Statement: Sicherheitslücke "Freak" bei mobilen Browsern
05.03.2015 / ID: 189280
IT, NewMedia & Software
München, 05.03.2015 - Eine wohl schon seit Jahren bestehende Browser-Sicherheitslücke namens "Freak" wurde jetzt bekannt und betrifft Safari und den AOSP-Android-Browser. Die Schwachstelle ermöglicht es den Angreifern offenbar, die Kommunikation der Nutzer auszuspionieren, die die genannten Browser nutzen. Chrome, Internet Explorer und Firefox sind nicht betroffen.
Kevin Mahaffey, Gründer von Lookout (https://www.lookout.com/de) und Experte für mobile Sicherheit, kommentiert die neuste Entdeckung:
"Freak SSL ist ein weiteres Beispiel, dass Mobilgeräte ebenso angreifbar sind wie PCs. Jedes Smartphone ist wie ein kleiner Computer in der Hosentasche. Es ist keine magische Box mit Internetzugang, die sicherer ist als der PC zuhause, nur weil es kleiner ist. Tatsache ist, dass mobile Geräte mittlerweile die vorherrschende Computing-Plattform darstellen - und je bedeutender deren Rolle ist, umso attraktiver sind sie für Cyber-Kriminelle, die alles daran setzen, Sicherheitslücken wie Freak aufzuspüren.
Es ist eine einfache Rechnung: Hacker orientieren sich immer an den einfach zu erreichenden Erfolgen. Es scheint, als wäre SSL die Angriffsfläche schlechthin. Wir hoffen, dass, sobald mehr Sicherheitslücken aufgedeckt werden, die Unternehmen entsprechende Updates herausbringen und Nutzer diese übernehmen können."
https://www.lookout.com/de
Lookout Mobile Security
1 Front Street, Suite 2700 94111 San Francisco
Pressekontakt
https://www.lookout.com/de
Schwartz Public Relations
Sendlinger Straße 42 A 80331 München
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