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08.09.2012 | Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen | geschrieben von Hans-Peter Küchenmeister¹ | Pressemitteilung löschen

Landesverband der Freien Berufe ehrt jahrgangsbeste Auszubildende

Bei der diesjährigen Ehrung der jahrgangsbesten Auszubil-denden am 5. September konnte der Landesverband der Freien Berufe in Schleswig-Holstein (LFB) 50 besonders qua-lifizierte Auszubildende mit ihren Eltern, Freunden und Aus-bilderinnen/n begrüßen und mit einer Urkunde und einem Geschenk auszeichnen.

"Sie sind die Jahrgangsbesten", beglückwünschte LFB-Präsident Hans-Peter Küchenmeister die Auszubildenden, "bleiben Sie mobil und flexibel, ergreifen Sie jede Chance der Fort- und Weiterbildung." Die freiberuflichen Kanzleien, Pra-xen und Büros mit ihren Ausbilderinnen und Ausbildern sind - so Küchenmeister - ein wichtiger Baustein für qualifizierten Nachwuchs. Deshalb engagiere sich der LFB auch im "Bünd-nis für Ausbildung" in guter Kooperation mit dem Wirt-schaftsministerium.
Als Vertreter der Landesregierung begrüßte Küchenmeister Staatssekretär Ralph Müller-Beck aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein, als Vertreter der AOK NORDWEST deren stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Dr. Dieter Paffrath und als Moderatorin der Veranstaltung Inken Völpel-Krohn, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Vereidigten Dolmet-scher und Übersetzer Schleswig-Holsteins.

In seinem Grußwort ermunterte der Staatssekretär die Jahr-gangsbesten: "Nehmen Sie den Schwung, die Entschei-dungsfähigkeit und das Verantwortungsbewusstsein aus Ihrer erfolgreichen Ausbildung mit auf Ihren weiteren beruflichen Weg. Wenn wir mit der Entwicklung Schritt halten wollen, müssen wir uns weiterbilden. Die Kultur des Wandels ist all-gegenwärtig. Gefragt sind Veränderungsfähigkeit, Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit."

Geehrt wurden die besten Auszubildenden des Jahrgangs aus sieben Kammern (Ärzte, Apotheker, Architekten, Rechts-anwälte, Steuerberater, Tierärzte und Zahnärzte) der Freien Berufe. Zusammen mit den 50 zu ehrenden Auszubildenden hatten sich mit deren Angehörigen, Freunden und Ausbildern ca. 200 Teilnehmer im Kieler Schloss zur Feierstunde einge-funden.

Die Auszeichnung der Auszubildenden (Bauzeichner/in, Me-dizinische Fachangestellte, Operationstechnische Angestell-te, Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte, Rechtsan-walts- und Notarfachangestellte, Steuerfachangestellte/r, Tiermedizinische Fachangestellte, Vermessungstechniker, Zahnmedizinische Fachangestellte) verbanden der Staatssekretär und der Präsident des LFB mit einem Dank an die ausbildenden Praxen, Kanzleien und Büros ebenso wie an die Berufsschullehrerinnen und -lehrer; herausragende Leis-tungen in den Prüfungen sind ohne erstklassige Ausbildungs-qualität in Betrieb und Berufsschulen nicht möglich.

Als zentrale Maßnahme zur Fachkräftegewinnung kündigte der Staatssekretär das Fachkräftebündnis "Zukunft im Nor-den" an. Dazu würden Sozialpartner, die Kammern und die kommunalen Spitzenverbände eingeladen werden mitzuma-chen. Ziel sei es, sehr schnell konkrete Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung zu vereinbaren.
Der Präsident des LFB erinnerte daran, nach wie vor sei es ein Problem für viele Freiberufler-Praxen und -kanzleien, dass viele Jugendliche nicht das notwendige Rüstzeug mit-bringen, um eine duale Ausbildung erfolgversprechend been-den zu können. "Wir wollen uns aber gerne in Programme nachhaltig wirkender Integration, wie zum Beispiel die Ein-stiegsqualifizierung einbringen."

AOK-Vorstand Dr. Dieter Paffrath hob die enge Verbunden-heit der AOK NORDWEST mit den Freien Berufen in Schles-wig-Holstein hervor. Paffrath lobte das große Engagement der Jahrgangsbesten und ermutigte sie auch im weiteren Be-rufsleben zu Höchstleistungen.
Er wies aber auch darauf hin, die jungen Menschen sollten darauf achten, dass die verloren gegangene Energie wieder aufgefüllt wird, um weiter Höchstleistungen zu bringen. "Denn burnout als Zustand totaler physischer und psychischer Er-schöpfung nimmt leider schon bei jungen Menschen stark zu. Allein in den letzten beiden Jahren stiegen die Arbeitsunfä-higkeitstage aufgrund von psychischen Erkrankungen bei unseren Versicherten bis zum Alter von 25 Jahren um 24 Prozent an. Das ist eine dramatische Entwicklung", so Dr. Paffrath.

Der LFB Landesverband der Freien Berufe in Schleswig-Holstein ist die Spitzenorganisation der freiberuflichen Kammern und Verbände. In Schleswig-Holstein gibt es rund 40.000 selbstständige Freiberufler. Diese beschäftigen über 82.000 Mitarbeiter - darunter ca. 4.500 Auszubildende (8,5 Prozent aller Auszubildenden) - und erwirtschaften rund 10 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.freie-berufe-sh.de
Landesverband der Freien Berufe Schleswig-Holstein (LFB)
Westring 496 24106 Kiel

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