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05.12.2018 | Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen | geschrieben von Frau Margit Schmitt¹ | Pressemitteilung löschen

Zinswende - Ende der drei goldenen Jahre

Man muss es sich in aller Ruhe vergegenwärtigen: Seit März 2016 - also nunmehr zwei Jahren und neun Monaten - liegt der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) bei null Prozent. Die bisher verhältnismäßig gute Konjunktur in Europa und das stabile Wirtschaftswachstum ließen viele Marktbeobachter in 2018 befürchten, dass die Zentralbank den Leitzins erhöht. Und tatsächlich: Der Countdown läuft.



Klare Anzeichen für das Ende der dreijährigen Nullzins-Ära



Die befürchtete Zinswende wird im Jahr 2019 unweigerlich kommen. Die klaren Anzeichen dafür sind nicht mehr zu übersehen: Die vierte Leitzins-Erhöhung der FED (Federal Reserve System), das zum Jahresende auslaufende gigantische Anleihekaufprogramm der EZB und der hierzulande deutlich gestiegene Anleihezins sind eindeutige Warnzeichen. Letzterer liegt üblicherweise konstant ein Prozent über den Zinsen für Immobilienkredite. Das sind für mich unübersehbare Signale der jetzt kommenden Zinswende in unserer Finanzwelt.



Ich wage die Prognose, dass die Ära des spotbilligen Fremdkapitals definitiv im nächsten Jahr endet. In 2019 wird es wieder positive Leitzinsen geben. Auch aktuelle Umfragen unter professionellen Immobilienvermittlern gehen mehrheitlich von einer Erhöhung des Leitzinses aus. Folge: eine kurzfristige Zunahme der Kauf-Interessenten für Immobilien.



Zinssätze für Immobilienkredite werden 2019 steigen



Welche Veränderungen bringt die Zinswende? Die Konditionen der Kredit-Refinanzierung bei den Banken werden sich schnell wandeln. Erhöhte Leitzinsen haben unmittelbar steigende Zinssätze für Immobilienkredite zur Folge. Die Bauzinsen sind jetzt im Herbst bereits leicht gestiegen. Der deutsche Immobilienmarkt ist aus gutem Grund beunruhigt.



Alle Marktbeobachter fragen sich, wie sich die fiskalische Kehrtwende auf unsere Immobilienbranche auswirken wird? Wenn sich der Wind an den Finanzmärkten dreht, wird dann die Nachfrage nach Wohnraum abrupt sinken und werden letztlich auch die Immobilienpreise fallen?



Ich sage: Nein! Klar ist, von den in den letzten Jahren kräftig gestiegenen Immobilienpreisen haben die Eigentümer profitiert. Für überhitzt halte ich den Markt jedoch auf keinen Fall. Immobilien behalten ihren guten Wert, der in den nächsten Jahren vermutlich nur etwas moderater als gewohnt steigen wird.



Randlagen der Metropolen werden noch attraktiver



Unabhängig von einer Zinswende ist der Bedarf nach Wohnraum vor allem in Metropolen und deren Speckgürteln weiter immens groß. Ich bin mir sicher, dass der tatsächliche Wohnraumbedarf hierzulande - auch über die nächsten Jahre hinaus - nicht gedeckt werden kann. Die Attraktivität der Metropolen in Deutschland nimmt weiter zu, Wohnraum in den Randlagen pulsierender Großstädte wird noch begehrter.



Nach einer Zinswende in 2019 werden Immobilienkäufer jedoch sicherlich mehr Geld für ihre Kredite ausgeben müssen. Das lässt für mich nur einen Schluss zu: Wer derzeit mit dem Gedanken spielt, eine Immobilie zu erwerben, sollte auf das Tempo drücken. Wer zögert, verspielt womöglich die letzte Chance, von der historisch einzigartigen Nullzinsära für seine Kapitalanlage zu profitieren. Denn: Die drei goldenen Jahre neigen sich dem Ende.



Theodor J. Tantzen, Vorstand der Prinz von Preussen Grundbesitz AG


Diese Pressemitteilung wurde über Connektar publiziert.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
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