In nur zwei Stunden von der Oracle Enterprise Edition zurück auf die Standard Edition
17.01.2014 / ID: 153285
IT, NewMedia & Software
25 Stunden lang auf alle Patientendaten, notwendige Programme und dringend benötigte hochsensible Daten verzichten? Undenkbar für ein Krankenhaus wie das Stuttgarter Marienhospital mit 17 Fachkliniken, 1900 Mitarbeitern und knapp 100.000 Patienten im Jahr. Dennoch war es dringend nötig, die vorhandenen Oracle-Datenbanken auf die neueste Version zu bringen.
Bei dieser Gelegenheit sollten die mehrere 100 Gigabyte großen Datenbanken gleich auf einen neuen Server umziehen. Außerdem - und hier lag die eigentliche Herausforderung - wollte das Marienhospital von der Oracle Enterprise Edition zurück auf die kostengünstigere Oracle Standard Edition wechseln. Allein der Editionswechsel sollte nach der offiziellen, von Oracle empfohlenen Vorgehensweise circa 25 Stunden dauern.
Für die Klinikleitung keine Option, denn es wäre ein immenser logistischer Aufwand gewesen, ein Krankenhaus dieser Größe für mehr als einen Tag quasi lahmzulegen. Zudem hätte die Notaufnahme für diese Zeit schließen müssen, was gravierende Auswirkungen auf die Notfallversorgung in ganz Stuttgart gehabt hätte, da das Marienhospital Hauptanlaufstelle für Notfallpatienten in der Landeshauptstadt ist.
Eine neue Vorgehensweise musste also her, um den Systemausfall auf die vom Marienhospital gewünschten maximal zwei Stunden zu begrenzen. Ganz klar ein Fall für die merlin.zwo Info Design GmbH, die diese spannende Aufgabe gerne annahm. Nicht umsonst sind die Karlsruher Oracle-Experten seit Jahren darauf spezialisiert, Datenbank-Upgrades mit minimalster Systemausfallzeit durchzuführen.
Für komplexe Situation beim Marienhospital entwickelte merlin.zwo ein Verfahren, das die aufwändige Rückkehr von der Enterprise Edition zur Standard Edition zuverlässig und in einem Bruchteil der normalen Zeit möglich machte und zudem keine Lizenzen verletzte.
Im ersten Schritt wurde eine Strategie erarbeitet und die Aufgabe in Einzelschritte zerlegt, die dann vor Ort von zwei merlin.zwo-Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung des Marienhospitals parallel durchgeführt werden sollten.
Schritt zwei war der Test vor Ort mit einer Kopie der Echtdatenbanken. Dabei wurde der komplette Umstellungsprozess nach der merlin.zwo-Strategie von Anfang bis Ende mit dem vollen Datenvolumen durchgetestet. Die benötigte Zeit für die einzelnen Aufgaben wurde gemessen, ausgewertet und optimiert. So konnte bereits im Testbetrieb sichergestellt werden, dass die Systeme des Marienhospitals nach zwei Stunden wieder betriebsbereit sein würden.
Der dritte und letzte Schritt war der "Ernstfall", also die tatsächliche Umstellung am laufenden System. Hier waren jetzt Timing und die gute Zusammenarbeit zwischen merlin.zwo und der Klinik-IT gefragt.
Tag X: Alle notwendigen Vorarbeiten waren erledigt, das Zeitfenster von zwei Stunden öffnete sich und merlin.zwo begann mit der Arbeit. Das System wurde heruntergefahren und die notwendigen Arbeiten parallel auf allen drei Datenbanken ausgeführt. Dabei kümmerte sich ein Mitarbeiter um das Upgrade von Oracle 9.2.0.8. auf 11.2.0.3. Er arbeitete außerdem seinem Kollegen zu, der die schwierigere Migration von der Enterprise Edition zurück zur Standard Edition übernahm.
Wie bei merlin.zwo üblich, arbeiteten alle Mitarbeiter Hand in Hand, sorgfältig und extrem strukturiert gegen die Zeit. Mit Erfolg, denn nach zwei Stunden gaben die Oracle-Experten grünes Licht: Die Datenbanken und alle Anwendungen standen wieder zur Verfügung, so dass das Marienhospital jetzt datenbanktechnisch auf dem neuesten Stand ist.
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