Projektmarkt 2013: Starke Nachfrage bei IT-Freiberuflern
15.05.2013 / ID: 116808
IT, NewMedia & Software
Reutlingen, 15. Mai 2013. - Die gute konjunkturelle Entwicklung und die damit einhergehende Verknappung qualifizierter Fachkräfte hatte in 2012 verglichen mit dem Vorjahr eine weiterhin starke Auslastung freiberuflicher Experten im IT- und Engineering-Umfeld zur Folge. Das ist eines der Ergebnisse der soeben erschienen SOLCOM-Marktstudie "Ausblick auf den Projektmarkt 2013". Dafür hat der IT-Personaldienstleister zwischen Dezember und April 7.658 Abonnenten seines Online Magazins befragt, wie sie rückblickend auf 2012 ihre generelle Auslastung beurteilen. Gleichzeitig wurden sie um ihre Einschätzung des laufenden Geschäftsjahrs 2013 gebeten. Die Studie stellt die aufschlussreichen Ergebnisse der Auswertung von 243 Teilnehmern zur Verfügung.
Großes Pensum bei stabilen Rahmenbedingungen
81 Prozent aller befragten Teilnehmer arbeiteten vergangenes Jahr im oberen Kapazitätsviertel beziehungsweise darüber hinaus. Im Umkehrschluss sank der prozentuale Anteil gering ausgelasteter Freiberufler auf ein historisch niedriges Niveau. Knapp 60 Prozent aller Teilnehmer gehen von unveränderten Rahmenbedingungen in 2013 aus.
Honorare stagnieren
Eine entsprechende Stagnation wird auch bei den Stundensätzen erwartet. Während der Anteil der Teilnehmer, die von gleichbleibenden Stundensätzen ausgehen, überproportional zunahm, ist der Wert in Bezug auf sinkende Stundensätze gegenüber dem Vorjahr auf 4,9 Prozent zurückgegangen. Auch bei der Beurteilung der persönlichen Projektchancen deutet alles auf eine Stabilisierung des Marktes hin - 70,4 Prozent der befragten Teilnehmer schätzen ihre persönliche Aussicht auf ein Projekt unverändert ein.
Cloud Computing und Energiesektor bieten die größten Chancen
Die größten Marktchancen bieten auch in 2013 stark wachsende Themenbereiche wie Cloud Computing (44,2 Prozent) und Business Intelligence (32,6 Prozent). Aber auch dem Prozessmanagement (30,2 Prozent) werden gute Möglichkeiten eingeräumt.
Unter den Wachstumsbranchen kehrt der Energiesektor (39,2 Prozent) nach einer Reihe von Umbrüchen in jüngster Vergangenheit wieder an die erste Stelle zurück. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der Dienstleistungssektor (37,9 Prozent) sowie die Telekommunikationsbranche (30,2 Prozent). Die im letzten Jahr noch erstplatzierte Automobilbranche findet sich dieses Jahr auf Platz vier mit 28,9 Prozent der Stimmen.
Frage 1: Wie gut war Ihre Projektauslastung 2012?
Die gute konjunkturelle Entwicklung und die damit einhergehende Verknappung qualifizierter Fachkräfte hatte in 2012 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum eine weiterhin starke Auslastung freiberuflicher Experten im IT- und Engineering-Umfeld zur Folge. Vor allem der prozentuale Anteil gering ausgelasteter Freiberufler sank mit 2,3 Prozent auf ein niedriges Niveau. Gleichzeitig nahm der Anteil mit Auslastungsraten von 76 bis 100 Prozent um 13,9 Prozent zu. Rückläufig sind die Werte im Mittelfeld sowie im Top-Level-Bereich. Eine Erklärung hierfür kann aufgrund der starken Zunahme im Bereich 76 bis zu 100 Prozent eine Verlagerung der darunter beziehungsweise darüber liegenden Gruppierungen sein.
Frage 2: Der IT-Projektmarkt wird 2013 im Vergleich zum Vorjahr...
Nachdem die Zeichen für 2012 voll auf Wachstum standen, geben sich die Teilnehmer der diesjährigen Befragung hinsichtlich ihrer Einschätzungen bodenständiger. Knapp 60 Prozent rechnen mit einem konstanten Niveau für 2013. 37,1 Prozent der Teilnehmer und damit 14,7 Prozent weniger als im Vorjahr sind der Meinung, dass der IT-Projektmarkt im Vergleich zum Vorjahr weiter wachsen wird. Positiv zu bewerten ist, dass lediglich 3,3 Prozent der Befragten mit einem sich verringernden Markt rechnen - das sind 4,3 Prozent weniger als noch vor einem Jahr.
