlang der geplanten Fahrtroute via App, Navigationsgerät oder Internet. Dabei sollten Autofahrer die teilweise enormen Preissprünge im Tagesverlauf im Blick haben. Am günstigsten ist Kraftstoff den Beobachtungen von Clever Tanken zufolge derzeit nachmittags zwischen 15 und 17 Uhr sowie am Abend zwischen 19 und 22 Uhr.

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=== Städteranking: Hamburg zum neunten Mal in Folge günstigste Tankstadt (Bild) ===

Städteranking: Preisvergleich für Super E10 in den 20 größten deutschen Städten im September 2018. (c) infoRoad/clever-tanken.de

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