Pressemitteilung von Stefan Rojacher

Fast jeder dritte deutsche Nutzer verzichtet aus Sicherheitsgründen auf die Cloud


16.12.2014 / ID: 183282
IT, NewMedia & Software

Umfangreiche Daten und Backups in einer schier unbegrenzten Speicherwolke schnell und sicher ablegen: Was sich viele Anwender wünschen, ist noch längst nicht Realität. Eine aktuelle Umfrage von Kaspersky Lab zusammen mit B2B International [1] zeigt, wie groß die Bedenken auch in Deutschland sind. Dabei lassen sich die neuen Cloud-basierten Speicherdienste durchaus sinnvoll und sicher nutzen, wenn man einige Regeln beachtet.

Im digitalen Zeitalter wird das Speichern der enormen Datenmengen an Musik, Fotos oder Videos für viele Anwender immer problematischer. Vor allem, wenn sie auch mit mobilen Geräten darauf zugreifen wollen. Cloud-basierte File-Hosting-Dienste bieten hier eine Lösung, die gerade von jungen Anwendern immer mehr genutzt wird, wie eine Umfrage von Kaspersky Lab zeigt. Von den 16 bis 24-Jährigen in Deutschland setzen bereits 41 Prozent auf diese meist kostenfreien Angebote, während im Durchschnitt aller Altersgruppen 81 Prozent noch physikalische Speichermedien wie Festplatten oder Wechseldatenträger bei der Datensicherung bevorzugen.

Ein Grund dafür ist die große Verunsicherung, die die neue Technik mit sich bringt. So glauben 32 Prozent der Befragten, dass die Cloud grundsätzlich keine sichere Ablage für ihre Daten sei. Weitere 38 Prozent der Deutschen wollen wegen des Verlustrisikos derzeit dort zumindest keine sensiblen Daten ablegen. Nur 6 Prozent sehen die Cloud als grundsätzlich sicheren Ort für ihre Daten. Dabei landet bereits heute manches unbemerkt in der Cloud; so etwa Bilder, die auf Instagram oder Facebook hochgeladen werden. Auch große Player wie Amazon oder Google bieten viele ihrer Dienste über die Cloud an.

Allerdings sind auch physikalische Speichermedien keineswegs so sicher, wie viele glauben. Denn 19 Prozent der Befragten in Deutschland hatten nach Backups auf diesen Medien bereits einmal Daten verloren, weil Datenträger gestohlen beziehungsweise beschädigt wurden oder einzelne Dateien nicht mehr gelesen werden konnten. Mehr als jeder siebte Deutsche (15 Prozent) führt derzeit übrigens gar keine Backup-Sicherung seiner Daten durch, und 7 Prozent planen das auch in Zukunft nicht zu tun.
"Gar keine Backups auszuführen, ist sicher die schlechteste Lösung, aber auch die Cloud ist für sensible Dateien nicht unbedingt geeignet", weiß Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. "Cloud-basierte Speicher haben wie alle Dienste im Internet viele Vorteile, bleiben jedoch mit Risiken behaftet. Unter Beachtung einiger Vorsichtsmaßnahmen können die neuen Dienste jedoch zusammen mit den traditionellen Lösungen unser digitales Leben erheblich erleichtern."

Gerade für die leidige Backup-Frage bieten aktuelle Sicherheitslösungen wie Kaspersky Total Security - Multi-Device [2] flexible und komfortable Antworten. Auch wenn der PC ausfallen sollte, haben Anwender damit weiter Zugriff auf ihre Dokumente, Fotos und Videos.

Tipps für einen sicheren Umgang mit Daten in der Cloud

Kaspersky Lab empfiehlt Anwendern, bei der Nutzung von Cloud-Diensten Folgendes zu beachten:
- Nur Dienste auswählen, die vertrauenswürdig sind und eine hohe Reputation haben
- Keine sensiblen Daten in der Cloud ablegen, da auch diese Dienste gehackt werden könnten
- Für die Accounts zu Cloud-Diensten jeweils nur einzigartige und sehr starke Passwörter verwenden [3]
- Bei den Dienste-Anbietern auf das Kleingedruckte im Vertrag achten, besonders was den Umgang mit den dort abgelegten Daten und deren Schutz betrifft
- Beim Austausch von Daten mit anderen Nutzern der Cloud die Zugriffsrechte genau beachten
- Weiterhin Backups auf physikalischen Speichern durchführen, auch für Daten in der Cloud
- Niemals die Cloud als alleinigen Backup-Speicher nutzen
- Nicht vergessen, weiterhin auch die Festplatte des Rechners vor Angreifern zu schützen

[1] Die Umfrage wurde von Kaspersky Lab beauftragt und von B2B International im Jahr 2014 durchgeführt. Dabei wurden weltweit insgesamt 11.135 Nutzer aus 23 unterschiedlichen Ländern befragt, darunter 2.821 aus Europa und 405 aus Deutschland. Mehr zur Umfrage ist unter dem folgenden Link abrufbar: http://media.kaspersky.com/en/Kaspersky_Lab_Consumer_Security_Risks_Survey_2014_ENG.pdf
[2] http://www.kaspersky.com/de/total-security-multi-device
[3] Die Passwörter sollten mindestens 16 Stellen, Groß- und Kleinschreibung, Sonderzeichen sowie Zahlen beinhalten. Was zunächst unmöglich klingt, kann mit systematischem Vorgehen gelöst werden. Kaspersky-Experte David Emm hat ein recht einfaches System für das persönliche Passwortmanagement entwickelt. Statt eines festen Passwortes, das man variiert, merkt man sich eine bestimmte Formel zum Erstellen der Kennwörter. Das kann beispielsweise wie folgt aussehen: Zunächst nimmt man den Namen des jeweiligen Dienstes, für den man ein Kennwort erstellen möchte, etwa "meinebank". Als nächstes schreibt man etwa den vierten Buchstaben immer groß und verschiebt den vorletzten Buchstaben an den Anfang des Wortes. So wird aus dem Kennwort "nmeiNebak". Nun fügt man noch weitere Zahlen und Sonderzeichen an festen Positionen ein, etwa nach dem dritten Zeichen und an vorletzter Stelle. Dann wird aus einem einfachen Kennwort ein sicheres "nme2973iNeba?_!$k". Eine weitere einfache Alternative: Wer beispielswiese die ersten Zeichen des Satzes "Ich habe einen Online-Zugriff auf mein Konto bei meiner Bank" nimmt, der erhält ein "IheOZamKbmB". Nun kann man noch Zahlen und Sonderzeichen einfügen und hat so ein sicheres und dennoch leicht zu merkendes Kennwort. Nutzern, denen das zu kompliziert ist, sollten Passwort-Manager wie den Kaspersky Password Manager einsetzen: http://www.kaspersky.com/de/kaspersky-password-manager
Cloud Sicherheit Antivirus Kaspersky

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