Pressemitteilung von SCHÄFER Container Systems

Fit für den nächsten Einsatz: SCHÄFER Container Systems bietet KEG-Service für Volumenreduzierung, Aufarbeitung und Nachrüstung


17.03.2026 / ID: 439109
Logistik & Transport

Fit für den nächsten Einsatz:   SCHÄFER Container Systems bietet KEG-Service für Volumenreduzierung, Aufarbeitung und NachrüstungNeunkirchen, 17. März 2026. Als einer der führenden Hersteller bietet SCHÄFER Container Systems herstellerunabhängige Services für Edelstahl-Mehrweg-KEGs, die Gebinde im anspruchsvollen Einsatz funktionsfähig halten und an neue Anforderungen anpassen. Das Spektrum reicht von Reparaturen an PU-Ummantelung, Muffen und Schweißnähten über den Austausch von PP-Ringen sowie die Kontrolle und den Wechsel von Fittings bis hin zu Logoneutralisierung und neuer Logoaufbringung. Ergänzend gehören die Instandsetzung von Kopf- und Fußringen, das Polieren sowie die Transponder-Nachrüstung für Rückverfolgbarkeit und effizientes Gebindemanagement dazu.

Ein zentraler Schwerpunkt dieses Serviceportfolios ist die Volumenreduzierung. So lassen sich vorhandene 50-Liter-Edelstahl-KEGs auf kleinere Gebindegrößen - typischerweise 30 oder 20 Liter - umrüsten. Dadurch steht eine zusätzliche, praxistaugliche Größe zur Verfügung, ohne dass der KEG-Bestand ausgetauscht oder erweitert werden muss.

Verändertes Konsumverhalten: Markt wird vielfältiger

Hintergrund ist ein zunehmend differenzierter Getränkemarkt. Einerseits nehmen Sortimentstiefe und Produktvarianten zu, andererseits gewinnen neben Bier auch andere Segmente - von Wasser und Softdrinks bis zu Saft, Wein oder trinkfertigen Mischgetränken - an Bedeutung. Parallel dazu wächst der Trend zu alkoholfreien und moderateren Angeboten. Hersteller und Betreiber müssen darauf mit anpassungsfähigen Gebinde- und Ausschankkonzepten reagieren, die neue Produktportfolios ebenso abbilden wie effizientere Abläufe in Logistik und Betrieb.

Praktischer Nutzen kleinerer Gebinde im Betrieb

Kleinere KEGs unterstützen diese Anpassung konkret: Sie ermöglichen mehr Sortenvielfalt, ohne die Gesamtmenge der eingesetzten Fässer zu erhöhen. Gleichzeitig reduziert das geringere Gewicht den Aufwand beim Handling und senkt den Energieeinsatz beim Transport. Das geringere Volumen führt zudem zu kürzeren Standzeiten: Die Gebinde werden schneller gewechselt, sodass die Produkte zügiger in den Ausschank gelangen und bis zur Entleerung frischer bleiben. Der Nachhaltigkeitseffekt ist unmittelbar: Durch den Umbau wird der vorhandene Bestand weitergenutzt, statt neue Gebinde zu beschaffen.

"Viele Brauereien stehen vor der Herausforderung, mit kleineren Gebindegrößen flexibler zu werden, ohne ihre bestehende Infrastruktur zu ersetzen", erklärt Oliver Evering, Global Key Account Manager bei SCHÄFER Container Systems. "Die Umrüstung vorhandener Edelstahl-KEGs ist ein pragmatischer Schritt, um Bestände weiterzuverwenden und Prozesse gezielt anzupassen."

Mehr Sortiment, mehr Anforderungen: Gebinde müssen mit dem Betrieb mitwachsen

Ein wachsendes Sortiment erhöht den Druck auf Gebinde, die sich sicher, effizient und wirtschaftlich in Logistik- und Ausschankprozesse integrieren lassen müssen. Diese Anforderungen erfüllen Edelstahl-Mehrweg-KEGs in der Praxis: Sie sind robust, stapelbar und für standardisierte Abläufe ausgelegt. Dadurch werden Lagerung und Transport planbarer und effizienter. Unter anderem lassen sich Fässer im Vergleich zu Flaschen platzsparend lagern und dank ihrer Stapelbarkeit besser in LKW und Lagerflächen auslasten. Als geschlossenes System schützen KEGs den Inhalt zudem zuverlässig vor Licht- und Sauerstoffeintrag, was für eine gleichbleibende Produktqualität bis zur vollständigen Entleerung entscheidend ist.

EU-PPWR: Mehrweg wird strategische Pflichtaufgabe

Mit Blick auf die EU-Verpackungsverordnung PPWR rückt Mehrweg noch stärker in den Fokus. Die erhöhten Anforderungen an Abfallvermeidung, Wiederverwendbarkeit und Recyclingfähigkeit erhöhen den Druck, Einweganteile zu reduzieren und wiederverwendbare Lösungen auszubauen. Edelstahl-Mehrweg-KEGs unterstützen diese Entwicklung durch ihre jahrzehntelange Nutzungsdauer, Materialeffizienz und Recyclingfähigkeit und helfen somit, künftige Vorgaben wirtschaftlich und praxisnah umzusetzen.

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