Hundeernährung der Zukunft: Alternative Proteinquellen auf dem Vormarsch
08.10.2021
Freizeit, Buntes & Vermischtes

Vegetarismus und Hundehaltung in der Corona-Pandemie
Corona-Pandemie und Lockdown haben die Sehnsucht und Nachfrage nach einem tierischen Begleiter deutlich steigen lassen. Im Jahr 2020 wurden laut Industrieverband Heimtierbedarf 600 000 Hunde mehr als im Vorjahr angeschafft. Über 10,7 Millionen Hunde leben nun hierzulande - mehr als doppelt so viel als vor 20 Jahren.
Im Corona-Jahr stieg zudem die Nachfrage nach vegetarischen Ersatzprodukten für Menschen. Das Thema Nachhaltigkeit hat sich zunehmend als Zukunftsthema Nummer 1 festgesetzt. Passend dazu hat sich laut Marktforschungsinstitut Forsa 2020 die Zahl der Vegetarier:innen verdoppelt, von 5 auf 10 Prozent. Die Vermutung liegt nahe, dass auch der Anteil der Vegetarier:innen unter den Hundehaltern damit steigt.
Hundehalter:innen als verantwortungsvolle, naturverbundene Gesellschaftsgruppe
Betrachtet man die Gruppe der Hundehalter:innen, erscheint sie einem zunächst ausgesprochen heterogen. Abseits des gemeinsamen Nenners, der Liebe für das Haustier Hund, gibt es in dieser Gruppe die unterschiedlichsten Lebensformen und Interessen. Eine Sinus Milieustudie, welche die Lebenswelt der Hundebesitzer:innen erforscht hat, ergibt interessanterweise ein deutlich homogeneres Bild im Bezug auf einige Kernthemen, die uns als Gesamtgesellschaft gerade beschäftigen: Hundehalter:innen interessieren sich in besonders starkem Maße für Gesundheitsthemen, sind aktiv in der Natur unterwegs und achten auf einen Ausgleich zu ihrem Arbeitsleben. Außerdem sind sie laut Studie im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt deutlich eher bereit, Verantwortung zu übernehmen. All diese Themen verbinden die Hundehaltung mit den Themen Nachhaltigkeit und Fleischkonsum.
Ökologisch motivierter Fleischverzicht
Ein reduzierter Konsum oder gar Verzicht auf Fleisch bei Mensch und Tier heißt vor allem, auch Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. Die Viehhaltung ist global für 14,5 Prozent aller Treibhausgase verantwortlich, Millionen Hektar Landfläche, darunter einmalige Lebensräume, fallen der Fleischproduktion jährlich zum Opfer. Agrarfläche, die nicht zuletzt auch für die Ernährung der Weltbevölkerung fehlen.
Insekten als alternative Proteinquelle
Der Futtermittelhersteller Tenetrio setzt aus ebendiesen Gründen auf Insekten, genauer, auf gelbe Mehlwürmer (Tenebrio molitor), die von der EU im Mai 2021 erstmals auch für den menschlichen Verzehr zugelassen wurden. Die Fakten überzeugen: "Insekten enthalten hochwertige Proteine mit einem vollständigen Aminosäurenprofil und versorgen die Hunde genauso wie Fleisch oder Fisch mit allen nötigen Proteinen", weiß Dr. Ina Henkel, Ernährungswissenschaftlerin und Mitgründerin des Start-Ups. "Wir wollten ein Futter anbieten, das den ökologischen Pfotenabdruck von Hunden deutlich reduziert. Mit Insekten ist dies möglich: Sie verbrauchen im Vergleich mit der Fleischproduktion nur einen Bruchteil an Ressourcen." Der Futterverbrauch für ein Kilogramm Rinderprotein liegt beispielsweise bei 192 Kilogramm, im Gegensatz dazu beläuft er sich bei einem Kilogramm Insektenprotein nur auf 9 Kilogramm. Sie sind außerdem zu 100 Prozent verwertbar, während vom Rind beispielsweise nur 40 Prozent verwertet werden. Das macht die Insektenzucht unschlagbar effizient und insektenbasiertes Hundefutter zu einer nachhaltigen Alternative - nicht nur für Vegetarier:innen. Und mit diesem Wissen lässt sich auch der Internationale Welthundetag beruhigt feiern.
TENETRIO
Frau Sabrina Jaap
Rheinstr. 17b
14513 Teltow
Deutschland
fon ..: 0049 1621308229
web ..: https://www.tenetrio.de
email : sabrina.jaap@tenetrio.de
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Kubick Kommunikation
Frau Kerstin Kubick
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