FLS: Saisonspitzen auf Knopfdruck kappen
27.06.2013 / ID: 124237
IT, NewMedia & Software
Das neue Modul "Saisonausgleich" des Fertigungsplanungssystems "Fekor" entzerrt Saisonspitzenbelastungen in der Lebensmittelproduktion. Es entlastet den Planer von Rechenarbeit und reduziert den Aufwand für die Saisonplanung auf nahezu Null. Darüber hinaus plant es den Personaleinsatz und die Materialbeschaffung in einem Zuge mit.
Besonders das Saisongeschäft stellt hohe Anforderungen an die Produktionsplaner, denn wegen der begrenzten Haltbarkeit der Produkte können sie nicht beliebig früh produziert werden.
Ein konkretes Beispiel: Vollmilchschokolade hat einen höheren Milchanteil als bittere. Sie darf nicht so früh produziert werden, dass sie nur noch eine geringe Resthaltbarkeit hat, wenn sie den Handel erreicht. Eine bittere Sorte, bei der der Milch- und Sahneanteil sehr gering ist, kann dahingegen Wochen früher produziert werden.
Wenn die Fertigung von Produkten für das Saisongeschäft vorgezogen wird, dann dürfen es also nur solche sein, deren Mindesthaltbarkeit trotz der frühen Produktion immer noch den Bedürfnissen der Verbraucher entspricht.
Bisher waren Planer Tage oder Wochen beschäftigt, die Produktion, den Personaleinsatz und die Materialbeschaffung für die jeweils kommende Saison zu planen.
Die "Interne Haltbarkeit" zählt
Das neue Saison-Ausgleichsmodul reduziert den Aufwand für die Saisonplanung auf nahezu Null: Es arbeitet parallel zum Tagesgeschäft des Planers, ohne ihn weiter zu belasten - die Saisonplanung entsteht automatisch als Nebenprodukt der täglichen oder wöchentlichen Feinplanung.
Zur Mindesthaltbarkeit eines Produktes, die auf die Verpackung gedruckt wird, wird die "interne Haltbarkeit" hinzugezählt: Sie beginnt, sobald die Ware produziert und eingelagert ist. Dieser Wert wird für jeden Artikel ein einziges Mal gespeichert und von diesem Zeitpunkt an kontinuierlich in die Routine-Produktionsplanung einbezogen. Eine separate Planung für das Saisongeschäft erübrigt sich somit, dennoch ist die Produktion jederzeit optimal ausgelastet.
Darüber hinaus errechnet das System automatisch, wann das Material bestellt und geliefert sein muss. Das gilt nicht nur für die Rohstoffe, sondern auch für die Verpackung und alle anderen Materialien, die benötigt werden, um das Produkt fertigzustellen.
Der automatische Saisonausgleich berechnet auch, wann und wie viele zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden müssen, um die vorgezogene Produktion bewältigen zu können. So wird der Personalbedarf exakt vorherbestimmt.
Die Saisonplanung ist ein Modul des Fertigungsleitsystems "Fekor", das FLS speziell für die Lebensmittelindustrie mit ihren branchentypischen Anforderungen entwickelt hat und das sich bei der Fertigungsplanung in den Werken mehrerer Hersteller in der Lebensmittelindustrie seit Jahren bewährt.
Hintergrund:
Schrauben haben kein Mindesthaltbarkeitsdatum
Die Lebensmittelindustrie muss im Vergleich zu anderen produzierenden Branchen bei der Produktion zusätzliche Kriterien berücksichtigen, die die Planung komplex gestalten. Neben der begrenzten Haltbarkeit der Produkte und dem ausgeprägten Saisongeschäft ist auch die Reihenfolgeplanung aufwändiger als beispielsweise im Maschinenbau - zum Beispiel wenn sichergestellt werden muss, dass sich unterschiedliche Produkte nicht vermischen.
Stefan Bastian, der Vertriebsleiter von FLS, erläutert den Unterschied zu anderen Branchen: "Metallteile können beliebig lange vor der Auslieferung gefertigt werden. Anders ausgedrückt: Schrauben haben kein Mindesthaltbarkeitsdatum. Deshalb können viele Produktionsplanungssysteme, die sich in unterschiedlichsten Branchen bewähren, nicht in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden - sie sind nicht dafür ausgelegt, auch die Haltbarkeit der Produkte zu berücksichtigen. Fekor bezieht neben diesem Kriterium auch andere lebensmittelspezifische Kriterien in die Planung mit ein, zum Beispiel die Planung der optimalen Reihenfolge bei Produkten, zwischen deren Produktion die Maschinen aufwändig gereinigt werden müssen."
Ein weiteres Beispiel dafür, wie Fekor auf die besonderen Gegebenheiten der Lebensmittelindustrie eingeht, ist die Berücksichtigung der richtigen Einheiten: Während der Produktion arbeitet Fekor mit Litern, Kilogramm oder Metern und rechnet beim Verpacken die Einheiten in "Stück" um.
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