Brandschutz-Mythos: Displays brennen nicht!
26.08.2026 / ID: 445167
IT, NewMedia & Software
Hamburg, August 2026 – Bei der digitalen Ausstattung öffentlicher Gebäude wie Rathäusern, Universitäten oder Gerichten herrscht oft Verunsicherung: Überregulierung und Angst vor Brandlasten führen zu teuren Fehlentscheidungen. Die Hamburger komma,tec redaction GmbH bezieht Stellung gegen Markt-Mythen, erklärt die wahren Ursachen von Elektrobränden und zeigt, wie praxistauglicher Brandschutz und verlässliche Technik in der Realität aussehen.Die Brandschutz-Debatte im Reality-Check
Die Angst vor brennenden Displays wird in Deutschland oft als Marketinginstrument genutzt. Einige Anbieter fordern gar die Brandlastklasse A1 und bieten mit Sand ausgegossene Monitore an. „Das ist reine Marketingblendgranate, um über die Angst veraltete Full-HD-Technik zu verkaufen“, stellt Fabian Scholz, Geschäftsführer der komma,tec redaction GmbH, klar.
Blickt man auf die Praxis der letzten 25 Jahre, ist weltweit kaum ein professionelles Display von alleine in Flammen aufgegangen:
• Moderne Materialstandards: Zeiten, in denen nicht-halogenfreie Kabel verbaut wurden, die im Brandfall toxische, krebserregende und ätzende Tropfen bildeten, sind seit Jahren vorbei. Premium-Hersteller wie Philips verwenden schwer entflammbare Kunststoffe. Diese benötigen so hohe Temperaturen zum Brennen, dass der menschliche Körper bereits schmelzen würde, bevor das Gehäuse Feuer fängt.
• Sinnvoller Schutz statt Überregulierung: Ein professionelles Brandschutzgehäuse ist in Fluchtwegen dennoch oft eine hervorragende Wahl. Allerdings eher aus praktischen und optischen Gründen.
Wann Brandschutzgehäuse Sinn machen (und wann nicht)
Brandschutzgehäuse veredeln das Gesamtbild an der Wand und schaffen klare Vorteile im Verwaltungsalltag:
• Vandalismus- und Sauberkeitsschutz: Sämtliche Kabel verschwinden vollständig. Es gibt keine Freiräume hinter dem Monitor, in die Besucher Brötchentüten, Kaffeebecher oder Müll quetschen können.
• Sicherheit in gefährdeten Gebäuden: In anschlagsgefährdeten öffentlichen Einrichtungen verhindert die geschlossene Husse effektiv, dass Unbefugte Spreng- oder Brennsätze hinter dem Bildschirm verstecken.
• BMA-Kopplung & Löschpatronen: Die Anbindung an die Brandmeldeanlage (BMA) oder der Einbau automatischer Löschpatronen ist technisch machbar. Wenn der Kunde dies wünscht, setzt komma,tec redaction dies um. Aus Sicht der Praxis ist es in Standard-Verwaltungsgebäuden jedoch meist nicht nötig – zumal eingebaute Löschpatronen wie reguläre Feuerlöscher alle zwei Jahre kostenpflichtig gewartet werden müssen.
Wie komma,tec redaction es anders macht: Qualität im Detail
Laut IFS-Brandursachenstatistik 2022 sind rund 30 % aller Brände auf Elektrizität zurückzuführen. Die Ursache liegt jedoch fast nie im Monitor selbst, sondern im unsachgemäßen Betrieb und minderwertigem Zubehör. Hier setzt komma,tec redaction an:
• 14-Euro-Kabel statt 2-Euro-Gefahr: Während viele Errichter billige 2-Euro-Mehrfachsteckdosen verbauen, die extrem brandgefährdet sind, kommen bei komma,tec redaction ausschließlich VDE-geprüfte Qualitäts-Steckdosenleisten (z. B. von Brennenstuhl mit integriertem FI-Schalter ab ca. 14 Euro) zum Einsatz.
• Wartung aktiv belüfteter Systeme: Werden Lüfter basierte Displays nicht regelmäßig von Staub, Pollen und Textilabrieb gereinigt, überhitzen die Komponenten. Schattenbildung, Gelbstiche oder schwarze Flecken auf dem Display sind Warnsignale für Defekte. Wer diese Displays nicht erneuert riskiert mittelfristig einen Brand. komma,tec redaction übernimmt die fachgerechte Reinigung und Wartung dieser Systeme bevor sie defekt sind.
• DGUV Vorschrift 3 Prüfung: Betreiber sind gesetzlich verpflichtet, alle zwei Jahre eine Elektroprüfung nach DGUV Vorschrift 3 durchzuführen. komma,tec redaction bietet diese Prüfung direkt als Dienstleistung mit an, damit Sicherheitslücken gar nicht erst entstehen.
Die harte Statistik: 70 % Insolvenzquote nach einem Großbrand
Dass die Einhaltung von Wartung und DGUV-Prüfung kein bürokratischer Selbstzweck ist, zeigen Erhebungen von Industrie- und Handelskammern (wie der IHK Trier ). Ein Großbrand bedeutet für die meisten Betriebe das wirtschaftliche Aus:
• 43 % der betroffenen Unternehmen müssen direkt nach dem Brand Insolvenz anmelden.
• 28 % der Betriebe geben innerhalb der folgenden drei Jahre auf.
• Nur ca. 29 % bis 31 % überstehen die Folgen eines Großbrandes langfristig.
Green IT durch das „Stereoanlagen-Prinzip“
Für nachhaltige Anschaffungen im öffentlichen Dienst setzt komma,tec redaction konsequent auf modulare Hardware-Architektur:
• Komponententrennung: Display-Panel, Mediaplayer und Halterung sind strikt getrennte Bausteine.
• Gezieltes Aufrüsten: Ist nach einigen Jahren mehr Rechenleistung nötig, wird nur der kompakte Player hinter dem Schirm getauscht. Das Display läuft weiter.
• Ressourcenschonung: Das reduziert Elektronikschrott, schont das kommunale Budget und entspricht den Richtlinien für nachhaltige öffentliche Beschaffung.
Über die komma,tec redaction GmbH:
Die komma,tec redaction GmbH mit Sitz in der Hamburger Speicherstadt ist seit über 20 Jahren Spezialist für digitale Informationssysteme im B2B- und öffentlichen Sektor. Neben der hauseigenen Software Display Star bietet das Unternehmen vollumfängliche Beratung, Hardware-Architektur und Wartungsdienstleistungen aus einer Hand.
(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)
Firmenkontakt:
komma,tec redaction GmbH
Alter Wandrahm 8
20457 Hamburg
Deutschland
04030375180
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