Pressemitteilung von Marina Ljubas

Netzwerke sind das schwächste Glied im Rechenzentrum


08.08.2013 / ID: 130777
IT, NewMedia & Software

Netzwerke sind das schwächste Glied im Rechenzentrum

Während Server und Speicher längst leistungsoptimiert sind, werden Netzwerke mitunter stark vernachlässigt

"Netzwerkausfälle mehrmals die Woche sind nicht länger hinnehmbar", findet Lloyd Carney, CEO von Brocade. Er zeigte sich geschockt, was die jüngste Studie des Netzwerkspezialisten Brocade offenbart; nämlich, dass viele Unternehmen immer noch mit einer veralteten Netzwerk-Struktur arbeiten.
In einer Zeit, in der Server, Speicherinfrastrukturen und sogar ganze Datenbanken virtualisiert werden, ist es unverständlich, dass das wichtigste Verbindungsglied - das Netzwerk - von IT-Organisationen dermaßen vernachlässigt wurde. Das ist, als hätte man eine teure Perlenkette und spart dann aber am Verschluss.

IT-Professionals selbst kann man aber keinen Vorwurf machen. Netzwerkhersteller müssen dafür sorgen, dass das Netzwerk als Bindeglied der verschiedenen Rechenzentrumskomponenten so effizient wie Server- und Storage-Infrastrukturen betrieben werden kann. Die IT-Abteilungen in den Unternehmen haben das Problem durchaus erkannt. In der Brocade-Studie gaben drei Viertel der befragten Unternehmen an, ihre IT-Umgebungen in den letzten drei Jahren aufgerüstet zu haben. Gleichzeitig halten aber 91 Prozent (!) der IT-Entscheider substantielle Nachbesserungen im Netzwerkbereich für nötig, um den aus Virtualisierung und Cloud Computing resultierenden hohen Anforderungen gerecht zu werden. Ein Drittel der Befragten gab an, dass mehrere Netzwerk-Ausfälle pro Woche bei ihnen der Normalfall sei. Fast die Hälfte (41 Prozent) räumte ein, dass Ausfallzeiten ihrem Unternehmen bereits finanziell geschadet hätten, entweder durch entgangene Einnahmen, verletzte Service Level Agreeements (SLAs) oder durch einen Vertrauensverlust bei den Kunden.

Relativ schnell umsetzbare Abhilfe schaffen virtualisierte Netze und dadurch skalierbare Netzwerk-Umgebungen, wie sie eine so genannte Ethernet Fabric ermöglicht. 18 Prozent der von Brocade befragten Rechenzentrumsbetreiber nutzen bereits Fabric-basierte Netzwerke, und 51 Prozent planen Ethernet Fabrics innerhalb des nächsten Jahres einzuführen. Die Vorteile von Ethernet Fabrics liegen in einer flachen Netzwerktopologie mit hohem Automatisierungsgrad. Ihre Struktur ermöglicht stärkere Performance, bessere Auslastung, höhere Verfügbarkeit und Skalierbarkeit bei gleichzeitig niedrigeren Betriebskosten. Die Ethernet Fabric gilt als wichtige technologische Grundlage, um ein so genanntes Software-Defined Netzwerk (SDN), das hochgradig virtualisiert und automatisiert organisiert ist, einzurichten.

Übrigens: Laut Brocade-Studie rüsten die Unternehmen ihre Rechenzentrums-Netzwerke im Durchschnitt alle zwei Jahre auf. Bei 24 Prozent dauert es aber sogar über drei Jahre bevor sie in neue Technologien investieren. Für manche Unternehmen, die Trends wie Big Data für sich nutzen möchten, kann dieser Zyklus zu lange sein.

Brocade stellte kürzlich seine Vision des On-Demand Data Centers vor, ein wichtiger Schritt zu einer hochgradig virtualisierten, offenen und flexiblen Netzwerk-Infrastruktur. Mit diesem Ansatz wird Brocade das Netzwerk transformieren - mit intelligenten, automatisierten und skalierbaren Lösungen, die Komplexität und strukturelle Einschränkungen herkömmlicher Netzwerke überwinden.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.brocade.com.
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Brocade Studie Netzwerke Rechenzentrum Ethernet Fabric Software-Defined Networking SDN

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