Bundesinnenminister informiert sich über Sicherheit made in Regensburg
14.08.2013 / ID: 131495
IT, NewMedia & Software
(NL/9683116526) Regensburg, 11. August 2013 - Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich informierte sich am Montag beim Bayerischen IT-Sicherheitscluster über innovative Projekte rund um die IT-Sicherheit und betonte dabei die Wichtigkeit und Brisanz des Themas.
Im dynamischen IT-Bereich wird die Sicherheit oft vernachlässigt, stellte Friedrich fest, der sich auf Einladung von CSU-Bundestagskandidat Philipp Graf von und zu Lerchenfeld beim Bayerischen IT-Sicherheitscluster über Innovationen im Bereich der IT-Sicherheit und der Videoüberwachung informierte. Friedrich betonte, die IT-Sicherheit sei eine zentrale Aufgabe - gerade auch für kleine und mittlere Unternehmen.
Oberbürgermeister Hans Schaidinger stellte dem Innenminister im IT-Speicher zunächst Historie, Struktur und Ziele des Bayerischen IT-Sicherheitsclusters sowie die IT-Gründungsförderungspolitik der Stadt Regensburg vor. Unser Erfolgsgeheimnis ist die Verbindung von Gründungsförderung und aktiver Netzwerkarbeit. Diese beiden Bereiche befruchten sich gegenseitig, sagte der Oberbürgermeister und wies auf das aktuellste Erfolgsbeispiel dieser synergetischen Verbindung hin: so sei die renommierte Auszeichnung IKT-Gründung des Jahres zweimal in Folge an Unternehmen aus dem IT-Speicher gegangen - 2012 an die ondeso GmbH und 2013 an die Timing-Architects Embedded Systems GmbH. Diese beiden jungen Unternehmen seien gleichzeitig auch aktive Mitglieder im Bayerischen IT-Sicherheitscluster.
Netzwerkgedanke wird künftig im TechCampus fortgeführt
Damit dieser in Regensburg bereits bestens etablierte Netzwerkgedanke in größerem Stile fortgeführt werden kann, entstehe derzeit auf einem 13 Hektar großen Areal der TechCampus, der unter anderem ein Innovationszentrum beherbergen werde, das aufgrund der Nachbarschaft zu Universität und Hochschule optimale Bedingungen für die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft bieten solle, sagte Schaidinger. Dass dieser Netzwerkgedanke bereits jetzt im IT-Speicher herausragend umgesetzt wird, bewiesen die drei innovativen Teams, die der Innenminister in Begleitung des Oberbürgermeisters sowie der Clustermanagerin Sandra Wiesbeck und des CSU-Direktkandidaten Philipp Graf von und zu Lerchenfeld besuchte: die ondeso GmbH, die BSP. SECURITY GmbH und die Forschungsgruppe TrendAntenna der Continental Automotive GmbH sind Mitglieder im Bayerischen IT-Sicherheitscluster und die beiden ersteren auch Ausgründungen aus den Regensburger Hochschulen.
Bundesregierung plant Meldewege für Cyberangriffe
Die ondeso GmbH entwickelt spezielle Sicherheitssysteme für die Industrie und das produzierende Gewerbe. Friedrich ließ sich von Geschäftsführer Martin Stemplinger die Produkte des Unternehmens vorstellen und informierte seinerseits über die Pläne der Bundesregierung, spezielle Meldewege für Unternehmen zur Meldung von Cyberangriffen zu schaffen.
Das von Mitgliedern des Clusters entwickelte Informationssicherheitsmanagementsystem ISIS12 war Thema beim Besuch der BSP. SECURITY GmbH, einer der zehn ISIS12-Partner. In Abstimmung mit dem BSI werde darauf hin gearbeitet, dass ISIS12 als Vorstufe zum aufwändigeren BSI IT-Grundschutz den KMUs empfohlen werden könne, erklärte BSP. SECURITY-Geschäftsführer Michael Gruber auf die Frage des Ministers, ob ISIS12 als Grundschutz light betrachtet werden könne.
Mehr IT-Sicherheit in der Hochschulausbildung
Bei den Studierenden der Arbeitsgruppe TrendAntenna der Continental Automotive GmbH informierte sich der Minister über den Stellenwert des Themas IT-Sicherheit in der Hochschulausbildung. In den Regensburger Hochschulen scheint das Thema gut verankert zu sein, generell kommt es jedoch an den Hochschulen noch viel zu wenig vor, stellte Friedrich fest. TrendAntenna sei mit der Zielsetzung gegründet worden, Trends aufzuspüren und diese gezielt in die Entwicklung innovativer Apps umzumünzen, erklärte Dr. Thorsten Köhler, Leiter der Arbeitsgruppe. Die Sicherheit der Anwendungen werde bei Continental in langfristigen Prozessen getestet. Abschließend besuchte der Innenminister die Dallmeier electronic GmbH & Co.KG - Weltmarktführer im Bereich Videosicherheit und ebenfalls Mitglied im Bayerischen IT-Sicherheitscluster.
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