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10.02.2012 | Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen | geschrieben von Annett Haubold¹ | Pressemitteilung löschen

80 Prozent der Absolute Return-Fonds über 3 Jahre mit positivem Ergebnis

Mehr als 80 Prozent der Absolute Return-Fonds konnten über einen Zeitraum von drei Jahren ihr Produktversprechen halten und erzielten absolut positive Renditen. Im Durchschnitt lag die Rendite der 214 untersuchten Fonds bei
2,63 Prozent p.a. per 30. Dezember 2011. Selbst das schwierige Jahr 2011 mit der europäischen Staatsschuldenkrise meisterten Absolute Return-Fonds deutlich besser als Aktien oder Hedgefonds. Dies ergab die halbjährlich von Lupus alpha durch¬geführte Absolute Return-Studie auf Basis von Daten des Fonds¬analysehauses Lipper.

Für eine Historie von drei Jahren erreichten Absolute Return-Fonds per Ende Dezember 2011 im Durchschnitt eine Rendite von plus 2,63 Prozent pro Jahr. "Der Anspruch von Absolute Return-Fonds besteht darin, Anlegern über einen Börsenzyklus einen nachhaltigen Nutzen zu stiften. Und dieses Versprechen hat die überwiegende Mehrheit der Fonds eingehalten", kommentiert Ralf Lochmüller, Managing Partner und Sprecher von Lupus alpha, das Ergebnis.

Erfreulicherweise erhöhte sich auch die Anzahl der Fonds substantiell, die eine Rendite über Geldmarkt erzielen konnten. So erreichten auf Sicht von drei Jahren knapp 60 Prozent der Fonds eine positive Sharpe Ratio*. Dabei reichte die Streuung der Sharpe Ratio von plus 1,76 bis zu minus 2,36. "Dies ist ein Indiz für die wachsenden Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Absolute Return-Strategien", so Lochmüller weiter.

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* Die Sharpe-Ratio gibt die Überschussrendite einer Anlage über der sicheren Geldanlage an, bereinigt um das eingegangene Risiko (d.h. Volatilität der Renditen). Sie wird auf annualisierter Basis berechnet als (R-r0)/ ?. Dabei bezeichnet R die Durchschnittsrendite, ? die Standardabweichung und r0 den risikolosen Zinssatz.

2011 ist auch an Absolute Return-Fonds das krisenbehaftete Kapitalmarktumfeld nicht spurlos vorbeigegangen. So lag die durch¬schnittliche Rendite bei minus 3,02 Prozent. Trotzdem schnitten Absolute Return-Fonds deutlich besser als andere Markt¬segmente ab: Aktienmärkte in Deutschland und Europa verzeichneten im vergangenen Jahr Verluste im zweistelligen Bereich (DAX: -14,69%, Euro STOXX 50:
-14,54%). Auch Hedgefonds** verloren mit einem Minus von knapp 9 Prozent weitaus stärker als Absolute Return-Strategien. Ungeachtet der schwierigen Märkte schafften es über 30 Prozent aller Absolute Return-Fonds, das Jahr positiv abzuschließen. Die Bandbreite der Renditen reichte dabei von plus 20,07 Prozent bis zu minus 49,06 Prozent.

Verluste konnten im vergangenen Jahr mit Absolute Return-Fonds besser vermieden werden als mit anderen Anlagen. Fast alle Absolute Return-Fonds (99,42%) wiesen weitaus geringere Maximalverluste auf als die relevanten Aktienmärkte. Der Maximum Drawdown gibt dabei den größten Verlust eines Fonds innerhalb einer festgelegten Zeitspanne an. Bei Absolute Return-Fonds lag dieser in 2011 im Durchschnitt bei minus 7,35%. Im Gegensatz dazu waren die maximalen Verlust-risiken bei europäischen und deutschen Aktien um ein Vielfaches höher (minus 33,26%; minus 32,62%). Gleiches gilt für Hedgefonds, die im gleichen Zeitraum einen Maximum Drawdown von minus 10,59 Prozent verzeichneten.

Mittlerweile umfasst das gesamte Universum der Absolute Return-Fonds in Deutschland 375 Fondsstrategien, die ein Volumen von 63,8 Mrd. Euro repräsentieren.











** Gemessen am investierbaren Hedgefonds-Index "HFRX Global Hedge Fund Index".

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.lupusalpha.de
Lupus alpha Asset Management AG
Speicherstr. 49-51 60327 Frankfurt

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