KI-Sichtbarkeit: Wie Unternehmen mit GEO und AEO in die Antworten von Claude, ChatGPT, Gemini und Perplexity kommen
08.09.2026 / ID: 445671
IT, NewMedia & Software
Immer mehr Menschen beginnen ihre Recherche im Chatfenster einer KI. Für Unternehmen stellt sich damit eine Frage, die es vorher nicht gab: Kommt die eigene Firma in diesen Antworten überhaupt vor? Zwei Kürzel beschreiben, was man dafür tun kann.Wer vor fünf Jahren einen Treuhänder in der Region suchte, tippte drei Wörter bei Google ein und arbeitete sich durch eine Liste. Heute formulieren viele stattdessen einen ganzen Satz und bekommen von ChatGPT, Gemini, Claude oder Perplexity eine fertige Antwort. Statt zehn Möglichkeiten stehen dort zwei oder drei Namen. Mit Begründung.
Der Unterschied ist grösser, als er wirkt. Eine Ergebnisliste überlässt die Auswahl dem Nutzer. Eine KI-Antwort hat die Auswahl schon getroffen. Wer darin nicht auftaucht, wird nicht schlechter bewertet, sondern schlicht nicht erwähnt. Und das merkt man nicht, weil keine Absage kommt.
Wie stark sich das Verhalten verschoben hat, lässt sich schwer auf eine einzige Zahl bringen, weil die Studien Unterschiedliches messen. Die Richtung ist trotzdem eindeutig. SparkToro beziffert den Anteil der Google-Suchen, die ohne Klick auf ein externes Ergebnis enden, für 2026 auf annähernd zwei Drittel. Gartner rechnet bis Ende Jahr mit einem Rückgang des klassischen Suchvolumens um rund ein Viertel. Eine Auswertung von Ahrefs zeigt zudem, dass nur etwa ein Drittel der von KI-Systemen zitierten Quellen aus den ersten zehn Google-Treffern stammt. Der letzte Punkt ist der eigentlich unangenehme: Ein gutes Google-Ranking bedeutet nicht automatisch, dass man auch in den KI-Antworten vorkommt.
Genau hier kommen die Begriffe GEO und AEO ins Spiel, die oft synonym verwendet werden, obwohl sie Verschiedenes meinen.
AEO steht für Answer Engine Optimization und meint die Aufbereitung von Inhalten für konkrete Fragen. Jemand will wissen, wie lange eine Baubewilligung dauert oder was eine Revision ungefähr kostet. Damit ein System diese Antwort übernehmen kann, muss sie auf der Seite auch als Antwort erkennbar sein: die Kernaussage in zwei, drei Sätzen zuoberst, danach die Herleitung, dazu klare Zwischentitel und eine saubere Auszeichnung im Quellcode. Man kann es sich vorstellen wie den Eintrag in einem Lexikon.
GEO, Generative Engine Optimization, geht einen Schritt weiter. Hier geht es nicht um eine Auskunft, sondern um eine Empfehlung. Ein Sprachmodell bildet sich sein Urteil über eine Firma aus vielen Quellen gleichzeitig: der eigenen Website, Fachbeiträgen, Branchenverzeichnissen, Medienberichten, Foren, Bewertungen. Was ausserhalb der eigenen Domain über ein Unternehmen geschrieben steht, wiegt dabei oft schwerer als die eigene Startseite. Das entspricht eher der Empfehlung eines Kollegen als einem Nachschlagewerk.
Was daraus praktisch folgt, ist wenig spektakulär, aber konsequent:
• Die Fragen beantworten, die Kundinnen und Kunden wirklich stellen, und zwar in deren Wortlaut
• Zuerst die Antwort, dann die Begründung
• Überprüfbare Angaben statt Adjektive: Zahlen, Zeiträume, Referenzen, Quellen
• Präsenz auch ausserhalb der eigenen Website aufbauen, etwa über Fachartikel, Verzeichnisse oder Medien
Ebenso wichtig ist, was nicht geht. Garantien gibt es keine. Die Antworten schwanken je nach Formulierung, Gesprächsverlauf und Nutzerprofil, es existiert keine Rangliste, in die man sich einkaufen könnte, und überprüfen lässt sich das Ganze nur über regelmässige Stichproben mit realistischen Fragen. Wer feste Platzierungen in KI-Antworten verspricht, verspricht etwas, das die Systeme technisch gar nicht hergeben.
Die gute Nachricht ist ebenso unspektakulär: Das meiste, was in KI-Antworten hilft, hilft auch bei Google. Strukturierte Inhalte, präzise Formulierungen und nachprüfbare Fachaussagen zahlen auf beide Systeme ein. Neu ist die Technik dahinter, nicht die Anforderung. Die lautet wie eh und je: verständlich sein und etwas zu sagen haben. Wer wissen will, wo das eigene Unternehmen heute steht, braucht dafür kein Werkzeug: drei typische Kundenfragen in ChatGPT eingeben und nachsehen, wer genannt wird. Das Ergebnis ist meistens aufschlussreicher als jede Prognose.
(Bildquelle: @ http://www.kilotse.ch )
Firmenkontakt:
KI-Lotse – ein gemeinsames Angebot der Mindset AG und der One Direction AG
Chamerstrasse 176
6300 Zug
Schweiz
+41 78 215 00 99
https://www.kilotse.ch
Pressekontakt:
KI-Lotse – ein gemeinsames Angebot der Mindset AG und der One Direction AG
KI-Lotse – ein gemeinsames Angebot der Mindset AG und der One Direction AG
Zug
Chamerstrasse 176
+41 78 215 00 99
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel in dieser Kategorie
08.09.2026 | audius SE
audius sorgt für Sicherheit beim Wildtierportal Baden-Württemberg
audius sorgt für Sicherheit beim Wildtierportal Baden-Württemberg
08.09.2026 | schnell.digital GmbH
schnell.digital startet Begleitungspakete für den KI-Einstieg im Mittelstand
schnell.digital startet Begleitungspakete für den KI-Einstieg im Mittelstand
08.09.2026 | aktivweb System- und Datentechnik GmbH
Mehr als ERP und CRM: eclift erweitert seine Branchenlösung um DOCBOX®-Integration
Mehr als ERP und CRM: eclift erweitert seine Branchenlösung um DOCBOX®-Integration
07.09.2026 | Reply Deutschland SE
REPLY: „A Face Only A Mother Could Love“ von Robert Gaudette gewinnt das Reply AI Film Festival 2026
REPLY: „A Face Only A Mother Could Love“ von Robert Gaudette gewinnt das Reply AI Film Festival 2026
07.09.2026 | Reply Deutschland SE
REPLY: "A Face Only A Mother Could Love" von Robert Gaudette gewinnt das Reply AI Film Festival 2026
REPLY: "A Face Only A Mother Could Love" von Robert Gaudette gewinnt das Reply AI Film Festival 2026

