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14.09.2012 | Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen | geschrieben von Dr. Marcus Schwarzer¹ | Pressemitteilung löschen

Im Mittelpunkt unternehmerischer Wertschöpfung stehen die Menschen

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hinterlässt ihre Spuren. Das Vertrauen der Menschen in die Marktwirtschaft leidet. Mittelständische Unternehmen und Organisationen aus der Region Heilbronn-Franken, aber auch aus dem übrigen Bundesgebiet begegnen diesem Vertrauensverlust gemeinsam mit der "Heilbronner Erklärung zur gesellschaftlichen Verantwortung in der Wirtschaft". Unterzeichnet wird die Erklärung im Rahmen der Tagung "Markt, Mensch, Mittelstand - Unternehmerische Verantwortung lernen und leben", die das Deutsche Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE) und die German Graduate School (GGS) gemeinsam vom 13. bis zum 15. September 2012 auf dem Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung veranstalten.

Die Heilbronner Erklärung

"Im Mittelpunkt unternehmerischer Wertschöpfung stehen die Menschen, das ist die zentrale Schlussfolgerung der Heilbronner Erklärung", erläutert Professor Christopher Stehr von der GGS, der die Erklärung gemeinsam mit anderen GGS-Wissenschaftlern und Unternehmern aus der Region Heilbronn-Franken entwickelt hat. Konkret sei das eine Forderung nach weltweiter sozialer Gerechtigkeit und uneingeschränkter Generationengerechtigkeit, so Stehr weiter.

Langfristig erfolgreicher

Das öffentliche Bekenntnis zu gesellschaftlicher Verantwortung bedeute für Unternehmen nicht nur eine kritische Durchleuchtung ihrer Produktionsketten und -abläufe. Sie werden durch ihr gesellschaftliches Engagement auch langfristig erfolgreicher, ist Christopher Stehr überzeugt. "Unternehmen machen sich als Arbeitgeber interessanter und profitieren von Mitarbeitern, die sich mit ihrer Tätigkeit identifizieren und motiviert sind. Außerdem berücksichtigen Kunden und Stakeholder in ihren Entscheidungsprozessen zunehmend die Unternehmensethik und das gesellschaftliche Engagement eines Unternehmens. Das ist empirisch erwiesen", weiß der GGS-Wissenschaftler aus der Forschung zur gesellschaftlichen Verantwortung.

Integration in Studiengänge

Studien zeigen tatsächlich, dass eine Integration und Umsetzung von gesellschaftlichem Engagement und sozialer Verantwortung - sofern sie authentisch erfolgen - in den meisten Fällen zu wirtschaftlichem Erfolg führen. Davon ist man an der GGS schon lange überzeugt. "Unser Anspruch ist, verantwortungsvolle Führungspersönlichkeiten zu entwickeln, um nachhaltige Werte für Gesellschaft und Unternehmen zu schaffen", beschreibt GGS-Präsident Dirk Zupancic die Philosophie seiner Hochschule. "Das wollen wir künftig aber nicht nur im Rahmen der Lehre tun, sondern auch ganz praktisch in unsere Studiengänge integrieren", gibt der Professor für Vertrieb und Marketing einen Ausblick auf die künftige Ausrichtung der GGS-Studiengänge (http://www.ggs.de/main/content_manager/page.php?ID=107652). Man entwickle deshalb gerade entsprechende Programme, die in die einzelnen Studiengänge integriert werden sollen. Dabei spielten Kooperationen mit sozialen Einrichtungen eine wichtige Rolle, so Zupancic.

Wirtschaftsethik im Mittelstand

Dass die GGS mit ihrem neuen Lehransatz richtig liegt, zeigen viele kleine und mittelständische Firmen. Sie nehmen gesellschaftliche Verantwortung schon lange und eindrucksvoll wahr. Deshalb haben DNWE und GGS ganz gezielt die Situation des unternehmerischen Mittelstandes zum Thema der aktuellen Tagung in Heilbronn gemacht. "Mittelständische Firmen haben sicherlich aufgrund der Unternehmensgröße und, weil Eigentümer und Geschäftsführer meist identisch sind, Vorteile, wenn es darum geht, Verantwortung im Sinne wirtschaftsethischer Kriterien im Unternehmen zu verankern", berichtet Martin Priebe, Mitglied des DNWE-Vorstands. Doch auch sie müssten sich mit neuen Herausforderungen wie der Globalisierung aktiv und kreativ auseinandersetzen, wenn sie dieser Verantwortung auch künftig gerecht werden wollten, so Priebe. Genau dieses Spannungsverhältnis von immer neuen Marktanforderungen einerseits und dem Bestreben, menschengerecht zu wirtschaften, sei Anlass für die inhaltliche Konzeption des Kongresses gewesen, führt Priebe aus. Dass dies für die Betriebe nicht nur Wertschätzung von Menschen, sondern wirtschaftlich auch überdurchschnittliche Wertschöpfung hervorbringt, soll die Tagung anhand einiger Unternehmer-Beispiele zeigen.

Unterstützung durch Dieter Schwarz Stiftung

Unterstützt werden die Tagung "Markt, Mensch, Mittelstand - Unternehmerische Verantwortung lernen und leben" und die Heilbronner Erklärung durch die Dieter Schwarz Stiftung. Sie fördert gerade mit dem Bildungscampus in Heilbronn lebenslanges Lernen. Mit seinen unterschiedlichen Bildungseinrichtungen von der Weiterbildungsakademie für Kindertagesstätten und Schulen, über eine Außenstelle einer staatlichen Hochschule bis zur privaten, staatlich anerkannten Hochschule für Unternehmensführung ist der Campus offen für Menschen, Unternehmen und Organisationen der Stadt, der Region und darüber hinaus. "Wir wollen so fachübergreifend den Dialog und die Kommunikation zwischen den Bildungseinrichtungen und den Unternehmen, aber auch zwischen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft voranbringen, ein wichtiger Schlüssel für Innovation und wirtschaftlichen Fortschritt, aber auch für Integration, für gegenseitigen Respekt und für Offenheit", betont Dr. Erhard Klotz, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung. Das sei auch der Wunsch des Stifters, der mit seinem Engagement im Bildungsbereich die gesellschaftliche Entwicklung fördern wolle, so Klotz. Denn: "Bildung ist unser wichtigster Rohstoff, den wir in Deutschland haben."

Weitere Informationen unter http://www.ggs.de/csr

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.ggs.de
German Graduate School of Management and Law
Bildungscampus 2 74076 Heilbronn

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