Pressemitteilung von Frank Hoffmann Immobilien GmbH & Co. KG

80er? Dramatische Preisentwicklung für ältere Immobilien!


Immobilien

80er? Dramatische Preisentwicklung für ältere Immobilien!Unsanierte Immobilien werden rasant an Wert verlieren, das liegt nicht nur am höheren Zinsniveau, sondern besonders an der ESG-Thematik, die bei Eigentümern noch wenig präsent ist.

Lesen Sie hier aktuelle Einschätzungen vom Immobilien-Profi Nicole Reise, geschäftsführende Gesellschafterin bei Frank Hoffmann Immobilien. Oder lesen Sie direkt in unserem Blog: https://frankhoffmann-immobilien.de/2023/dramatische-preisentwicklung-bei-aelteren-immobilien/

Was hat sich im letzten Jahr auf dem Immobilienmarkt getan?

Nicole Reise: "Bereits im ersten Quartal 2022 zeichnete es sich ab, dass die Banken den Zinssatz für Immobilienfinanzierungen erhöhen würden. Die Folge daraus war schnell zu erkennen: Eine große Käuferklasse, die sich zuvor aufgrund des niedrigen Zinssatzes Immobilien leisten konnten, brach schlagartig weg. Mit dem Ergebnis, dass die Nachfrage nach Immobilien umgehend zurückgegangen ist. Haben sich Interessenten zuvor manchmal sogar überboten, so erreicht man heute ab einem gewissen Kaufpreisvolumen kaum noch Kaufwillige."

Welchen Einflussfaktor auf die Immobilienpreise gibt es neben der Zinsentwicklung?

Nicole Reise: "Aktuell sind es unter anderem die erhöhten Zinsen, die ihren Effekt zeigen. Ein weiterer sehr großer Faktor ist aber die ESG-Thematik: Environment (Umwelt) Social (Soziales) Governance (Unternehmensführung), deren Effekte noch wenig abzuschätzen sind. Sicher ist: Europa soll klimafit gemacht werden und das wird einen großen Einfluss auf Immobilienbesitzer haben. Das Schlagwort Zwangssanierung ist schon in aller Munde, da man davon ausgeht, dass eine bessere Dämmung der Immobilie und eine moderne Heizung weniger Energiebedarf bedeuten und somit eine bessere Klimabilanz möglich sei."

Was passiert mit dem Wert der Immobilie in Bezug auf die ESG-Thematik?

Nicole Reise: "Das im Investmentbereich bereits angekommene ESG-Thema, wird zeitnah auch die private Immobilie heimsuchen. Die aktuelle Politik und Berichterstattung gibt nur einen kleinen Vorgeschmack. Investoren und Kunden agieren zunehmend nachhaltigkeitsorientiert und bevorzugen Immobilien nach ESG-Standard. Zukünftig werden unsanierte Immobilien (Baujahr 1980 oder älter) so massiv an Wert verlieren, dass nur noch der Baugrund abzüglich Abriss als Wert ermittelt werden kann.
Die Höhe der Sanierungskosten stehen einfach nicht im Verhältnis. Der Altbau weicht also einem Neubau. Staatliche Förderungen, werden diese Entwicklung zudem forcieren."

Was sollten verkaufswillige Immobilienbesitzer nun tun?

Nicole Reise: "Seit einigen Monaten empfehlen wir unseren Auftraggebern, den Immobilienbesitzern, den Verkaufspreis marktgerecht zu reduzieren, um nicht in den Sog der Preisspirale zu geraten. Glücklicherweise folgt man uns und viele Immobilien finden relativ zeitnah einen Käufer. Zeit spielt für Verkäufer im Moment eine große Rolle, keiner weiß, wie die Situation in einem Jahr aussieht. Eine Umkehr - weg von energetischen Themen - kann aber ausgeschlossen werden. Eine große Anzahl von Immobilien - so muss man es leider sagen - verlieren quasi täglich an Wert, so dass der Spruch "Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach" an Bedeutung gewinnt."

Wann verlieren Eigentümer am meisten Geld?

Nicole Reise: "Die Immobilienmakler stehen aktuell allesamt vor einer großen Herausforderung. Umso wichtiger ist es, sich nun für den richtigen Makler zu entscheiden. Einen Makler mit Erfahrung, großer Expertise und sehr guter Verbindung zum Eigentümer. Vermeintliche Wunschpreise zu äußern, um den Eigentümer für den Moment glücklich zu machen, darf nicht das Ziel sein. Insbesondere im jetzigen Markt gilt es Kaufpreise möglichst nah am Verkaufspreis zu taxieren. Zu hohe Preise, werden dem Eigentümer nur Zeit und damit Geld kosten."

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Friedenstraße 7
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