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24.06.2019 | Werbung, Marketing & Marktforschung | geschrieben von Yvonne De Vroede¹ | Pressemitteilung löschen

Algen statt Plastik: Kunstausstellung macht neueste Forschung erlebbar

Gewinner des New Material Awards produzieren archäologische Funde aus Biopolymer

Auf der Suche nach einer Lösung für das weltweite Plastikmüll-Problem ist Eric Klarenbeek und Maartje Dros eine spektakuläre Entwicklung gelungen. Sie nutzen lokal angebaute Algen und Tang aus der Nordsee für die Produktion eines Biopolymers, das sich als Alternative zu Plastik verwenden lässt. Der Werkstoff ist kompostierbar, recyclingfähig und kreislauftauglich. Für das Ergebnis ihrer fünfjährigen Studie wurden sie 2018 mit dem New Material Award ausgezeichnet.

Wissenschaft trifft Kunst
Das Ergebnis ihrer Forschung präsentieren die beiden nun im Rahmen einer spannenden Kunstaus-stellung auf der niederländischen Insel Texel. Als Teil der SEA Arttour ist diese unter dem Titel "Van wier tot waar" (dt. "Von der Alge zur Ware") noch bis Ende August im Museum Kaap Skil zu sehen. Um das Biopolymer für Besucher erlebbar zu machen, stellten Klarenbeek und Dros daraus archäologische Unterwasserfunde nach, deren Originale zur Ausstellung des Museums gehören.

Historie in modernem Gewand
Für die Produktion der Gegenstände nutzte das Duo einen 3D-Drucker, der auch Teil der Ausstellung ist. Mit seiner Hilfe fertigten sie unter anderem die Nachbildung eines Prunkbechers an. Das Schiff, von dem er stammt, ist im 17. Jahrhundert auf der Reede von Texel gesunken. Nach rund 400 Jahren auf dem Meeresboden fanden Taucher ihn dort in herausragendem Erhaltungszustand vor. Neben dem Prunkbecher sind auch andere Gebrauchsgegenstände in der Ausstellung zu sehen.

Anbau im Meer
Für die Ausstellung erhielten die beiden Forscher die ersten gezüchteten Algen aus der Nordsee. Sie stammen vom Königlich Niederländischen Meeresforschungsinstitut NIOZ, das ebenso wie Maartje Dros seine Heimat auf Texel hat. Das Anbauen von Grundstoffen im Meer wird in den Niederlanden als "neue Landwirtschaft" oder auch "Meeresanbau" bezeichnet. Da die landwirtschaftlichen Flächen begrenzt sind, ergründeten Klarenbeek und Dros die Einsatzmöglichkeiten von gezüchteten Algen.

Weniger Müll - weniger CO2
Das Duo konzentrierte sich vor allem auf die Produktion von Gebrauchsgegenständen aus dem neuen Werkstoff. Denn Algen binden während ihres Wachstums sehr viel CO2. In Form von Produkten, die lange benutzt werden, kann das Biopolymer so möglichst lange als CO2-Speicher dienen. Das Material stellt dadurch eine umweltbewusste und zukunftsweisende Alternative zu nicht abbaubarem Plastik aus fossilen Grundstoffen dar.

Bildquelle: @EricKlarenbeek

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