Eine glückliche Verbindung
05.11.2014 / ID: 179443
IT, NewMedia & Software
Zur gleichmäßigen WLAN-Abdeckung im Logistikzentrum setzt die SIEVERS-GROUP verstärkt auf eine innovative Lösung: Statt Standard-Antennen verwendet das IT-Architekturhaus Radiating Cable. Die sogenannten Schlitzkabel sorgen für eine verbesserte Verteilung der Funksignale im Lager. Mit dieser Antennentechnik lassen sich Durchsätze von bis zu 150 Mbit/s erzeugen. Auch bei wechselnden Bedingungen wie unterschiedlichen Bestandsmengen ist damit eine stabile WLAN-Abdeckung möglich. Da weniger Access-Points erforderlich sind, werden zudem störende Interferenzeffekte minimiert. Auch die anfängliche Ausleuchtungsmessung entfällt.
"Vergleichbar sind die Radiating Cable mit einem perforierten Gartenschlauch. In Tunneln oder im Bergbau verwendet man diese strahlenden Kabel schon lange. Die interessanten Vorteile, die die Technologie bietet, machen wir auch für die Logistik nutzbar", sagt Dieter Adam, Produktmanager Funksysteme bei der SIEVERS-GROUP. Radiating Cable - oder Leckleiter genannt - werden direkt an handelsübliche Access-Points angeschlossen. Da die Signale auch über die Kabel abgegeben werden, wird eine gleichmäßige Netzabdeckung im Logistikzentrum erzielt. Durchsätze von bis zu 150 Mbit/s sind so realisierbar. "Im Vergleich zur konventionellen Lösung erzeugen wir mit Radiating Cable eine lückenlose Abdeckung, ohne eine übermäßige Belastung durch zu viel Hochfrequenz in Kauf nehmen zu müssen. So vermeiden wir Signalabbrüche und unzufriedene Mitarbeiter. Die stark zunehmende Nachfrage zeugt von der Akzeptanz der Technologie", erläutert Adam. Da durch strahlende Kabel weniger Access-Points erforderlich sind, sinkt die Hochfrequenzbelastung. Kanalüberschneidungen und mögliche Interferenzeffekte bleiben aus. Für die verwendeten Endgeräte wie Notebooks, Handscanner oder VoIP-Telefone ergeben sich damit deutlich weniger Roaming-Vorgänge. Anders als bei konventionellen WLAN-Installationen ist zudem eine anfängliche Ausleuchtungsmessung nicht mehr notwendig. Aufgrund der sich ständig verändernden Bedingungen im Lager stellt diese in der Logistik ohnehin immer nur eine Momentaufnahme dar. Bei der Verwendung von Radiating Cable erfolgt die Planung der Verlegung von Kabeln und Access-Points hingegen durch reine Berechnung. Die WLAN-Infrastruktur kann somit bereits vor der Einrichtung des Logistikzentrums fertiggestellt werden.
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