Softwarevirtualisierung: Unternehmen vernachlässigen Compliance-Risiken
12.06.2013 / ID: 121572
IT, NewMedia & Software
München, 12. Juni 2013 - Der Trend zur Virtualisierung von Servern, Desktops und Anwendungen setzt sich in Unternehmen weltweit immer stärker durch. Vor diesem Hintergrund hat eine gemeinsam von Flexera Software und IDC durchgeführte Studie (http://www.flexerasoftware.com/webdocuments/PDF/wp-SoftSummit-2012-KeyTrendsSurvey-Virtualization-ECR-05072013.pdf?utm_source=marketwire&utm_medium=PR&utm_campaign=LicSurvey-Virtualization) ergeben, dass 43 Prozent der Unternehmen keine ausreichenden Prozesse und Automatisierungsmechanismen zur Verwaltung ihrer virtuellen Lizenzen haben. Damit setzen sie sich großem Risiko aus, die Lizenzbestimmungen nicht einzuhalten.
"Die Virtualisierung von Servern, Desktops und Anwendungen verspricht zwar erhebliche Effizienzsteigerungen, aber die Lizenzbestimmungen der Softwarehersteller sind häufig schwer zu durchschauen und ändern sich laufend. Wenn keine ausreichenden Maßnahmen für die Verwaltung und Optimierung virtueller Lizenzen ergriffen werden, laufen Anwender Gefahr, bei einem Softwareaudit der Hersteller erhebliche Nachzahlungen leisten zu müssen", sagt Amy Konary, Research Vice President - Software Licensing & Provisioning, IDC. "Mir ist ein Fall bekannt, bei dem ein globales Unternehmen 4 Mio. US-Dollar durch Virtualisierung der Hardware gespart hat, jedoch 52 Mio. US-Dollar wegen Verstöße gegen Softwarelizenzbestimmungen nachzahlen musste."
Mehr Audits bei zunehmender Virtualisierung: Goldgrube für Hersteller
Virtualisierung in Unternehmen setzt sich immer weiter durch und Hersteller führen vermehrt Softwarelizenzaudits durch. Anwender machen sich angreifbar, falls sie keine weiteren Schritte zur strategischen Verwaltung und Optimierung ihrer virtualisierten Anwendungen unternehmen. 56 Prozent der Unternehmen (gegenüber 51 Prozent im Jahr 2011) haben laut Studie 41 Prozent oder mehr ihrer Anwendungen mittels Servervirtualisierung virtualisiert. 24 Prozent der Unternehmen haben nach eigenen Angaben zwischen 10 und 25 Prozent ihrer Anwendungen über Desktop-Virtualisierung (VDI) virtualisiert.
Die Umfrage macht deutlich, dass Softwarehersteller die Virtualisierung als zusätzlichen Umsatzbringer sehen. 50 Prozent der Hersteller wollen in den kommenden 18 bis 24 Monaten ihre Lizenzierungsmodelle mit Blick auf die Virtualisierung ändern. Auf die Frage, welches Ziel sie dabei verfolgen, verwies die überwältigende Mehrheit - nämlich 69 Prozent - auf höhere Umsätze.
Laut Umfrage verlassen sich derzeit 17 Prozent der Hersteller auf eine vertrauensbasierte Lizenzierung in Verbindung mit Softwareaudits. In den kommenden 18 bis 24 Monaten soll dieses Lizenzierungsverfahren mit entsprechenden Durchsetzungsmechanismen um 11 Prozent zulegen, was auf einen stärkeren Trend zu Audits hinweist.
"Unsere Kunden berichten von einer starken Zunahme der Softwareaudits. Das unterstreicht die strategische Bedeutung von Compliance und einer kontinuierlichen Lizenzoptimierung zur Reduzierung von finanziellen Risiken", kommentiert Jim Ryan, Chief Operating Officer von Flexera Software. "Wenn Unternehmen über Best Practices und Lösungen zur Optimierung ihrer virtuellen Lizenzen verfügen, wissen sie bereits im Vorfeld, welche Auswirkungen die Virtualisierung ihrer Software haben wird. So können sie die Kosten und Risiken der Virtualisierung minimieren."
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