Frage 3: Die Stundensätze werden 2013...
Die Tendenz der vorangehenden Fragestellung spiegelt sich auch bei den Stundensätzen wieder. Während der Anteil der Studienteilnehmer, die sich für gleichbleibende Stundensätze aussprachen überproportional zunahm, ist der Wert in Bezug auf sinkende Stundensätze gegenüber dem Vorjahr auf 4,9 Prozent zurückgegangen. 30 Prozent gehen hingegen von steigenden Einnahmen aus, 14,9 Prozent weniger als noch in 2012.
Frage 4: Wie beurteilen Sie Ihre persönlichen Projektchancen für 2013?
70,4 Prozent der befragten Teilnehmer schätzen ihre persönliche Aussicht auf ein Projekt unverändert ein. Demnach deutet auch bei dieser Fragestellung alles auf eine Stabilisierung des Marktes hin. 18,9 Prozent, das sind 17,7 Prozent weniger im Vergleich zu 2012, gehen von besseren Chancen auf ein Projekt aus, wohingegen 10,7 Prozent dieses Jahr eine schlechtere Auftragslage erwarten, was einem Rückgang um 1,6 Prozent entspricht.
Frage 5: Welche Themen / Bereiche bieten Ihrer Meinung nach die größten Marktchancen in 2013? (Mehrfachnennungen möglich)
Bei dieser Fragestellung waren Mehrfachnennungen sowie zusätzliche Freitextantworten möglich. Wie bereits im Vorjahr gehen die meisten Teilnehmer davon aus, dass die größten Marktchancen in 2013 thematisch im Bereich Cloud Computing (44,2 Prozent) liegen. Business Intelligence liegt mit 32,6 Prozent deutlich abgeschlagen dahinter. Den dritten Platz bei der Einschätzung der Studienteilnehmer nimmt der Bereich des Prozessmanagements (30,2 Prozent) ein und verweist SAP mit 29,9 Prozent als Vorjahres-Dritt-Platzierten auf den vierten Rang. Das Ranking im Mittelfeld führen Mobility (25,6 Prozent), IT-Security (23,3 Prozent), Internet beziehungsweise weborientierte Architekturen (21,5 Prozent) und Software as a Service (20,9 Prozent) an. Die letzten Ränge belegen nach Einschätzung der Teilnehmer Governance, Risk & Compliance (7,7 Prozent), Green IT (7,0 Prozent) sowie Unified Communications mit 4,7 Prozent. Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert ausgeführt.
6. Welche Branchen, glauben Sie, werden 2013 am stärksten wachsen? (Mehrfachnennungen möglich)
Bei dieser Fragestellung waren Mehrfachnennungen sowie zusätzliche Freitextantworten möglich. Die Mehrheit der befragten Teilnehmer sieht mit 39,2 Prozent die Energiebranche an erster Stelle, gefolgt von Dienstleistung (37,9 Prozent) sowie Telekommunikation (30,2 Prozent). Die im letzten Jahr noch erstplatzierte Automobilbranche findet sich dieses Jahr auf Platz vier mit 28,9 Prozent der Stimmen. Im oberen Mittelfeld befinden sich die Branchen Gesundheit sowie Transport und Logistik mit 27,9 Prozent gleichstark vertreten. Pharma (18,6 Prozent), Medien und Unterhaltung (16,3 Prozent) und Finanzen (14 Prozent) folgen dahinter. Auf die letzten drei Plätze wurden seitens der Studienteilnehmer die Investitionsgüterbranche (5,1 Prozent), das Bildungswesen (4,5 Prozent) und der öffentliche Sektor mit 3,8 Prozent verwiesen. Freitextantworten wurden nicht abgegeben.
Die komplette Umfrage / Marktstudie findet sich hier (http://www.solcom.de/downloads/SOLCOM_marktstudie_ausblick_2013_preview_web.pdf) .
Überblick über alle Marktstudien (https://www.solcom.de/de/download_marktstudien.aspx) .
Mehr Informationen bei SOLCOM (http://www.solcom.de) .
Druckfähiges Bildmaterial finden Sie hier (http://www.solcom.de/de/download.aspx) .
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