Delta erweitert seine Kapazitäten in Forschung und Entwicklung in Soest und stärkt Innovationskraft in EMEA
11.05.2026 / ID: 441265
PC, Information & Telekommunikation
Soest, Deutschland, 11. Mai 2026 - Delta, weltweit führender Anbieter von intelligenten, nachhaltigen Lösungen in der Leistungselektronik, hat heute die offizielle Eröffnung seines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums in Soest bekannt gegeben. Mit dieser Investition erweitert das Unternehmen seine Innovationskapazitäten im Bereich hocheffizienter Stromversorgungslösungen für KI- und High-Performance-Computing (HPC)-Rechenzentren sowie für die Elektromobilität, darunter 800-VDC-Servernetzteile und 4-in-1-Stromversorgungssysteme für Elektrofahrzeuge.Mit der rasanten Zunahme der Leistungsdichte in KI-Infrastrukturen steigen die Anforderungen an Testverfahren erheblich und erfordern erweiterte sowie hochspezialisierte Laborumgebungen. Das am Standort Soest errichtete, auf den LEED-Gold-Standard ausgelegte Gebäude umfasst rund 7.500 Quadratmeter hochmoderne Laborflächen sowie 2.500 Quadratmeter Bürofläche und bietet Platz für bis zu 250 Mitarbeitende.
Dr. Peter Ide, Geschäftsführer der Delta Energy Systems, sagt: "Soest ist seit Jahrzehnten ein zentraler Innovationsmotor für Delta in der EMEA-Region, und diese Erweiterung unterstreicht unser Engagement, unsere lokalen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Europa weiter auszubauen. Sie ermöglicht eine engere Zusammenarbeit mit unseren Kunden sowie eine schnellere Entwicklung fortschrittlicher und nachhaltiger Lösungen für Rechenzentrums- und Automobilanwendungen. Im Bereich KI leisten unsere Teams in Soest einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung moderner Stromversorgungslösungen entlang der gesamten "Grid-to-Chip"-Wertschöpfungskette."
Delta beschäftigt derzeit rund 450 Mitarbeitende aus 35 Nationen am Standort Soest, der als zentrales Kompetenzzentrum für hocheffiziente Stromversorgungs- und Ladelösungen dient. Der Standort spielt eine wesentliche Rolle bei der Bewältigung der sich schnell wandelnden und zunehmend komplexen Anforderungen von Kunden in der EMEA-Region, insbesondere in Bereichen, die hochgradig maßgeschneiderte und skalierbare Stromversorgungslösungen erfordern.
In den vergangenen Jahren hat Delta seine Belegschaft in Soest kontinuierlich erweitert. Zusammen mit den steigenden Anforderungen moderner Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten machte dies den Ausbau der Kapazitäten erforderlich. Das neue Gebäude wird sowohl bestehende Teams als auch neue Mitarbeitende beherbergen, wobei die 250 Arbeitsplätze in erster Linie für die bestehende Belegschaft vorgesehen sind und gleichzeitig weiteres Wachstum ermöglichen.
Delta in Soest pflegt zudem enge Partnerschaften mit lokalen und internationalen Hochschulen, darunter Einrichtungen in Soest, Paderborn, Hannover und Berlin sowie die Technische Universität Eindhoven in den Niederlanden und die Universität Aalborg in Dänemark. Durch diese Kooperationen und die regelmäßige Teilnahme an Karrieremessen gewinnt Delta kontinuierlich qualifizierte Nachwuchskräfte für seine wachsenden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.
"Die Anforderungen unserer Kunden steigen rasant - sowohl technologisch als auch hinsichtlich Energieeffizienz und Skalierbarkeit", ergänzt Andreas Kostrzewa, Geschäftsführer der Delta Energy Systems. "Mit dem neuen Entwicklungszentrum schaffen wir optimale Bedingungen, um Innovationen schneller umzusetzen und unsere globale Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen."
Das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum erfüllt höchste Energieeffizienzstandards (EG 40) und ist auf den LEED-Gold-Standard ausgelegt. Das Gebäude umfasst eine Photovoltaikanlage mit einer installierten Leistung von über einem Megawatt, die jährlich mehr als 1 Million kWh Solarstrom erzeugt, Wärmepumpen sowie ein Batteriespeichersystem mit 2,5 MW Leistung und 5 MWh Kapazität sowie intelligente Energiekonzepte.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Nutzung von Prozesswärme aus Produkttests, die zur Beheizung des Gebäudes eingesetzt wird - ein Beispiel dafür, wie technologische Entwicklung und nachhaltiger Gebäudebetrieb konsequent miteinander verzahnt werden. Der Standort verfügt zudem über eine DC-Schnellladestation sowie über mehr als 60 AC-Ladepunkte für Mitarbeitende. Darüber hinaus fördert Delta nachhaltige Mobilität durch Fahrradleasing und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs.
Die Kombination aus bestehendem Betontragwerk und moderner Holz-Hybrid-Bauweise verbindet Ressourcenschonung mit industrieller Funktionalität. Architekt BDA Peter Völse betont: "Diese Form der Holz-Hybrid-Bauweise ist im industriellen Umfeld selten und setzt zusammen mit der Erhaltung der bestehenden Struktur ein starkes Zeichen für verantwortungsbewusstes, zukunftsorientiertes Bauen."
(Bildquelle: @ Delta Electronics)
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