Im Smart Home sind Geräte mit eingebetteter Sicherheit gefragt
15.07.2014 / ID: 172486
IT, NewMedia & Software
"Das ,Internet of Things" ist der Inbegriff für eine vernetzte Welt mit unzähligen neuen Möglichkeiten - und leider auch großen Chancen für Cyberkriminelle. Daher sollte der Sicherheitsaspekt auch im Mittelpunkt der nächsten Generation von intelligent verbundenen Geräten stehen.
Das "Internet der Dinge" beschreibt ein wachsendes Netzwerk aus internetfähigen und miteinander kommunizierenden Geräten, z.B. Heizungsregler, Lichtquellen oder Haushaltsgeräte. Vom Kühlschrank über das hausinterne Security-System bis hin zum Home Entertainment mit TV, Tablet und Laptop - alle Geräte haben das Potenzial und häufig auch jetzt schon die Möglichkeit, miteinander zu sprechen und von zentralen Geräten gesteuert zu werden. Diese Ebene der Internet-Konnektivität bietet eine Fülle von Möglichkeiten, um uns zu einer nachhaltigen, energieeffizienten Gesellschaft zu entwickeln.
Viele große Namen der Technologie-Branche sind im Smart Home-Bereich bereits aktiv. Apple z.B. hat kürzlich das "Homekit" vorgestellt; eine Plattform, die verschiedene Geräte von diversen Drittanbieter-Hausautomationsgeräten ansteuern kann. Nutzern ist es möglich, mit dem iPhone Türen zu schließen und das Licht auszuschalten. Auch Google zeigte sein Interesse an diesem Markt, was der Internetriese mit dem 1,9 Milliarden-Kauf (britische Pfund) der Firma Nest Labs unterstrich. Nest Labs ist ein renommierter Anbieter von vernetzten Thermostaten und Rauchmeldern.
Offene Türen für Kriminelle
Fakt ist: Je mehr Geräte internetfähig sind, desto mehr Verbindungen entstehen. Die Chancen für Hacker werden dadurch allerdings auch größer. Daher müssen wir die verbundenen Geräte ordentlich absichern, um Hackern nicht zu ermöglichen, in unsere Privatleben einzudringen. Erste Angriffe gab es bereits. Sie trafen intelligente Haushaltsgeräte sowie herkömmliche Computer. Ende des letzten Jahres wurden 100.000 Geräte, darunter Internet-Kühlschränke, Smart TVs und Multimedia-Hubs, von mehr als 750.000 Spam- und Phishing-E-Mails befallen. Die Mehrheit der Komponenten war einfach ungeschützt und die Angreifer konnten die IP-Fähigkeiten nutzen, um Spams und infizierte E-Mails über die Geräte weiterzuleiten. Dieser Vorfall zeigt, wie findige Cyberkriminelle sich unkonventionell, aber effektiv, Zugang zu intelligenten Heimgeräten verschafft haben.
Es versteht sich von selbst, dass viele Hersteller intelligenter Haushaltsgeräte deren Sicherheit erhöhen wollen, um solche Attacken abzuwehren. Dies wird jedoch nicht einfach: Auf den intelligenten Geräten ist nur eine begrenzte Verarbeitungskapazität vorhanden. Dies schränkt den Spielraum für herkömmliche Sicherheitssoftware ein.
Daher ist eine neue Geräte-Generation mit integrierter Sicherheit gefragt. "Eingebettete Sicherheit" ist der Schlüssel: So werden weniger Ressourcen für eine Sicherheitssoftware benötigt. Sie kann einfach in die Appliance eingebettet werden ohne die Gerätefähigkeiten einzuschränken. Dies würde die Installation von Netzwerk-basierenden Firewalls, Webfiltern, Applikations-kontroll- und Verschlüsselungslösungen mit einem sehr kleinen Speicher-platzbedarf unterstützen - für eine Vielzahl von Geräten.
Diese fortschrittlichen Sicherheitstechnologien ermöglichen IT- und Kommunikationsgeräteherstellern deutliche Wettbewerbsvorteile. Die Einbettung von Sicherheit in jedes IP-fähige, mit dem Internet verbundene Gerät ist so möglich. Die Sicherheitslösungen von Clavister sind ein ideales Beispiel dafür, wie Anbieter Netzwerksicherheit in Geräte integrieren können und nur ein Minimum an Rechenleistung und Kapazität dafür benötigen."
Weitere Informationen zum Lösungsangebot von Clavister sind unter http://www.clavister.com/solutions/ (http://www.clavister.com/solutions/) bereitgestellt.
http://www.clavister.de
Clavister Deutschland
Paul-Dessau-Str. 8 22761 Hamburg
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