Neuron Smart Engineer vereint Safety-Engineering, moderne Entwicklungsumgebung und KI-Assistenz
30.06.2026 / ID: 443262
IT, NewMedia & Software
St. Pölten, 30. Juni 2026 - Die Art, wie Applikationen in der Industrieautomatisierung entwickelt werden, verändert sich grundlegend. Versionskontrolle mit Git, mehrsprachige Codebasen, KI-gestützte Assistenten, Extensions statt monolithischer Toolchains – das sind heute die Standards in der modernen Softwareentwicklung. Im Functional Safety-Engineering hingegen hat sich an den Werkzeugen lange wenig verändert. Neuron Automation ändert das jetzt mit dem Neuron Smart Engineer.Der Neuron Smart Engineer bringt erstmals eine Engineering-Umgebung für funktionale Sicherheit, die sich an den Workflows moderner Softwareentwicklung orientiert – und gleichzeitig alle normativen Anforderungen bis SIL 3 (IEC 61508) und ASIL C (ISO 26262) erfüllt. Das Tool ist T3-qualifiziert, unterstützt Safe- und Non-Safe-Entwicklung in einer gemeinsamen Umgebung und lässt sich um beliebige Sprachen und Werkzeuge erweitern.
„Unsere Kunden fragen sich nicht mehr, ob sie moderne Entwicklungsprozesse in Safety-Projekten einsetzen wollen. Sie fragen sich, warum ihre bisherigen Tools das nicht können“, sagt Michael Plankensteiner, CEO von Neuron Automation. „Mit dem Smart Engineer liefern wir die Antwort."
Moderne Werkzeuge, Safety-zertifiziert
Was im klassischen Safety-Engineering oft an Toolchain-Grenzen gescheitert ist, löst der Neuron Smart Engineer architektonisch: Das Tool baut auf dem bewährten Backend des Neuron Power Engineer auf – inklusive zertifiziertem Compiler-Prozess und qualifizierter Bibliotheksstruktur – und ergänzt dies um ein modernes webbasiertes Frontend mit offener Visual Studio Code Extension-Architektur. Dabei können Entwickler bekannte Werkzeuge und Sprachen direkt einbinden – von Python-Scripting über Hochsprachenunterstützung bis zu kunden- und domänenspezifischen Extensions.
Der Neuron Smart Engineer bildet dabei die technologische Grundlage für DevOps-fähiges Safety-Engineering: Alle Projektdateien liegen in einem offenen, textbasierten Format vor – lesbar, versionierbar und kompatibel mit jedem gängigen Versionskontrollsystem. Über die integrierte Command-Line-Schnittstelle lassen sich Safety-Applikationen in automatisierte Build-Pipelines einbinden und im Headless-Betrieb bauen. IEC 61131-3-Sprachen (ST, FBD, Ladder) sind ebenso enthalten wie C/C++ für die Implementierung von POUs und Legacy-Code-Integration. Ein integriertes Unit Test Framework inklusive PLC-Simulator ermöglicht frühes Testen ohne Hardware.
Was die Branche als nächsten Schritt diskutiert, ist bei Neuron bereits Realität.
KI als Engineering-Werkzeug – nicht als Ersatz
Mit der integrierten KI-Erweiterung Transforma, entwickelt im Rahmen des FFG-Frontrunner-Projekts „Neuron Transforma“, geht Neuron einen Schritt weiter. Transforma generiert direkt aus strukturierten Sicherheitsanforderungen lauffähigen Structured-Text-Code, wandelt diesen optional in FBD-Darstellungen um, erzeugt Testfälle und unterstützt bei der Fehleranalyse im Code – alles eingebettet in die gewohnte Engineering-Umgebung.
„Was einen Safety-Ingenieur heute Stunden oder Tage kostet – Code, Tests, Dokumentation – entsteht künftig in Minuten. Die Verantwortung bleibt dabei beim Menschen“, sagt Robert Mühlfellner, CTO von Neuron Automation.
Transforma unterstützt sowohl Online- als auch Offline-LLMs und lässt sich damit auch in geschlossenen Produktionsumgebungen ohne Cloud-Anbindung betreiben – ein entscheidender Faktor für sicherheitskritische Industrien.
Einsatz und Verfügbarkeit
Der Neuron Smart Engineer kann auf Desktop-Systemen, Servern oder in Cloud-Umgebungen betrieben werden. OEM-fähige White-Label-Optionen inklusive Custom Branding, rollenbasierter Zugriffssteuerung und anpassbarer Benutzeroberfläche erlauben
(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)
Firmenkontakt:
Neuron FlexCo
Europaplatz 7/1
3100 St. Pölten
Deutschland
+43 5 77 147 0
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Düsseldorf
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