eccenca präsentiert auf 12. ESWC-Konferenz bahnbrechende Verbesserungen für die informationsbasierte Zusammenarbeit in Liefernetzen
17.06.2015 / ID: 197980
IT, NewMedia & Software
Leipzig - Bereits zum zweiten Mal war die eccenca GmbH auf der europaweit wichtigsten Forschungskonferenz für das Semantic Web vertreten: der European Semantic Web Conference (ESWC), die in diesem Jahr vom 31. Mai bis zum 4. Juni im slowenischen Portoroz stattfand. Der Linked-Data-Spezialist nutzte die Konferenz, um erste bahnbrechende Ergebnisse im Bereich des Datenaustauschs für Liefernetzwerke vorzustellen, die im Rahmen zweier Forschungsprojekte (LUCID und DIACHRON) erarbeitet wurden. Beide Projekte erforschen Anwendungsfelder der automatisierten industriellen Kollaboration, auch bekannt unter Schlagworten wie Industrie 4.0 oder Semantic Web.
Die European Semantic Web Conference, die sich gezielt aktuellen Trends und Herausforderungen widmet, findet seit nunmehr zwölf Jahren regelmäßig an wechselnden Orten statt. Im vergangenen Jahr kehrte das Branchenevent zurück zu seinen Ursprüngen und wurde im griechischen Heraklion auf der Insel Kreta ausgerichtet. Auch die eccenca GmbH, Experte für zukunftsweisende Linked-Data-Technologie, war im Jahr 2014 erstmals mit dabei. Dank der guten Erfahrungen war klar, dass eccenca auch 2015 nicht auf der ESWC fehlen durfte.
Rund 280 Teilnehmer aus ganz Europa waren auf der diesjährigen ESWC zugegen, die vom 31. Mai bis zum 4. Juni im slowenischen Portoroz stattfand. "Auffallend war der große Anteil deutscher Konferenzteilnehmer. Diese Beobachtung zeigt, welchen Stellenwert der Einsatz deutscher Forscher und Firmen für die Weiterentwicklung des Semantic Web und der damit verbundenen Industrie 4.0 Applikationen derzeit hat", erklärt Software Developer Ruben Navarro Piris, der eccenca auf der Konferenz vertreten hat. Im Zentrum der Konferenzbeiträge standen in diesem Jahr insbesondere die Themenbereiche "Ontology engineering, management & summarization", "(Big) data management", "Reasoning" und "Entity extraction".
Für eccenca bot sich damit auf der ESWC genau die richtige Plattform, um verschiedene Forschungs- und Lösungsansätze zu präsentieren: Zum einen ging es darum, den technischen Stand und die Zielsetzung der RDF-Synchronisierungstechnologie offenzulegen, die eccenca als Tochter der brox IT-Solutions derzeit für das LUCID-Projekt realisiert. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt entwickelt eine Linked-Data-Infrastruktur, die es Partnern in Liefer-Netzwerken ermöglicht, ohne die bisher gewohnten Schnittstellenprobleme alle Arten von Daten automatisiert zu synchronisieren. Natürlich unter Berücksichtigung der mit den einzelnen Netzwerk-Partnern abgestimmten Zugriffs- und Vertraulichkeitsbedingungen können so nahtlos Bestandsänderungen, Änderungen von Stammdaten und Parametern, Preisen, Dimensionen und beliebige andere Informationen geteilt und synchronisiert genutzt werden. Diese Fast-Echtzeit fähige Technologie senkt den Abstimmungsaufwand in Lieferketten ganz erheblich und ist zudem um ein Vielfaches günstiger und flexibler als alle bisher eingesetzten Technologien.
Dazu wurde auf der ESWC ein Demo-Paper vorgestellt, das gemeinsam von eccenca, der Universität Bonn und der Fraunhofer-Gesellschaft verfasst wurde und auf äußerst positives Feedback stieß. Zum anderen fand anlässlich der slowenischen Fachtagung auch der erste öffentliche Ergebnis-Workshop zum EU-geförderten DIACHRON-Projekt statt. An diesem Projekt, das sich mit der Preservierung, Versionierung und Synchronisierung von Datensätzen auseinandersetzt, beteiligt sich die eccenca GmbH mit dem Ziel, die generierten Lösungskonzepte im Business-Bereich einsetzbar zu machen.
Aus Sicht des Leipziger Unternehmens war der Besuch der ESWC also ein voller Erfolg, insbesondere wegen der praxisorientierten Schwerpunktsetzung: "In diesem Jahr ließ sich - nicht zuletzt durch die praxisnahen Beispiele aus unseren Projekten DIACHRON und LUCID - ein größerer Fokus auf der konkreten Nutzbarkeit bekannter Ansätze, Technologien und Datensätze erkennen. Das ist eine positive Entwicklung, denn bisher war die Nutzung von Semantic-Web-Technologien hauptsächlich auf die Forschung begrenzt. Nun auch den Business-Bereich einzubeziehen, ist ein wichtiger Schritt, um die Möglichkeiten des Semantic Web noch besser auszuschöpfen und seine Entwicklung voranzutreiben", resümiert eccenca-Experte Ruben Navarro Piris.
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