Softwareanbieter und Hersteller von intelligenten Geräten treiben die "Appification" von Unternehmen voran
17.11.2014 / ID: 180492
IT, NewMedia & Software
München, 12. November 2014 - Aus dem privaten Umfeld kennen Mitarbeiter ein überwältigendes Angebot an aufgabenspezifischer Software - bekannt unter dem Motto "There is an App for that". Die Übertragung dieser Benutzerfreundlichkeit auf Unternehmensanwendungen verlangt nach einem neuen Geschäftsmodell für Enterprise Software. Der neue Bericht Producers Profiting from the "Appification" of the Enterprise (http://learn.flexerasoftware.com/ECM-WP-Producers-Profiting-From-Appifying-Enterprise?utm_source=marketwire&utm_medium=PR&utm_campaign=2014%20PricLicSurvey4-AppificationOfEnterprise) von Flexera Software (http://www.flexerasoftware.de/?utm_source=marketwire&utm_medium=PR&utm_campaign=2014%20PricLicSurvey4-AppificationOfEnterprise) und IDC (http://www.idc.com/) zeigt auf, dass Softwareanbieter und Hersteller von intelligenten Geräten auf diesen Trend reagieren und durch das Vorantreiben der "Appification" der Unternehmen profitieren.
There"s-An-Enterprise-App-For-That
In einem "appifizierten" Unternehmen erfolgt die Softwarenutzung aufgabenspezifisch. Um Umsätze mit diesen Anwendungen zu erzielen, müssen Softwarehersteller ihre Monetarisierungsmodelle intensiver auf diese nutzungsbasierten Aktivitäten ausrichten - und diese Entwicklung findet tatsächlich statt. 17 Prozent der befragten Hersteller gaben an, dass sie zurzeit nutzungsbasierte Softwarelizenzmodelle anbieten - im Vergleich zu den 9 Prozent der letztjährigen Umfrage. In den nächsten zwei Jahren wird dieser Wert auf 23 Prozent ansteigen.
"Je weiter die Consumerization of IT in den Unternehmen voranschreitet, desto intensiver wollen Softwareanwender flexiblere Lizenzmodelle, die ein besseres Kosten-Nutzenverhältnis aufweisen", sagt Amy Konary, Research Vice President Software Licensing and Provisioning bei IDC. "Mit nutzungsbasierten Lizenzmodellen können Softwarehersteller besser auf Kunden reagieren, die ihre Software anhand deren Verwendung bezahlen möchten. Das Angebot an nutzungsbasierter Lizenzierung kann herkömmliche Monetarisierungsmodelle basierend etwa auf Geräten, Prozessoren oder Cores sinnvoll ergänzen."
Angestellte wollen lieber "Click-&-Go" statt Dongles
Laut Bericht vereinfachen Softwarehersteller ihre Zugangs- und Aktivierungsmodelle. In einem "appifizierten" Unternehmen bevorzugen Angestellte einen einfachen, App-Store-ähnlichen Zugangs- und Aktivierungsweg gegenüber den herkömmlichen, komplexen Lizenzaktivierungsmodellen via E-Mail oder Webseite, die mehrere Schritte benötigen. 44 Prozent der befragten Hersteller - gegenüber 29 Prozent der Umfrage "2012 Key Trends in Software Pricing & Licensing" - berichten, dass sie Lizenzschlüssel mittels In-Produkt-Aktivierung anbieten - einem äußerst benutzerfreundlichen Aktivierungsmechanismus.
Darüber hinaus verzichten die Hersteller zunehmend auf umständliche Lizenztechnologien wie Dongles, die spezielle Hardware, beispielsweise USB-Sticks, benötigen. Nur 19 Prozent geben an, dass sie Dongles als Lizenzierungstechnologie einsetzen - gegenüber 27 Prozent im letzten Jahr. Von den Herstellern, die in den nächsten zwei Jahren weiterhin Dongles verwenden wollen, sagen aber 21 Prozent, dass sie den Dongle-Einsatz reduzieren werden.
"Die Zahl der Benutzer, die von Enterprise Software vermehrt die Charakteristiken einer App erwarten, wird deutlich zunehmen. Softwarehersteller sollten daher Lizenzierungs-, Aktivierungs- und Bereitstellungsmodelle wählen, die den Anforderungen dieser Zielgruppe entsprechen", sagt Mathieu Baissac, Vice President of Product Management bei Flexera Software. "Das stellt aber manchen Hersteller vor Herausforderungen. Die Entwicklung, Verwaltung und Pflege einer Vielzahl neuer und herkömmlicher Lizenzmodelle benötigt Zeit, Ressourcen und Geld - genauso wie das Nachverfolgen der Back-Office-Berechtigungen von Kunden. Automatisierte Lösungen für die Softwaremonetarisierung verschaffen wirkungsvolle Abhilfe."
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