Interdisziplinärer Künstler R.O.M. präsentiert Arbeiten bei der Ausstellung Evokation in Düsseldorf
10.02.2014 / ID: 156545
Kunst & Kultur
(NL/2157718922) In der Landeshauptstadt werden vom 2. bis zum 28. Februar 2014 Kunstwerke von Roland Orlando Moed gezeigt. Der interdisziplinäre Aktionskünstler stellt dort unter dem Titel Evokation in der Produzentengalerie aus.
Auch unter dem Namen R.O.M. bekannt, gilt Moed als einer der Vorreiter der interdisziplinären Kunst. Seine Arbeiten stammen aus dem Bereich der Malerei, Bildhauerei und der Schriftstellerei. Die Ergebnisse seines Schaffens werden seit mehr als 20 Jahren in ganz Europa präsentiert. Im Anschluss an eine Vernissage am 1. Februar in Düsseldorf werden seine Werke rund um den Titel der Ausstellung gezeigt.
Im Düsseldorfer Stadtteil Gerresheim befindet sich der Art Room, eine Produzentengalerie, die von befreundeten Künstlern unterhalten wird. Das Projekt Freundeskreis Art Room zeigt dort eigene Werke oder Arbeiten von externen Kunstschaffenden.
Für Roland Orlando Moed ist der Titel Evokation eine Art Nabelschnur zwischen der Oberfläche und der Tiefe. Die Etymologie des Ausdrucks evoco liegt im Lateinischen und bedeutet hervorrufen oder sogar auch erregen. Dies ist die Wirkung von Moeds Werken: Sie veranlassen beim Betrachten der Arbeiten zur Selbstreflexion, eventuell sogar zu Erregung.
Freiheiten von Kunst und Gesellschaft
Mit seinen Aktionen möchte Moed Kunst in den öffentlichen Raum hinein tragen und lotet damit die Gesellschaft aus: Wie weit kann die Kunst in den Alltag des Menschen eingreifen, wie reagiert er und was fühlt er dabei? So auch bei der Aktion Colormove in Zürich: Dort verteilte er 300 Liter biologisch abbaubare Farbe auf dem Löwenplatz und erreichte eine starke Resonanz in den Schweizer Medien. Der interdisziplinäre Künstler wird bei seinem Schaffen durch einen wesentlichen Aspekt motiviert: Die Auslotung der Freiheiten von Kunst und Gesellschaft.
Ein starker Gegenpol zum Thema der Freiheit ist der Stacheldraht. Das Material mit seiner Kriegs- und Gefangenschaftssymbolik wurde 1992 erstmals von Moed verwendet. Er setzte es zunächst in Bildwerken ein, später dann als Gegenstandsmaterial. Die Skulpturen sind indessen zu einem Erkennungsmerkmal des Künstlers geworden, dabei beeindruckt das Material durch seine Kühle und seine starken Bedeutungen. Niemand sonst verwendet Stacheldraht so, dass die Eigenschaften des Rohstoffs dermaßen stark deutlich werden: das Material grenzt den Betrachter ab und aus. Die Werke des Künstlers können hingegen nicht eingegrenzt werden, der Betrachter erfährt eine Umzäunung seiner Phantasie.
Weiterführende Informationen zur Ausstellung Evokation von R.O.M. Roland Orlando Moed sowie zum Düsseldorfer Art Room gibt es unter <a href="http://www.galerie-artroom.de." title="http://www.galerie-artroom.de.">http://www.galerie-artroom.de.</a>
Fuchs Media Solutions
Schluchweg 4 78166 Münster
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