CONTACT stellt Studie zur Prozessverbesserung in der frühen Phase vor
08.05.2013 / ID: 115772
IT, NewMedia & Software
Bremen, 8. Mai 2013 - CONTACT Software und die Hochschule München stellen auf dem 6. Grazer Symposium Virtuelles Fahrzeug eine Studie zur Optimierung der frühen Phase vor. Sie wurde in Kooperation mit der MAN Truck & Bus AG entwickelt. Die Studie liefert nicht nur Handlungsempfehlungen für eine bessere und nachhaltige Gestaltung der Konzeptphase. Am Beispiel einer Buskarosserie wurden zudem Methoden und IT-Werkzeuge für die Zusammenarbeit von Konstruktion und Simulation erprobt, die substantielle Einsparpotenziale im Produktentstehungsprozess (PEP) belegen. Die Ergebnisse zeigen, dass Forderungen wie interdisziplinäres Arbeiten, in den klassischen Entwicklungsprozess integrierte 3D-basierte Konzeptentwicklung und eine im PEP durchgängige Datenbasis nicht nur theoretisch definierte Zielsetzungen der Forschung sind.
Durch abteilungsübergreifende Interviews - auch in Fachbereichen wie Package, Design oder Produktmanagement - und eine Dokumentenanalyse bei dem Nutzfahrzeughersteller wurden die Verbesserungsmöglichkeiten im PEP identifiziert. Auf Basis der IST-Situation konnten dann Anforderungen an einen bedarfsgerechten Prozess definiert und eine Anwendung mit CONTACTs Fast Concept Modelling (FCM) Toolset umgesetzt und ausgewertet werden.
Die Kosten-Nutzen-Analyse zeigt klare Verbesserungseffekte auf, die durch diesen Prozess zu erzielen waren. In der Summe kann die Produktreife durch eine virtuelle, simulationsunterstützte Konzeptentwicklung und den Ausbau der interdisziplinären Zusammenarbeit speziell zwischen Design, Package, Konstruktion und Simulation frühzeitig und nachhaltig gesteigert werden. Als Schlüsselfaktoren für die Optimierung der Produktentwicklung nennt die Studie das Prozess-, Wissens- und Datenmanagement sowie entsprechend geeignete Werkzeuge und Schnittstellen in der CAx-basierten Entwicklungsprozesskette.
Auf dem 6. Grazer Symposium Virtuelles Fahrzeug (GSVF) stellt Prof. Klemens Rother von der Fakultät für Maschinenbau, Fahrzeug- und Flugzeugtechnik an der Hochschule München, der die Studie wissenschaftlich begleitet hat, die Ergebnisse detaillierter vor. Das GSVF wird alljährlich vom Virtual Vehicle Competence Center, einem internationalen Forschungsverbund im Bereich der anwendungsorientierten Fahrzeugentwicklung, und der Technischen Universität Graz ausgerichtet. Zu den Top-Themen der diesjährigen Veranstaltung am 14. und 15. Mai in Graz zählen die Systemsimulation und die phasengerechte Produktabsicherung sowie das Informations- und Prozessmanagement in der virtuellen Entwicklung von Straßen- und Schienenfahrzeugen.
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